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	<title>Gemeinde Gottes</title>
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		<title>28 Merkmale der wahren Gemeinde</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinde gottes]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Sie wurde von Jesus Christus erbaut (Mt 16:18).
2. Ihr Leitmotiv ist Liebe (1Jo 4:7; 3:14; Mt 5:44; 1Kor 13:1-8.13).
3. Sie wurde durch das Evangelium aus der Sünde herausgerufen (1Petr 1:15; Röm 1:16; 10:13; 2Thes 2:14).
4. Die Gemeinde ist der Leib Christi; es gibt nur eine wahre Gemeinde (Eph 4:4; 1Kor 1:2; 12:27; Joh 10:16).
a)Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Sie wurde von Jesus Christus erbaut (Mt 16:18).</p>
<p>2. Ihr Leitmotiv ist Liebe (1Jo 4:7; 3:14; Mt 5:44; 1Kor 13:1-8.13).</p>
<p>3. Sie wurde durch das Evangelium aus der Sünde herausgerufen (1Petr 1:15; Röm 1:16; 10:13; 2Thes 2:14).</p>
<p>4. Die Gemeinde ist der Leib Christi; es gibt nur eine wahre Gemeinde (Eph 4:4; 1Kor 1:2; 12:27; Joh 10:16).<br />
a)Sie ist nicht zerteilt (1Kor 1:10.13).<br />
b)Sie hat dieselbe Gesinnung, denselben Glauben und übt dasselbe Gericht (Eph 4:4-5; Jud 3).<br />
c)Ihre Glieder sind ein Herz und eine Seele (Apg 4:32).<br />
d)Ihre Ortsgemeinden haben denselben Maßstab und dieselbe Predigerschaft (1Kor 4:17; 11:16; 14:33; Eph 4:11-13; Apg 15:23.28). </p>
<p>5. Die Glieder des Leibes Christi, der Gemeinde, sind Heilige; heilig, wie Er heilig ist (Röm 1:7; 1Petr 1:16; 1Kor 1:2; Eph 1:1). </p>
<p>6. Ihr Volk besteht aus jedem Stamm, jeder Sprache, jedem Volk und jeder Nation, und schließt gläubige Kinder und Erwachsene ein (Offb 5:9; 7:9; Mt 19:14). </p>
<p>7. In ihrem Volk sind alle gleich und stellen sich Gottes Ruf für jegliches Amt oder jegliche Pflicht zur Verfügung, unabhängig von der Rasse, dem sozialen Status, der Nationalität oder dem Geschlecht (Gal 3:28). </p>
<p>8. Der Herr hat die Glieder am Leib gesetzt; Er beruft und setzt sie ein, wie Er will (1Kor 12:18; Apg 13:2; 20:28; Eph 4:8.11). </p>
<p>9. Ihrer Predigerschaft – Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer – die zur Erbauung des Leibes dient und im Interesse der Verantwortlichkeit für die Seelen der Menschen wirkt, wurde die Macht des Bindens und Lösens gegeben, indem sie als Mitarbeiter an ihrer Freude das Volk Gottes regiert (Mt 16:19; 2Kor 12:19; Hebr 13:17; 2Kor 1:24). </p>
<p>10. Sie hält sich an die Verordnungen (Mt 28:19-20) der Taufe der Gläubigen durch das Untertauchen (Joh 3:23; Apg 8:38;), an das Abendmahl (1Kor 11:23-26), an die Fußwaschung (Joh 13:14-15), und an den heiligen Kuss (Röm 16:16). </p>
<p>11. Sie glaubt an göttliche, physische Heilung des Leibes (Jak 5:14; Mt 8:16-17). </p>
<p>12. Sie verharrt in der Lehre der Apostel und der Propheten, hält sich an die Heiligen Schriften, die Bibel, als an die unfehlbare, inspirierte und vollkommene göttliche Offenbarung (2Tim 3:16; Apg 2:42; 2Petr 1:20-21; Jud 3). </p>
<p>13. Sie glaubt an die Dreieinigkeit Gottes, drei Personen in einem Gott vereint (1Jo 5:7; Mt 28:19; 2Kor 13:13; Eph 4:4-6). </p>
<p>14. Sie lehrt, dass die Menschheit seit Adams Fall von Natur aus verdorben ist und dass die Sühnung Christi und der Ruf zur Erlösung allen Menschen gilt: „Wer da will“ (Röm 5:12.15-19; Offb 22:17). </p>
<p>15. Ihre Wiedergeborenen wenden sich nach ihrer anfänglichen Bekehrung der Vollkommenheit zu, um die Taufe des Heiligen Geistes zu empfangen, welche ihre Herzen von der verderbten adamitischen Natur reinigt (Apg 11:16; Hebr 6:1; 4:3; Apg 15:8-9; Eph 1:13; 2Petr 1:4). Der Beweis der Taufe des Heiligen Geistes ist ein heiliges Leben und nicht unverständliche Äußerungen, von manchen irrtümlicherweise als das „Zungenreden“ bezeichnet (1Kor 3:16-17; Eph 5:9; 2Tim 2:22). </p>
<p>16. All ihre Wiedergeborenen sind in der Tat neue Kreaturen in Christus, die von neuem geboren sind (2Kor 5:17; Joh 3:3), [indem sie vom Vater durch den Heiligen Geist gezogen wurden (Joh 6:44; 12:32), durch das Evangelium zu göttlicher Betrübnis gebracht wurden (2Kor 7:8-10; Apg 2:37), zur Buße und zum Glauben geleitet wurden (Röm 2:4; 10:17), ihre Sünden dem Herrn bekannt haben (1Jo 1:9), aller Sünde abgesagt haben (Röm 6:1-2.18), den Namen des Herrn um Erlösung angerufen haben (Apg 2:21; Röm 10:13). Sein Geist hat ihrem Geist bezeugt, dass sie Kinder Gottes sind (Röm 8:16), und sie haben begonnen und fahren fort mit der Wiedergutmachung aller vergangenen Sünden (Lk 19:8; Apg 19:19), um auf immer in dem Licht des Wortes und Geistes Gottes zu wandeln (2Petr 1:19; Gal 5:16)]. </p>
<p>17. Inwendig hat sie sich von dem Geist der Welt abgesondert; auch hat sie keinen Teil an irgendeiner ihrer äußerlichen Erscheinungen, welche – um nur ein paar zu nennen – ihre Vergnügungen, ihre Kleidung, ihren Patriotismus, ihr Streben und all ihre Sünde einschließen. Deswegen trägt sie die von Gott verordnete Kleidung – eine schlichte und keusche äußere Bekleidung – die von einem sanften und stillen Geist herrührt (Röm 12:1-2; 1Kor 2:12; 1Jo 5:19; 1Petr 3:3-4).</p>
<p>18. Sie steht für Gewaltlosigkeit, indem sie in keinerlei Weise an fleischlichen militärischen Aktionen teilnimmt (Luk 6:27-19; 3:14; Joh 18:36; 2Kor 10:4). </p>
<p>19. Ihre Gottesdienste werden in jeder Hinsicht vom Heiligen Geist geleitet, einschließlich dem Gesang [welcher nicht durch mechanische, musikalische Instrumente gehindert wird] (Eph 5:19; Kol 3:16); dies schließt auch ein, wer beten, zeugen, ermahnen oder predigen soll, ferner die Lieder, die angesagt werden, und die Reihenfolge, in der alle Dinge getan werden (Eph 4:16; 1Kor 12:4-7; 14:15.40). </p>
<p>20. Sie wurde in diesen letzten Tagen dazu berufen, allen Nationen die Gerichte Gottes offenbar zu machen, indem sie alle Seelen aus der falschen Religion (Babylon) in die eine wahre Herde herausruft (Offb 15:1; Mt 13:38-41; Mk 16:15; Offb 18:1-4). </p>
<p>21. Sie lehrt, dass es ewige Pein und ewige Belohnung gibt, entsprechend den Werken, die im Leib vollbracht wurden (Offb 22:12; Mt 25:46; 2Kor 5:10). </p>
<p>22. Sie vollzieht korporative, richterliche Handlungen innerhalb der Gemeinde (1Kor 5:4-5.12-13; 2Thes 3:14-15). </p>
<p>23. Sie führt ein aufopferndes Leben um Christi und des Evangeliums willen (Mk 8:34-35; Mt 19:29; Lk 14:33; Röm 12:1). </p>
<p>24. Sie glaubt an die Heiligkeit der Ehe: ein Mann und eine Frau fürs Leben (Mk 10:11-12; Mt 19:5-6; Lk 16:18; Röm 7:2-3). </p>
<p>25. Ihr Volk besteht aus den wahren Juden, Juden inwendig. Die physische Nation der natürlichen Juden wird nie wieder als ein Ganzes das Volk Gottes darstellen (Röm 2:28-29; Gal 4:25-31; 1Thes 2:14-16). </p>
<p>26. Sie erwartet Christus in den Wolken, wenn Er am Gerichtstag das zweite und endgültige Mal wiederkommt. An ihm wird die Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten stattfinden. [Es wird kein „Tausendjähriges Reich“ auf Erden geben, denn die Heiligen befinden sich bereits im Königreich. Auch wird vor diesem Tag keine geheime Entrückung von der Erde stattfinden.] Der Himmel und die Erde werden dann vergehen (Offb 1:7; Hebr 9:27-28; Joh 5:28-29; Apg 24:15; 1Kor 15:52; 1Thes 4:15-17; 2Petr 3:7.10-11). </p>
<p>27. Sie lehrt, dass für einen Heiligen die Möglichkeit besteht, aus der Gnade zu fallen, seine Erlösung zu verlieren (Röm 11:22; Apg 1:25; 1Kor 10:12; Gal 5:4). </p>
<p>28. Sie ist die Gemeinde Gottes (2Kor 1:1; Apg 20:28; 1Kor 10:32; 15:9; 1Tim 3:5). </p>
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		<title>Herbst 2009 Lieder</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 13:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Special Gesang]]></category>
		<category><![CDATA[gesang]]></category>
		<category><![CDATA[Lieder]]></category>

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		<description><![CDATA[Herbst 2009
Versammlungen der Gemeinde Gottes
Special Gesang


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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Herbst 2009</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Versammlungen der Gemeinde Gottes<br />
Special Gesang</strong></p>
<p><!-- Div that contains player. --></p>
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<h2>No flash player!</h2>
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<p><!-- Script that embeds player. --></p>
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		<title>Bludenz, Vorarlberg, Österreich</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 12:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ortsgemeinden]]></category>

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		<description><![CDATA[6700 Bludenz
Rungelin 44
Tel.: 0650 7602990
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			<content:encoded><![CDATA[<p>6700 Bludenz<br />
Rungelin 44</p>
<p>Tel.: 0650 7602990</p>
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		<title>Obsiegendes Gebet und seine Belohnung</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wenn Gott ein Herz veranlasst zu beten, dann neigt Er auch Sein Ohr, um zu hören.“
Wer kann voraussagen, was passieren wird, wenn man sich mehr Zeit zum Ringen im Gebet nimmt? Wir sollten viel mehr nach solchen Zeiten streben und sie willkommen heißen, anstatt sie zu vernachlässigen oder auf eine günstigere Gelegenheit zu verschieben. Gott [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn Gott ein Herz veranlasst zu beten, dann neigt Er auch Sein Ohr, um zu hören.“</p>
<p>Wer kann voraussagen, was passieren wird, wenn man sich mehr Zeit zum Ringen im Gebet nimmt? Wir sollten viel mehr nach solchen Zeiten streben und sie willkommen heißen, anstatt sie zu vernachlässigen oder auf eine günstigere Gelegenheit zu verschieben. Gott weiß, was vor sich geht und lockt eine Seele gewöhnlich ins Gebet, um entweder einen glorreichen Sieg zu erringen oder aber, um eine höllische Absicht zu durchkreuzen.<br />
Der Teufel weiß dies und wird Schwäche, Ablenkungen, wandernde Gedanken, beunruhigende Sorgen und eine Menge anderer Dinge aufkommen lassen, um den obsiegenden Beter abzulenken, damit er sich nicht beständig auf den Gedankengang konzentrieren kann, auf den Gott so gerne antwortet. Aber alles muss auf die Seite geschoben werden! Millionen von Seelen stehen auf dem Spiel! Ein kleiner Sieg ist nicht ausreichend, wenn Gott sich danach sehnt, „über die Maßen mehr zu tun, als wir erbitten oder erdenken“. </p>
<p>Es liegt ein doppelter Vorteil darin, wenn man sich Zeit nimmt durchzubeten. Obwohl die Seele manchmal kaum im Stande ist genau zu sagen, welche spezielle Antwort gegeben wurde, so kann doch eine Zeit des Ringens mit Gott eine ganze Anzahl von Dingen umfassen und decken. Manche von ihnen mögen sogar wichtiger sein als der eigentliche Grund, der den Beter während des Gebets bewegte. </p>
<p>„Gebet hat Meere geteilt, fließende Flüsse aufgehalten, aus harten Felsen Quellen heraussprudeln lassen, Feuerflammen gelöscht, der Löwen Rachen verstopft, Vipern und Gifte entwaffnet, den Sternen Befehl gegen das Böse gegeben, den Mond in seiner Laufbahn angehalten, die unaufhaltsame Sonne bei ihrem prächtigen Aufgang aufgehalten, eiserne Tore geöffnet, Seelen aus der Ewigkeit zurückgerufen, die stärksten Teufel besiegt, Legionen von Engeln vom Himmel herabbefohlen. Gebet bändigte und veränderte die tobende Leidenschaft der Menschheit und zerstörte riesige Heere stolzer, kühner und schimpfender Atheisten. Gebet brachte einen Menschen aus der Tiefe des Meeres und trug einen anderen in einem feurigen Wagen in den Himmel. Was hat das Gebet nicht ausgerichtet? Lasst uns beten!“</p>
<p>aus &#8220;Heart Searching Talks to Ministers&#8221;</p>
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		<title>Waren die Jünger bereits vor Pfingsten erlöst?</title>
		<link>http://www.diegemeindegottes.com/artikel-gemeinde-gottes/waren-die-junger-bereits-vor-pfingsten-erlost</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 15:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Ansicht mancher Menschen sind Verwirrungen darüber entstanden, ob die ersten Jünger erst zu Pfingsten erlöst wurden, oder es bereits vorher schon waren. Wer behauptet, dass man die Taufe des Heiligen Geistes gleich bei der Bekehrung empfängt, und dadurch das zweite Gnadenwerk für den Gläubigen leugnet, nötigt uns zu glauben, dass die Jünger vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Ansicht mancher Menschen sind Verwirrungen darüber entstanden, ob die ersten Jünger erst zu Pfingsten erlöst wurden, oder es bereits vorher schon waren. Wer behauptet, dass man die Taufe des Heiligen Geistes gleich bei der Bekehrung empfängt, und dadurch das zweite Gnadenwerk für den Gläubigen leugnet, nötigt uns zu glauben, dass die Jünger vor dem Pfingsttag nicht erlöst waren. Wir brauchen betreffs dieses Themas nicht im Unklaren zu sein. Die Schrift sagt ganz deutlich aus, dass sie schon lange vor Pfingsten errettet waren.  </p>
<p><strong>Die Jünger waren in dem Reich</strong><br />
„Das Gesetz und die Propheten gehen bis auf Johannes; von da an wird die gute Botschaft vom Reich Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein.“ (Lk 16:16). Aus dem Munde Jesu wird uns deutlich gesagt, dass die Menschen bereits in das Reich Gottes eingedrungen waren. „Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen.“ (Joh 3:5). Also gab es bereits viele, die seit der Zeit Johannes des Täufers bis zu der Zeit, da Jesus diese Worte sprach, durch die Wiedergeburt in das Reich eingegangen waren.</p>
<p>Die Jünger wurden ausgesandt, um Buße und das Reich Gottes zu predigen (Mk 6:12). Könnten sie das tun, wenn sie nicht umgewandelt gewesen wären oder einen Platz in diesem Reich eingenommen hätten? „Der Ackerbauer, der sich müht, muss als erster an den Früchten Anteil haben.“ (2Tim 2:6).</p>
<p><strong>Die Jünger waren nicht von der Welt</strong><br />
Jesus sagte Seinen Jüngern deutlich, dass sie nicht von der Welt waren (Joh 15:19). War es deshalb, weil sie Ihm nachfolgten, Seine Wundertaten sahen, Seine Lehren hörten und dann hingingen, um Wunder zu wirken und das Evangelium zu verkünden? Ohne Zweifel hat Jesus heute viele „Nachfolger“, die allerdings „von der Welt“ sind.</p>
<p>Er sagte: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!“ (Mt 7:21-23). Aus welchem Grund waren Seine wahren Jünger also „nicht von der Welt“?</p>
<p>Paulus sprach zu den Ephesern: „Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt…“ (Eph 2:1-2). Somit muss man nach der neutestamentlichen Verordnung, um den „nicht-weltlichen“ Zustand zu erlangen, „auferweckt“ (lebendig gemacht) werden. Wer würde noch bestreiten, dass es sich hier nicht um die Wiedergeburt handelt? </p>
<p><strong>Die Jünger waren rein</strong><br />
Jesus sagte Seinen Jüngern deutlich, dass sie rein waren: „Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.“ (Joh 15:3). Waren sie deshalb rein, weil Jesus zu ihnen geredet hatte? Nein. Er predigte zu vielen, die nicht rein waren und es nie wurden. Warum waren die Jünger anders? Weil sich ihr Hören mit dem Glauben verband. „So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ (Joh 1:12). Daher wurden sie nicht durch eine Gesetzeszeremonie rein, sondern durch den Glauben an das Evangelium.</p>
<p>Ich frage dich: Wodurch wurden Menschen in diesem neutestamentlichen Zeitalter rein? Durch den Glauben an das Evangelium. Deshalb hatten die Jünger die neutestamentliche Erlösung. Sie waren nicht anders als diejenigen, die heutzutage glauben.</p>
<p><strong>Die Namen der Jünger waren im Himmel angeschrieben</strong><br />
Viele versuchen zu beweisen, dass die Jünger nicht erlöst sein konnten, wegen der offensichtlichen Fehler, die sie begingen, während Jesus auf Erden war. Ich frage dich: Was ist schlimmer, ihr Streit darüber, wer der Größte ist oder das Diskutieren der Korinther darüber, welchem Prediger sie gefolgt waren; der Mangel an Verständnis und der Unglaube der Jünger oder der, von Jakobus beschriebene, Missstand, wo die Reichen mehr angesehen wurden als die Armen? Sicherlich rechtfertigt das ihre Fehltritte nicht, aber zu sagen, dass die Jünger nicht erlöst waren, weil sie manche Fehler (nicht Sünde) machten, ist verkehrt.</p>
<p>Nun frage ich diejenigen, die behaupten, dass die Jünger auf Grund ihrer Fehler nicht erlöst sein konnten: Willst du sagen, dass der Herr seit Pfingsten Seine Kinder niemals erkennen ließ, dass sie etwas falsch beurteilt hatten oder dass sie eine größere Fülle an Gnade oder Erkenntnis erlangen sollten? Du wirst im Neuen Testament Beispiele dafür finden, dass die Apostel Briefe schrieben, um Probleme in dem Verständnis und Verhalten der Menschen zu beheben. Gleichzeitig sagst du aber nicht, dass die Empfänger der Briefe nicht erlöst waren. Aber lass die armen Jünger in ihrem Urteil fehlen und sie werden heutzutage von den Sektierern als unerlöst abgestempelt. Das ist ein äußerst ungerechtes Urteil über sie.</p>
<p>Jesus sprach zu Seinen Jüngern: „Freut euch aber, dass eure Namen in den Himmeln angeschrieben sind!“ (Lk 10:20). Auch wenn sie manche Fehlurteile fällten, hatte Jesus eine höhere Meinung von ihnen als die Sektierer heutzutage und Er stufte ihre geistliche Erfahrung als eine himmlische ein.</p>
<p>Dies ist ein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass die Jünger eindeutig vor dem Pfingsttag errettet waren. Sie hatten Buße getan, waren in dem Reich, waren nicht von der Welt, waren rein durch das Wort Gottes und ihre Namen standen in dem Lebensbuch des Lammes.</p>
<p> Br. Jere Thilmony</p>
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		<title>An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 18:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ (Mt 7:16-20).</p>
<p>Gepriesen sei Jesus! Wie gütig Er doch ist, dass Er alltägliche Dinge gebraucht, um uns geistliche Lektionen zu lehren. Ansonsten gäbe es viel Raum für verschiedene Auslegungen über das, was Er sagte. Aber Er ist deutlich und präzise, und somit besteht kein Missverständnis über das, was Er gemeint hat.</p>
<p>Hier zeigt Er uns das Merkmal derer, die wahre Religion bekennen und derer, die falschen Propheten folgen. Damit wir nicht durch die Vielzahl derer verwirrt werden, die den Namen Christi bekennen, und derjenigen, die Seine wahren Jünger sind, gibt Er uns einen einfachen Test: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Früchte – was durch ihre Erfahrung produziert wird; Erkennungsmerkmale, die ein unverkennbares Zeugnis über die Art der Person ablegen, die sie wirklich ist. Niemand braucht irregeleitet zu werden. Niemand braucht sich im Unklaren darüber zu sein, welches die richtige Gemeinde ist oder wer die wahren Kinder Gottes sind. Den Beweis finden wir in ihren Früchten.</p>
<p>Unter den bekennenden Gläubigen unserer Tage herrscht eine weitverbreitete (und ich möchte hinzufügen, eigentlich ungöttliche) Einstellung, die uns das Recht, welches Jesus uns gab, nämlich die Frucht zu prüfen, streitig machen möchte. „Richtet nicht!“, bellen sie und verdrehen die Worte Jesu zu etwas, was sie niemals aussagen sollten. Nein, derselbe Jesus, der von heuchlerischem Richten (Mt 7:1-5) abgeraten hat, macht uns zu Richtern, indem Er uns mit dem Früchte-Test ausrüstet.</p>
<p>Offensichtlich zeigt Er damit, dass Er Wert darauf legt, dass wir gerechtes Urteil fällen. Seine Worte sind hart: „… ihr [werdet] sie erkennen.“ Ebenso zweifellos wie wir erkennen, dass wir lebendige und verständige Menschen sind, können wir eine Person an ihren Früchten erkennen.</p>
<p>Jesus weiß um die Natur der Dinge Bescheid. Er war bei der Schöpfung gegenwärtig und sprach die gesegneten Worte: „Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die auf der Erde Früchte tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so….Und Gott sah, dass es gut war.“ (1Mo 1:11-12). Auf diese Weise legte Jesus am Anfang die Natur der Dinge fest. Die Erbinformation, welche Er in das Wesen der Samen sprach, hält sie davon ab, irgendetwas anderes zu produzieren, als das, wozu sie ausersehen waren.</p>
<p>Kein Wunder also, dass Christus den Vergleich der Frucht gebraucht, die etwas hervorbringt, während Er uns in Kenntnis darüber setzt, wie man einen wahren Christen vom falschen unterscheidet. Kein Wunder, dass Er uns scheinbar offensichtliche Fragen stellt. „Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?“ Die Natur selbst lehrt uns die Antwort. Und der Schöpfer bringt es auf den Punkt: „Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen.“ Er kann es nicht, weil nichts in seiner Natur ist, das ihn dazu veranlasst. Eine Weinrebe kann nicht Dornen erzeugen; ihr Schöpfer hat es nicht in ihren genetischen Code geschrieben.<br />
So verhält es sich auch mit dem Christen, dem wahren Anbeter Gottes. Er ist von neuem geboren worden (Joh 3:3). Er hat den neuen Menschen angezogen, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit (Eph 4:24). Er hat die kostbaren und größten Verheißungen der Erlösung erhalten, wodurch es ihm ermöglicht wurde, ein Teilhaber der göttlichen Natur zu werden, der Natur seines Schöpfers (2Petr 1:4). Er ist eine neue Schöpfung. Sein altes, sündiges Leben ist vergangen und alles an ihm ist neu geworden (2Kor 5:17). Alles. Seine Einstellung, seine Verhaltensweise, seine Kleidung, seine Ansichten, seine Hoffnung, seine Wünsche, seine Gewohnheiten, und vieles mehr! Alles hat sich durch die Macht dessen verändert, der die Natur der Dinge geschaffen hat und sie versteht.</p>
<p>Der Apostel Johannes hatte das Prinzip der Frucht verstanden, als er seinen ersten Brief schrieb. „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist.“ (1Joh 3:9). </p>
<p>Die Natur eines Christen kann nicht schlechte Früchte erzeugen, weil der Same des Glaubens und der Erlösung, der ihm bei der Bekehrung ins Herz gepflanzt wurde, keine geistliche Information enthält, um solche zu produzieren. </p>
<p>Die Sünde ist das Werk des Teufels und Jesus kam, um es zu zerstören (siehe Vers 8). Sünde ist dem Christen etwas Fremdes; etwas, das er in seinem Leben nicht mehr wiederholen kann, weil es durch den Schöpfer des Lebens zerstört wurde.</p>
<p>Die Natur lehrt uns diese Dinge. Jesus ruft dazu auf. Trotz dieser Tatsache mangelt es nicht an falschen Propheten, die anhand einiger missverstandener Bibelstellen eine Religion verbreiten, die Sünde gewähren lässt. Eine solche steht im völligen Widerspruch zu unserem Schöpfer. Entweder ist der Christ eine neue Kreatur oder er ist es nicht. Jemand mag sagen: „Wir können nicht anders, als mehr oder weniger zu sündigen oder zumindest gelegentlich.“ Ich sage: „Das ist schlechte Frucht.“ Und die Schrift sagt: „Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“</p>
<p>Jesus Christus hat Seine Nachfolger dazu bestimmt, gute Frucht zu bringen (Joh 15:16). Wenn Er es bestimmt hat, wer wagt dann zu sagen, dass es unmöglich sei?</p>
<p>Leute, die sagen es sei unmöglich, leben nach dem Fleisch und deshalb folgt ihnen geistlicher Tod (Röm 8:13). Aber die durch den Geist Geborenen töten gemäß ihrer neuen Natur die Handlungen ihres Leibes und vermögen durch Christus alles zu tun (Phil 4:13), was ein Herrschen über die Sünde in diesem Leben einschließt (Röm 5:21). Ohne Ihn können sie nichts tun (Joh 15:5), wenn sie jedoch in Ihm bleiben, sind sie Seiner Natur teilhaftig, und Sünde hat in dem Leben einer solchen Person keinen Raum mehr (1Joh 3:6). Sünde übt über den Christen keine Herrschaft mehr aus (Röm 6:14). Folglich wird dann im Leben eines  Christen keine Sünde mehr zu beobachten sein. Sie wurde in seinem Herzen zerstört. Etwas, das es nicht länger gibt, kann sich selbst nicht offenbaren.</p>
<p>Wenn du einen Apfelkern pflanzen solltest, kannst du vernünftigerweise und zu Recht erwarten, dass ein Apfelbaum daraus entsprießen wird. Du würdest nicht erwarten, dass ein Brombeerstrauch erscheint. Gleichermaßen verhält es sich mit dem Christen. Der Same der Gerechtigkeit und der heiligen Weisheit von oben, der bei der Bekehrung in sein Herz gesät wurde, bewässert mit  den Tränen der Buße, wird gute Frucht hervorbringen (Jak 3:18). „Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“ (Eph 2:10). Ist Sünde ein gutes Werk? Wurde die Seele in Christus zum Sündigen erschaffen? Wie sollen Menschen die guten Werke eines Christen sehen und den Vater im Himmel verherrlichen, wenn diese Werke zur Sünde gehören? Im Lichte der Verheißungen Gottes macht eine  „Du-musst-sündigen“ Religion absolut keinen Sinn.</p>
<p>Wie ist deine Frucht? Erntet man von deinem religiösen Bekenntnis anstelle von Trauben Dornen? Der Schöpfer aller Dinge ist bereit, dir eine neue Natur zu geben. </p>
<p>Kein Wunder, dass das Wort Evangelium „Gute Nachricht“ bedeutet! Welche Nachricht könnte besser sein als diejenige, dass die Sünde besiegt ist und du sie nicht länger in deinem Herz und Leben haben musst? Warum noch länger daran festhalten? Hat sie dir nicht genug Schmerz und Schande bereitet? Hat sie dir nicht schon lange genug das Lächeln Gottes über deinem Leben vorenthalten? Warum lässt du dich von falschen Propheten der Natur berauben, welche Christus dir zu geben begehrt? Stehe auf den Verheißungen Gottes und sei ein wahrer Christ! </p>
<p>Die Alternative ist das Feuer.<br />
„Kinder, niemand verführe euch! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie er gerecht ist. Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel…Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels…“ (1Joh 3:7.8.10). Ich denke nicht, dass Johannes einen deutlicheren Wortlaut hätte wählen können. </p>
<p>„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“</p>
<p>Br. Daniel Eichelberger</p>
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		<title>Die Pflichten in der Familie</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 18:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Habt acht…auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat…“ (Apg 20:28).
Wir [Prediger] müssen unseren Blick besonders auf Familien richten und darauf achten, dass sie geordnet sind und dass die Pflichten jeder Beziehung ausgeübt werden. Das religiöse Leben sowie das Wohlergehen und die Ehre der Gemeinde und des Staates sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Habt acht…auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat…“ (Apg 20:28).</p>
<p>Wir [Prediger] müssen unseren Blick besonders auf Familien richten und darauf achten, dass sie geordnet sind und dass die Pflichten jeder Beziehung ausgeübt werden. Das religiöse Leben sowie das Wohlergehen und die Ehre der Gemeinde und des Staates sind abhängig von Familienregierung und Familienpflichten. Wenn wir diese vernachlässigen, machen wir alles zunichte. Was können wir schon bei der Reformation einer Gemeinde ausrichten, wenn all die Arbeit nur uns überlassen wird und die Familienhäupter ihre wichtige Aufgabe unterlassen, wodurch sie verpflichtet sind, uns zu helfen? Wenn in einer Seele etwas Gutes durch den Predigtdienst bewirkt worden ist, wird es durch eine sorglose, gebetslose, weltliche Familie erstickt oder sehr gehindert werden. Wenn man allerdings die Familienväter dahin bringen könnte, ihre Pflichten zu erfüllen und das angefangene Werk aufzugreifen und zu fördern, könnte eine Fülle von Gutem vollbracht werden.</p>
<p>Ich flehe dich deshalb an: Wenn du dich nach einer Reformation und dem Wohlergehen deines Volkes sehnst, tue alles, was du tun kannst, um die Religion in der Familie zu fördern.</p>
<p>Gehe von Zeit zu Zeit zu ihnen und frage den Familienvater, ob er mit der Familie betet und die Schrift liest, oder was er macht. Bemühe dich, solche, die dies versäumen, von ihrer Sünde zu überzeugen. Wenn du Gelegenheit findest, bete mit ihnen bevor du gehst und zeige ihnen anhand eines Beispiels, was du von ihnen erwartest.</p>
<p>Achte darauf, dass es in jeder Familie nützliche, ergreifende Bücher nebst der Bibel gibt. Wenn sie keine haben, überrede sie zum Kauf derselben.</p>
<p>Du wirst wahrscheinlich keine allgemeine Reformation sehen, bis du eine Reformation innerhalb der Familien herbeiführst. </p>
<p>Richard Baxter</p>
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		<title>Schlafend in fleischlicher Sicherheit</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 16:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oh, wenn Glaube allein schon die Waagschale von rechtfertigen dem Beweis an dem Richterstuhl Gottes bewegen würde, wie viele kühne Antinomisten würden dann Anspruch auf ein Verhältnis mit Christus erheben und sich dessen rühmen, dass sie an Seiner Gerechtigkeit interessiert seien! Wie viele werden mit den törichten Jungfrauen sagen: „Herr, Herr! Wir sind Gläubige und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, wenn Glaube allein schon die Waagschale von rechtfertigen dem Beweis an dem Richterstuhl Gottes bewegen würde, wie viele kühne Antinomisten würden dann Anspruch auf ein Verhältnis mit Christus erheben und sich dessen rühmen, dass sie an Seiner Gerechtigkeit interessiert seien! Wie viele werden mit den törichten Jungfrauen sagen: „Herr, Herr! Wir sind Gläubige und Abrahams Kinder. In Deinem Namen widerstanden wir öffentlich allen gesetzlichen Bekennern, erklärten ihre Lehrer zu Feinden Deiner freien Gnade und…um Dir einen Dienst zu erweisen, machten wir es zu unserer Aufgabe, die Gerechtigkeit bloßzustellen und die guten Werke Deines Volkes herabzusetzen. Daher…Herr, Herr, öffne uns!“</p>
<p>Aber, ach! Weit entfernt davon, ihnen für ihre Mühe zu danken, und ohne auf ihren geprahlten Glauben zu schauen, wird Er sie mit einem „Weichet von mir, ihr Übeltäter!“ abweisen. Als ob Er sagen wollte: „Weichet von mir, die ihr die Lehre meiner Sühnung zu einem Deckmantel für eure Sünden macht; die ihr sie zu einem…Ruhekissen macht, welches ihr unter die Arme meines Volkes legt, um sie in fleischlicher Sicherheit einzuwiegen, während sie…ihre Erlösung mit Furcht und Zittern hätten bewirken sollen. Ihr gebt vor, mich zu kennen, aber ich will nichts mit euch zu tun haben. Meine Schafe kenne ich, die Meinen kenne ich. Das Siegel meiner Heiligkeit ruht auf einem jeden von ihnen. Das Motto „Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit“ ist tief in ihre treuen Herzen eingraviert; nicht aber in eure, ihr…fleischlich Gesinnten, die ihr unter die Sünde verkauft seid! … Und warum habt ihr mich „Herr, Herr!“ genannt und nicht getan, was ich gesagt habe?</p>
<p>Warum habt ihr meine Gerechtigkeit als Brustschild gebraucht, um damit dem Wort meiner Gerechtigkeit Widerstand zu leisten, und als ein Werkzeug, um beide meiner Gesetzestafeln zu zertrümmern und meine Heiligkeit zu zerschlagen? Euer Herz verdammt euch, ihr…Sünder in Zion! Ihr fades Salz! Ihr lieblosen Gläubigen! Und bin ich nicht…größer als euer Herz? Und …kenne ich nicht …eure Werke? Ja&#8230;ich weiß, dass die Liebe Gottes nicht in euch ist, denn ihr habt einen dieser meiner Brüder verachtet. Wie könnt ihr meinen, mich zu betrügen,…den Erforscher der Herzen und den Prüfer der Nieren?</p>
<p>Und wie habt ihr es gewagt, euch nach meinem Namen zu nennen? Als ob ihr mein Volk wäret. Mein teures Volk. Meine Auserwählten. Ist nicht mein ganzes Eigentumsvolk…Teilhaber meiner Heiligkeit und eifrig in guten Werken? Habe nicht ich mir den Menschen erwählt, der gottselig ist und sich bewahrt, damit die Gottlosen im Gericht nicht bestehen, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten, wenngleich sie auch in Schafspelzen umhergehen mögen? Und bin ich es nicht, der zu dem Gottlosen – selbst wenn er einmal Teil meines Volkes war – spricht: Lo-Ammi, du gehörst nicht mehr zu meinem Volk…Was hast du meinen Bund in deinen Mund zu nehmen? In den Werken habt ihr mich verleugnet und eure Herzen habt ihr nicht von eurer Missetat in meinem Blut gewaschen. Daher ist die Reihe jetzt an mir…euch nach meinem Wort… vor meinem Vater und Seinen heiligen Engeln zu verleugnen.</p>
<p>Eure Hoffnung werde zerstört, ihr Heuchler, und die äußerste Finsternis sei euer Los,…ihr Doppelherzigen! Der Schrecken überfalle euch, ihr schallenden Zimbeln! Werdet vom Fall eures Babylons zerschmettert, ihr hoch aufragenden Bekenner meines demütigen Glaubens! Flieht, ihr Wolken ohne Wasser, ihr Spreu! Flieht vor der Wucht meines gerechten Zornes! Ihr Übeltäter! Ihr Satane, die ihr die Gestalt eines Engels des Lichts annehmt! Ihr Verfluchten, weicht!“</p>
<p>John Fletcher</p>
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		<title>Wiederherstellung des Familienaltars</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 13:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Satan hasst göttliche Familien mit großer Leidenschaft und er wird tun, was er nur tun kann, um sie zu ruinieren. Wenn wir umherschauen, sehen wir, wie er bereits viele Familien zugrunde gerichtet hat. Haben wir jedoch einen feurigen Familienaltar, wird der Teufel uns nicht antasten können. Eine solche Familie wird er nicht zugrunde richten. Heilige, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Satan hasst göttliche Familien mit großer Leidenschaft und er wird tun, was er nur tun kann, um sie zu ruinieren. Wenn wir umherschauen, sehen wir, wie er bereits viele Familien zugrunde gerichtet hat. Haben wir jedoch einen feurigen Familienaltar, wird der Teufel uns nicht antasten können. Eine solche Familie wird er nicht zugrunde richten. Heilige, wir müssen um feurige Familienaltäre kämpfen! Auf einen heruntergekommenen, vernachlässigten Familienaltar wird kein Feuer fallen. </p>
<p>In der Bibel gibt es Berichte, nach denen Altäre wiederhergestellt werden mussten. Einen finden wir in 1Kö 18:30-38: „…Elia…stellte…den niedergerissenen Altar des Herrn wieder her…“ Nachdem der Altar wiederhergestellt war, wurden Opfer und Gebet empor gesandt. Dann geschah etwas. Dann fiel das Feuer. O, die Folgen eines feurigen Familienaltars! </p>
<p>Wir sagen: „Ich möchte, dass meine Kinder brennend für Gott sind, dass sie eine Vision haben. Ich möchte, dass sie den Versuchungen widerstehen können und Sieg über den Feind haben.“ Dann sollten wir etwas unternehmen! Es wird nur dann zustande kommen, wenn wir den Familienaltar wiederhergestellt haben.<br />
Um den Familienaltar wiederherzustellen, muss man manchmal zuerst Dinge niederreißen und aus dem Weg räumen. In der Geschichte Israels lesen wir auch davon. Wenn sie unter einem korrupten König lebten, verfielen sie dem Götzendienst mit falschen Göttern, falschen Altären. Wenn dann Reformen stattfanden, rissen sie die falschen Altäre und die Götzen nieder, und bauten den Altar wieder auf und besserten ihn aus. Wir wollen betrachten, in welchen Hinsichten unsere Familienaltäre Wiederherstellung nötig haben könnten. Ich fand in einem Buch mehrere gute, lehrreiche Argumente, die ich hier erwähnen werde. </p>
<p>Väter, es ist eure Pflicht, die Familie zusammenzurufen. Es ist nicht die Aufgabe der Mutter, hinter dir oder den Kindern herzulaufen, wenn die Zeit für die Andacht kommt. </p>
<p>Liegt ein Mangel an der Furcht Gottes in unserer Familienandacht vor? Die Bibel sagt, dass Gott in der Versammlung der Heiligen sehr zu fürchten ist. Wenn du deine Familie versammelst, ist das eine kleine Versammlung der Heiligen. Gott ist in dieser Versammlung sehr zu fürchten. Das bedeutet, dass Johnny nicht mehr auf dem Boden liegen und seinen LKW umherschieben kann, und Lisa kann sich nicht auf dem Sofa ausstrecken. Susi kann nicht ihren Saft mitbringen, um daran zu nippen, ansonsten wird das Feuer nicht fallen! Die Kinder dürfen nicht kichern und dazwischenreden. Wir müssen manche Dinge aus dem Weg räumen. Nur zu gerne würde der Teufel eimerweise Leichtfertigkeit auf unseren Familienaltar gießen, um das Fallen des Feuers zu vereiteln. </p>
<p>Wenn ein Mangel an der Furcht Gottes vorhanden ist, dann geh der Sache auf den Grund: Betrachte dein eigenes Verhältnis zu Gott. Wandelst du Tag für Tag in der Furcht Gottes? Ist dein Leben, dein Vorbild vor den Kindern heilig, heilig, heilig? Es wird dir schwer fallen, ein vorbildliches Leben zu führen, wenn du immer am Scherzen bist. </p>
<p>Ein besonderer Ruf ergeht an die Väter: „Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn.“ (Eph 6:4). Ihr Väter! Unterweist eure Kinder! Unterweist sie darin, wie man in der Furcht Gottes anbetet. Unterweist sie, wie zu sitzen und wie zu knien, denn sogar unsere Haltung deutet darauf hin und offenbart, ob ein Mangel an der Furcht Gottes vorhanden ist. Ihr Väter, euch ist besondere Autorität gegeben, eure Kinder zu unterrichten, wie man anbetet. </p>
<p>Der treue Abraham unterwies seine Kinder. Wo auch immer er hinreiste, „schlug [er] sein Zelt auf…und … baute dort dem Herrn einen Altar…“. Gott wusste, dass Er Abraham vollkommen vertrauen konnte. In 1Mo 18:19 heißt es: „Denn ich habe ihn erkannt, damit er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm befehle, dass sie den Weg des Herrn bewahren….“ Weil Abraham sie lehrte, „dass sie [ihn] bewahren, [um] Gerechtigkeit und Recht zu üben…“. Sie werden den Vater nicht nur anhören und sich dann abwenden, um ihren eigenen Weg zu gehen. Sie werden es tun! Abraham achtete darauf, dass sein ganzes Haus Gott folgte. Kann Gott dies auch über uns sagen? Der Familienaltar benötigt einen starken Vater. </p>
<p>Mangelt es deinem Familienalter an süßer, kostbarer Einheit? Die Versammlung in deinem Heim muss danach streben, die Einheit zu bewahren, ebenso wie wir es tun, wenn wir uns mit der Ortsgemeinde versammeln. Wir müssen mit unseren Kindern danach trachten, die Einheit im Geiste zu bewahren. Wir können nicht miteinander anbeten, wenn ein Bruder neben dem nächsten sitzt und zwischen den beiden „dicke Luft“ herrscht, oder negative Einstellungen und Gefühle vorhanden sind. Wie könnten wir da anbeten? Wie könnten wir erwarten, dass das Feuer fällt? Es wird nicht fallen! Etwas steht im Weg. </p>
<p>Väter, ihr müsst dafür sorgen, dass niemand mit dem anderen in Zwietracht ist. Das gilt auch für Vater und Mutter, denn wir werden leer ausgehen, wenn wir meinen, uns in solch einer Weise versammeln zu können. Die Herzen der Väter wenden sich zu denen der Kinder und durch die Familienanbetung erlangen wir eine stärkere Bindung zueinander. </p>
<p>Erwähnt die Namen der Familienglieder im Gebet. Die Mutter kann sagen: „Herr, wir danken dir für Vater. Er ist immer treu zur Arbeit gegangen und sorgt für uns alle.“ Und der Vater kann sagen: „Herr, wir danken dir für Jimmy und Johnny und Susi. Wir sind so froh, dass du sie uns gegeben hast. Hilf uns, sie zu Deiner Ehre zu erziehen.“ Die Kinder werden fühlen, dass man sie schätzt und alle werden in lieblicher Eintracht Gemeinschaft miteinander haben. Wenn du merkst, dass dein Altar an diesem Punkt absackt, kannst du ihn wiederherstellen. </p>
<p>Benötigt die Freude an der Familienandacht etwas Wiederherstellung? „Die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen mir ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.“ (Jes 56:7). „…erfreuen in meinem Bethaus“. </p>
<p>Die Kinder freuen sich, wenn sie die Heiligen besuchen oder mit Papa fischen gehen können, aber wenn Papa ruft: „Kinder, Zeit für Familienandacht!“, hängen die kleinen Köpfe. Dieser Altar muss wiederhergestellt werden! Sie „erfreuen [sich nicht] in meinem Bethaus“. Nun wollen wir aber nicht die Kinder an erster Stelle für diese mühselige Einstellung bestrafen. Etwas ist hier schiefgelaufen. </p>
<p>Im ersten Kapitel von Maleachi lesen wir von Opfern, die untauglich für den Altar waren, und wie die Priester den Dienst mühselig fanden. „Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang ist mein Name groß unter den Nationen. Und an allerlei Orten lässt man Opferrauch aufsteigen und bringt meinem Namen Gaben dar, und zwar reine Opfergaben …Und ihr sagt: Siehe, welche Mühsal! Und ihr missachtet ihn [engl.: schnaubt auf ihn], spricht der Herr…“.<br />
Ein Kommentator sagte: Wenn das Vieh sein Futter missachtet, schnaubt es darauf und weigert sich, es zu fressen. Gibt es ein solches „Schnauben“ in deinem Heim? „…und bringt Geraubtes herbei und das Lahme und Kranke; so bringt ihr die Opfergabe. Soll ich Gefallen haben an dem, was von eurer Hand kommt? spricht der Herr.“ Du kamst halbherzig und mit einer gelangweilten Einstellung und saßt da, nichts erwidernd, mit einem schwerfälligen Geist. „Soll ich Gefallen haben an dem?“, fragt der Herr. Er wird nicht! Du stehst auf und meinst, deine Pflicht in der Familienandacht getan zu haben, aber du hast dich lediglich selbst betrogen.<br />
Väter, sorgt dafür, dass die Familienandacht eine erfreuliche Zeit ist! Zieht sie nicht allzu sehr in die Länge. Haltet sie kurz und schmackhaft, sodass die Kinder einen Durst nach mehr bekommen. Sie werden dich darum bitten, noch ein bisschen weiterzumachen. Papa sagt: „Für heute Abend reicht es, aber morgen, so Gott will, kommen wir wieder zusammen.“ Am nächsten Abend, wenn Papa zur Andacht ruft, räumen die Kinder ihre Spielsachen weg und sagen: „Heute Abend werden wir hören wie es weitergeht!“ </p>
<p>Wenn du deine Füße hebst, werden deine Kinder ihre heben. Wenn du dich dahinschleppst, werden auch deine Kinder sich dahinschleppen. Du sagst: „Was für eine Herausforderung! Wie stell ich das an?“ Alles, was wert ist, darum zu kämpfen, wird Arbeit und Gebet kosten. Der Heilige Geist wird uns helfen und auch wir können einander helfen, und fragen: „Wie machst du das? Wie schaffst du es, dass es begeisternd ist?“<br />
Ehefrauen, ermutigt eure Ehemänner! Wenn dein Ehemann recht lebt und sein Bestes versucht, ist es deine Pflicht ihn zu unterstützen! Tu es öffentlich! </p>
<p>Kinder und Jugendliche, auch ihr habt eine Pflicht! Dieser Familienaltar muss geschürt werden. Ihr müsst euren Teil tun. Ihr könnt nicht einfach nur dasitzen. Niemand stellt eine Frage, niemand hat eine Antwort. Das wird Papa nicht sehr ermutigen. Ihr müsst kommen, bewegt in eurer Seele. </p>
<p>Der Herr möchte etwas für uns tun. In Offenbarung 8 lesen wir, wie der Engel (Christus) an dem Altar stand, Räucherwerk mit den Gebeten der Heiligen hinaufsendend, und wie Er das Räucherfass nahm und Feuer auf die Erde warf, welches ein Bild auf die Herzen der Männer, Frauen und Kinder ist. Gott sehnt sich immer noch sehr danach, Feuer auf euren Familienaltar herabzusenden. </p>
<p>Väter, Mütter, erhebt eure Augen! Der Acker eures Heimes ist reif zur Ernte! Es gibt Arbeit zu tun! Unter eurem Dach leben unsterbliche Seelen, die täglich für den Himmel vorbereitet werden müssen. Ihr Charakter muss auf das Göttliche ausgerichtet und ihre Gesinnung muss mehr auf das Geistliche und Himmlische gelenkt werden. </p>
<p>Du fragst, warum es nicht ausreicht, wenn jeder sein eigenes verborgenes Gebetsleben führt. Das wäre das Einfachste, wobei das verborgene Gebet äußerst wichtig ist für die Kinder und die Eltern. Ein jeder braucht Zeit allein mit Gott, und dennoch ersetzt diese nicht die Familienandacht. Wenn die Familie sich versammelt, kannst du feststellen, wie es geistlich um deine Kinder steht. Du lauschst ihren Gebeten, um zu sehen, ob es nur ein Gemurmel ist und eine ständige Wiederholung derselben Worte und Ausdrücke, ohne dass das Herz dabei ist. Diesem Kind geht es geistlich nicht gut. Beten, ohne zu beten. Gebete aufsagen, ohne zu beten. Sie können das Beten auch lernen, indem sie dich oder ihre älteren Geschwister beten hören. </p>
<p>Achte auf den Inhalt ihrer Gebete. Wenn er sehr selbstsüchtig ist, kannst du sie unterweisen, nicht nur an sich selbst zu denken, sondern Dank auszusprechen, für andere zu beten, für die Predigerschaft, die verfolgte Gemeinde in anderen Ländern und für die Errettung von Seelen. </p>
<p>Schaffe Raum für den Familienaltar! Wenn wir es nicht tun, werden andere Altäre seinen Platz einnehmen und das, Eltern, wird uns Tränen kosten und Elend verursachen! Der Teufel wird versuchen, ihn beiseite zu schieben. „Nun, heute gehen wir einkaufen, also lassen wir die Familienandacht aus und morgen haben wir Gesangüben, somit werden wir später nach Hause kommen und wohl ohne sie auskommen müssen.“ Was immer wir tun, ob wir Besuche machen oder Besuch einladen, zu leicht erlauben wir uns Entschuldigungen und das sollte nicht sein! Die Andacht sollte eines der letzten Dinge sein, die wir gewillt sind zu opfern oder einzubüßen. Ob du sie morgens machst oder ob du sie abends machst, vom Tagesplan der Familie abhängend, einmal am Tag oder zweimal am Tag, mache sie täglich, soweit es in deiner Macht liegt. </p>
<p>„[Sie] setzten mich als Hüterin der Weinberge ein. Meinen eigenen Weinberg habe ich nicht gehütet.“ (Hl 1:6). Wir arbeiten in dem Weinberg des Herrn und sind an allen möglichen Dingen beteiligt, die wichtig sind, aber vernachlässige nicht deinen eigenen Weinberg, denn auch er ist der Weinberg des Herrn!<br />
Kornelius war höchstwahrscheinlich ein sehr beschäftigter Hauptmann, dennoch fürchtete er den Herrn mit seinem ganzen Haus und betete oft zu Gott. </p>
<p>David war ein viel beschäftigter König. Eines Tages, nach reger, öffentlicher Anbetung, „kehrte [er] zurück, um seinem Haus den Segensgruß zu bringen.“ Er erinnerte sich an sein Haus. </p>
<p>So wollen auch wir unseren eigenen Weinberg bewahren und so das Feuer auf unseren Familienaltar fallen lassen. Wir wollen es tun, damit, wenn die Zeit kommt, dass unsere Kinder das Heim verlassen, sie mit einem Andenken in ihrem Herzen gehen: einer Flamme, die in ihren Herzen brennt. Vielleicht war sie einmal oder mehrere Male am Familienaltar entfacht worden. Wir wollen ihnen kostbare Erinnerungen an den Familienaltar mitgeben. Das ist ein besseres Erbe als einhunderttausend Dollar. </p>
<p>Geliebte, wenn wir uns befleißigen, den Familienaltar wiederherzustellen, wird das unserer eigenen Wiederherstellung dienen. Wenn wir einen feurigen Familienaltar haben, werden die Seelen unserer Kinder entzündet werden. Es gibt nichts Schöneres als eine heilige Familienversammlung um den Familienaltar. Lasst uns die Herausforderung annehmen!</p>
<p>Einer Botschaft von Schw. Elfie Tovstiga entnommen</p>
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		<title>Befiehl deinem Haus</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 13:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott fordert von Seinem Volk allumfassende Heiligkeit. Viele sind der falschen Ansicht, dass zwar die sonntäglichen Gottesdienste heilig sind, das Leben im Heim jedoch allerlei Arten von sündigen Handlungen, Absichten und gottlosem Leben im Allgemeinen ausgesetzt ist. Indes lehrt die Schrift ganz deutlich etwas Anderes. Wahre Heilige Gottes leben Tag und Nacht im Tempel Gottes, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott fordert von Seinem Volk allumfassende Heiligkeit. Viele sind der falschen Ansicht, dass zwar die sonntäglichen Gottesdienste heilig sind, das Leben im Heim jedoch allerlei Arten von sündigen Handlungen, Absichten und gottlosem Leben im Allgemeinen ausgesetzt ist. Indes lehrt die Schrift ganz deutlich etwas Anderes. Wahre Heilige Gottes leben Tag und Nacht im Tempel Gottes, wobei die Stunden mit dem Dienst Gottes ausgefüllt sind (Offb 7:15).</p>
<p>Die Heime müssen die Gemeinde Gottes repräsentieren, und ihre Bewohner und die sich darin befindenden Gegenstände müssen den strikten Maßstäben eines heiligen Gottes entsprechen. Gott fordert von Müttern und Vätern, als den vorrangigen Hütern des Heimes, den Maßstab der Heiligkeit geltend zu machen und jeden Versuch des Teufels, einzudringen, zurückzuweisen, um so ihr Heim zu einer uneinnehmbaren, geistlichen Festung und zu einem Heiligtum zu machen.</p>
<p>Leider unterschätzen Eltern oft ihre Macht und Verantwortung , die geistliche Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten. In Wirklichkeit hat Gott die Schlüssel des Heimes in die Hand der Eltern gelegt. Sie entscheiden, was dort Eingang findet. In Josua 24:15 finden wir die wohlbekannte Aussage: „Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen.“ Dieser Vers lässt uns wissen, dass Josua zu einer sehr wichtigen Erkenntnis gekommen war. Er stellte fest, dass er ein Haus hatte! Klingt einfach, oder? Dennoch umgeht so mancher Vater diese einfache Aussage. Liebe Väter, ihr habt ein Haus! Es ist weder das Haus eurer Söhne noch eurer Töchter. Es ist eures! Ihr seid diejenigen, die entscheiden, was in euer Heim gelangen und was dort bleiben darf. </p>
<p>Viele Väter treten zurück und schauen zu – sozusagen mit verschlossenen Lippen und gebundenen Händen – während ihre Kinder gottlose Dinge und Verhaltensweisen mit ins Heim bringen. Eltern sollten sich schämen, wenn sie sagen: „Nun, sie müssen ihre eigene Entscheidung darüber treffen, ob sie Gott dienen wollen.“ Ja, das müssen sie, und dennoch hat der Vater über den Inhalt seines Haushalts und über die Tätigkeiten seiner Kinder zu bestimmen. Josua sagte: „Wir wollen dem Herrn dienen.“ Es klingt so, als ob Josua sich sehr sicher darüber war, dass er dazu im Stande sein würde, die geistliche Richtung seines Heimes zu steuern.</p>
<p>Abraham hatte dieselbe Vision wie Josua. Gott selbst stellte diesem treuen Heiligen zuversichtlich das Zeugnis aus: „Denn ich habe ihn erkannt, damit er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm befehle…“ (1Mo 18:19). Abraham war sich seiner Verantwortung bewusst, sicherzustellen, dass jeder in seinem Heim dem Gesetz Gottes Folge leistete. Hier werden nicht nur Abrahams Kinder erwähnt, sondern auch sein Haus. Er war nicht wie der kompromittierende Eli, der kraftlos sagte: „Nicht doch, meine Söhne“ (1Sam 2:24), aber keine Maßnahmen ergriff, um ihren sündigen Sitten oder ihrem abtrünnigen Priestertum ein Ende zu machen. Gott verhängte schweres Gericht über Elis Familie, weil er seinen Söhnen „nicht gewehrt“ hatte. Das Wort „wehren“ deutet auf eine aktive Einflussnahme hin. Passivität von Seiten der Eltern ist eines der größten Hindernisse bei der Erlösung eines Kindes.</p>
<p>In Richter 4:5 wird uns von Jael berichtet, einer Frau, die ein wunderbares Vorbild für Mütter in unserer Zeit ist. Mir scheint, dass Jael lediglich eine einfache Haushälterin war. Dennoch wusste sie, wie man einen Stand für Gott einnimmt. Als Sisera, der Hauptmann der Feinde Israels, an ihrem Haus vorbeikam, lud sie ihn ein, hereinzukommen. Nein, sie versteckte sich nicht. Ich kann mir vorstellen, wie diese mutige Frau an der Tür ihres Zeltes stand und diesen boshaften Mann anhielt. Ich stelle mir vor, wie sie innerlich lächelte, während sie die Gelegenheit abwartete, den Feind des Volkes Gottes zu bezwingen. Nachdem er hereingekommen war, nagelte sie seinen Kopf an den Boden.</p>
<p>Sisera hatte einen großen Fehler begangen – den letzten Fehler, den er je machen sollte. Er hatte das falsche Haus betreten! Was geschieht, wenn der Teufel versucht, in dein Heim zu gelangen? Wenn er versucht, dieses zu tun, bist du im Stande, den Teufel bereuen zu lassen, dass er es überhaupt jemals versucht hat? Ist dein Heim der falsche Ort, an dem sich der Teufel zu schaffen macht? Weiß er das aus Erfahrung? Das Gebot „Gebt dem Teufel keinen Raum!“ (Eph 4:27) bezieht sich nicht nur auf persönliche Erfahrungen, sondern auch auf das Heim. </p>
<p>Müssen Kinder also ihre eigene Entscheidung darüber treffen, ob sie sich bekehren wollen oder nicht? Ja, das müssen sie. Wenn Eltern jedoch dem Teufel und der Welt in ihrem Heim und im Leben ihrer Kinder Raum geben, erhalten ihre Kinder nicht einmal eine angemessene Chance, um die richtige Entscheidung zu treffen! Außerdem müssen Kinder, so lange sie unter dem Dach ihres elterlichen Heimes leben, nach Gottes Maßstäben leben, ob sie es nun erwählen bekehrt zu sein oder nicht. Obwohl eine innere Erfahrung der Erlösung einem Kind nicht aufgezwungen werden kann, so muss doch eine äußerliche Übereinstimmung mit den göttlichen Maßstäben verlangt werden, welche es dem Kind erleichtern wird, sich zu bekehren.</p>
<p>Manche Eltern, die mit Gott um die Erlösung ihrer Kinder ringen, könnten Gott enorm helfen, indem sie die von Gott untersagten Gegenstände aus ihrem Haushalt werfen würden. Was ist ein  Haushalt? Die Antwort ist einfach und leicht zu erhalten, da das Wort selbsterklärend ist. Ein Haushalt schließt alles ein, was ein Haus (ent)hält! Es reicht nicht aus, für die Sittsamkeit und Keuschheit der Tochter zu beten, wenn ihre Bücherregale voller Liebesromane  sind! Welch eine Schande, wenn bekennende Christen behaupten, sie wüssten über das Übel des Fernsehens Bescheid – und dennoch erlauben sie ihren Kindern, einen zu besitzen und in den Räumlichkeiten ihres Heimes fernzusehen. Oh, die Sorglosigkeit von Eltern, die es nicht als ihre Verantwortung sehen, die Kleiderschränke und Schubladen ihrer jugendlichen Kinder zu durchsuchen und deren Inhalte zu kennen! Eltern, gebt Acht, damit nicht aufgrund geduldeter Sünde das Wort „Ikabod“ über euer Heim geschrieben wird! Gottesdienste der Gemeinde können niemals von der Herrlichkeit Gottes geprägt sein, wenn Seine Herrlichkeit nicht in den einzelnen Heimen der Versammelten verweilen kann. </p>
<p>Währenddem wir unsere eigenen Seelen erretten müssen, dürfen wir es nicht versäumen, unsere Heime zu retten (Hebr 11:7). „Heiligkeit dem Herrn“ muss auf jedem einzelnen Bereich und Gegenstand des Heimes geschrieben sein. Eltern haben eine göttliche Berufung, die Reinheit ihres Heimes um jeden Preis zu erhalten. Gott hat die Seelen der Kinder in die Hände der Eltern gelegt. Sie sind dafür verantwortlich, sie zu Gott zu führen und sie zu nötigen, als Vorbereitung auf eine Ewigkeit im Himmel, heilig zu leben. </p>
<p>Br. Benjamin Tovstiga</p>
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