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		<title>Der Weg zurück nach Hause</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 01:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das natürliche Heim Noch vor ein paar Generationen war das Heim für viele Menschen eine greifbare, unbewegliche Realität – ein lebenslanges Verhältnis. Heute befindet sich die ganze Welt derart im Bösen (1Joh 5:19), dass die teure Seele, welche die Bibel zur Hand nimmt und sich auf die Suche nach dem göttlich eingerichteten Heim begibt, es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das natürliche Heim</strong><br />
Noch vor ein paar Generationen war das Heim für viele Menschen eine greifbare, unbewegliche Realität – ein lebenslanges Verhältnis. Heute befindet sich die ganze Welt derart im Bösen (1Joh 5:19), dass die teure Seele, welche die Bibel zur Hand nimmt und sich auf die Suche nach dem göttlich eingerichteten Heim begibt, es schwer hat, ein solches zu finden. </p>
<p>Am Anfang bildete Gott der Herr Adam aus dem Staub der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in die Nase. Aus der Rippe, die Er aus Adams Seite nahm, schuf Gott Eva. Er brachte die Frau zum Mann und hieß diesem ersten Paar, fruchtbar zu sein, sich zu vermehren und die Erde zu füllen. Gott vereinte sie in der Ehe als Vorbild für alle nachfolgenden Generationen – der Mann verlässt seinen Vater und seine Mutter und hängt seiner Frau an, und sie werden ein Fleisch, um Kinder zu zeugen (1Mo 1:27-28; 2:24). In göttlicher Weise bestätigte Jesus diese himmlisch bestimmte Einrichtung der heiligen, lebenslangen Ehe, die fortwährend maßgebend sein sollte, solange die Erde stehe. „Habt ihr nicht gelesen“, fragte Er, „dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf und sprach: ‚Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein’?…Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!“ (Mt 19:4-6). </p>
<p>Durch die Jahrtausende hindurch ertönt das göttliche Gebot für Kinder, und hallt in den Ohren unserer Kleinen wider: „Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern…damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden’.“ Gottes Auftrag an die Väter findet seinen Nachhall durch die Zeitalter hindurch: „…zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn.“ Die Weisheit von oben lebt weiter in den schamhaften Frauen unserer Zeit, die „den Haushalt führen“ und „häuslich“ sind, während der Mann – als Haupt seiner Ehefrau und seines Hauses – voller Fleiß „für die Seinen…sorgt“, was auch die Vergeltung an den eigenen verwitweten Eltern einschließt (Eph 6:1-4; 1Mo 18:19; 1Tim 5:14; Tit 2:5; 1Kor 11:3; Eph 5:24; Mt 15:3-6; 1Tim 5:8.4.16). </p>
<p>Böse Menschen, die auf Grund ihrer „Weisheit“ Gott nicht kennen, haben das Eheversprechen „bis der Tod uns scheidet“ oder „solange wir beide leben“ in „solange wir beide lieben“ verdreht. Die Terminkalender gesetzloser Scheidungsgerichte sind überfüllt, um zu „trennen“, was Gott zusammengefügt hat. Dennoch bleibt das inspirierte Wort Gottes bestehen, welches das lebenslange Eheverhältnis der Ehefrau und des Ehemannes mit dem Verhältnis zwischen der Gemeinde und Christus vergleicht, dem Ehemann, der nur eine Braut hat (Eph 5:23-33). Nicht zu erwähnen die Auflehnung gegen ungewollte Schwangerschaften und dem daraus resultierenden Vergießen unschuldigen Blutes, im Angesicht des ausdrücklichen Gebotes Gottes an Eheleute, fruchtbar zu sein. </p>
<p>Boshafte Menschen haben das Übertreten des Gesetzes Christi dermaßen legalisiert, dass Kinder sich über die Gott gegebene Autorität der eigenen Eltern hinwegsetzen. Andere gottlose Menschen haben durch „Weisheit“ den natürlichen Verkehr einer Frau, die zum Mann gebracht wird, in das verdreht, was gegen die Natur ist: Mann mit Mann (1Kor 1:21; Röm 1:27). </p>
<p>Weil man Lehren der Teufel geschluckt hat, stocken auf den Lippen der heutigen Gesellschaft altbekannte Leitsprüche: „Der Mann ist das Haupt des Hauses.“ „Der Platz einer Frau ist im Heim.“ „Kinder sollen ihre Eltern achten.“ Wir brauchen gar nicht über die Markthallen hinaus zu schauen oder über des Nachbars Garten zu hören, um das volle Ausmaß der erfüllten Prophetie zu sehen und zu hören: „…in den letzten Tagen…[werden] die Menschen…sich selbst lieben…den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos [sein]…dem Guten feind“. </p>
<p><strong>Ruhe für die schwer Beladenen</strong><br />
Es gibt einige Wenige, die zerquetscht unter den gewichtigen Ruinen ihres von Lawinen überrollten Heimes und der Gesellschaft liegen, welche der Stimme des Herrn Jesus Beachtung schenken, der ihre Herzen vom vergänglichen Dampf der zeitlichen Familie – natürlicher Vater, Mutter, Geschwister, Kinder und Ehefrau – zu der ewigen Wirklichkeit lenken will, die sie andeutet. Jesus wirft die Frage auf: „Wer ist [aus der Sicht der Ewigkeit, eigentlich] meine Mutter oder wer sind meine Brüder?“ Er antwortet: „Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und Mutter.“ (1Kor 7:29-31; Mk 12:25; Eph 5:31-32; Mk 3:35). </p>
<p>Durch all den Betrug hindurch dringend, den Verletzten und gebrochenen Herzen zur Hilfe eilend, ist der Geist Christi – die Wahrheit und der Tröster – erschienen, umgeben von einer großen Wolke von treuen Zeugen, deren Wunden Er geheilt und deren Herzen Er angefüllt hat. Seine Stimme ertönt durch das Evangelium, welches gerade von diesen verkündigt wird, indem Er den gramgebeugten, zerstreuten Schafen Trost anbietet; rufend, allezeit rufend: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ (Mt 11:28-30). </p>
<p><strong>Das geistliche Heim</strong><br />
Gott, nach dem die ganze Familie im Himmel und auf Erden benannt wurde, hat „die Welt [so sehr] geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“. Selbst wenn das natürliche Heim scheitern sollte, mag ein „jeder“ Einzelne wiederhergestellt werden in das ewige Familienheim, worin der Vater unserer Geister mit der „Mutter von uns allen“ verweilt – „das obere Jerusalem“. Sie und die Gemeinde Gottes sind ein und dasselbe (Eph 3:14-15; Joh 3:16; Hebr 12:9; Gal 3:26; Hebr 12:22-23). </p>
<p>Die nominale christliche Welt – ganz zu schweigen von der allgemeinen Bevölkerung – hat keinerlei Verständnis von der neuen Geburt in die Familie Gottes hinein. Die mühsamen, schmerzvollen Gebete der Gemeinde treffen mit dem Frohlocken der Engel zusammen, während Neugeborene, die auf Grund wahrer, gründlicher Buße zur Welt gekommen sind, von Christus selbst entbunden werden. Dies ist die Krisenerfahrung und das Wunder, wiedergeboren zu werden (Joh 3:3.7; 2Kor 5:17). </p>
<p>Die Familie Gottes ist sichtbar auf Erden geoffenbart. Sie ist daheim, ihr Licht leuchtet, und strahlt funkelnd hinaus in die unansehnliche Finsternis dieser Welt (Mt 5:14). Die Wirklichkeit dessen, in der Familie Gottes zu leben und ein Teil von ihr zu sein, ist vom Himmel gesandt. </p>
<p>In der Gemeinde Gottes dieser letzten Tage ist Hoffnung, Herzen zu heilen und Harmonie in die Heime zu bringen. Und abgesehen von dem Kummer des natürlichen Heimes, muss jemand, dessen erste Liebe dem Bräutigam gilt, seiner sichtbaren geistlichen Familie nicht beraubt sein (Eph 1:10). Schließlich hat diese Seele süßen Frieden in Jesus, dem Einen, der selbst der Weg zurück nach Hause ist (Joh 14:6), gefunden.</p>
<p>Schw. Diane Ewing</p>
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		<title>Eine gelegene Zeit</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 00:46:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Nach etlichen Tagen aber kam Felix mit seiner Frau Drusillaund ließ den Paulus holen und hörte ihn über den Glauben an Christus. Als er aber von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und dem zukünftigen Gericht redete, wurde Felix von Furcht erfüllt, und er antwortete: Für diesmal kannst du gehen; wenn ich aber gelegene Zeit finde, will ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nach etlichen Tagen aber kam Felix mit seiner Frau Drusillaund ließ den Paulus holen und hörte ihn über den Glauben an Christus. Als er aber von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und dem zukünftigen Gericht redete, wurde Felix von Furcht erfüllt, und er antwortete: Für diesmal kannst du gehen; wenn ich aber gelegene Zeit finde, will ich dich wieder rufen lassen!&#8221; (Apg 24:24-25).</p>
<p>Felix wollte seine Sünden nicht aufgeben. Er schaute sich um. Dort war Drusilla. Er wusste: Sollte er Christ werden, müsste er sie Azizus, ihrem rechtmäßigen Ehemann, zurückgeben, und er sagte sich selbst: &#8220;Eher werde ich die Vernichtung meiner unsterblichen Seele riskieren, als dies zu tun.&#8221;</p>
<p>Wie viele gibt es heute, die nicht Christen werden können, weil sie ihre Sünden nicht aufgeben wollen! Vergeblich sind all ihre Gebete und Kirchengänge. Du kannst nicht Lieblingssünden behalten und den Himmel gewinnen. Manche von euch werden sich entscheiden müssen zwischen dem Weinbecher, unrechtmäßigen Vergnügungen und lüsternen Befriedigungen auf der einen Seite und der ewigen Erlösung auf der anderen. </p>
<p>Delila schnitt Simson die Locken ab. Salome tanzte Herodes in den Abgrund. Drusilla versperrte Felix den Weg zum Himmel und es sei denn, dass manche von euch Buße tun, werdet ihr ebenso verloren gehen! Doch wenn ich euch heute Abend diese Angelegenheit vorlege, befürchte ich, dass manche von euch sagen werden: &#8220;Jetzt noch nicht. Sei nicht so überstürzend mit deinen Forderungen! Ich habe noch ein paar Eintrittskarten, die ich aufbrauchen muss. Ich habe ein paar Verabredungen, die ich einhalten muss. Ich möchte noch ein wenig länger in dem Wirbel der Geselligkeit bleiben &#8211; ein paar Schritte mehr auf dem Weg zum Tode und dann, lieber Herr, werde ich mir anhören, was du zu sagen hast. Für diesmal kannst du gehen; wenn ich aber gelegene Zeit finde, will ich dich wieder rufen lassen!&#8221;</p>
<p>Weißt du, dass sich dein Boot kurz vor dem Sog befindet und dass der Schaum der Wellen die schäumenden Lippen der Zerstörten sind; dass der Schimmer im Wasser die funkelnden Augäpfel der Verbannten sind, und dass das Brausen der Wellen das Stöhnen der Verdammten ist? Du solltest vielmehr mit beiden Händen, wie mit einem Todesgriff, die Ruder ergreifen, die Ruderblätter ins dunkle Wasser herunterlassen und um dein ewiges Leben rudern, und rufen: &#8220;Herr, errette mich, ich komme um!&#8221;</p>
<p>Kannst du, oh Mensch, der du schon lange von deinem Gott hinweg wanderst, nicht heute schon ein solches Gebet vorbringen? Wen sehe ich dort im Gefängnis der Verlorenen auf und ab laufen, versuchend, das Tor zu durchbrechen, aber versagend, sich umdrehend, zum anderen Tor eilend, dagegen schlagend und in Verzweiflung ausrufend: &#8220;Lasst mich heraus!&#8221; Wer ist es? Eine Seele, die ihre Schwächen nicht aufgeben will; eine Seele, die durch die Macht der Finsternis an Händen und Füßen gebunden ist; eine Seele, die eine Lieblingssünde hat, die sie nicht aufopfern will und die, wenn ich über Gott und die Ewigkeit spreche, zu mir spricht: &#8220;Noch nicht. Für diesmal kannst du gehen; wenn ich aber gelegene Zeit finde, will ich dich wieder rufen lassen!&#8221;  </p>
<p>T.D. Talmage</p>
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		<title>Blitze aus Pfingstens Lüften</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 12:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Blitze der Bibel sind nur für den Irrtum und seine Anhänger tödlich. Diejenigen, deren Seelen von den Blitzableitern der Wahrheit Gottes geschützt sind, sind sicher und können jauchzen und singen, während die Blitze zucken und die Wirbelstürme der Reinheit und Kraft Pfingstens über die Erde hinwegfegen. Wir leben in dem Zeitalter der Elektrizität, sowohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blitze der Bibel sind nur für den Irrtum und seine Anhänger tödlich. Diejenigen, deren Seelen von den Blitzableitern der Wahrheit Gottes geschützt sind, sind sicher und können jauchzen und singen, während die Blitze zucken und die Wirbelstürme der Reinheit und Kraft Pfingstens über die Erde hinwegfegen.<br />
Wir leben in dem Zeitalter der Elektrizität, sowohl natürlich als auch geistlich gesehen. Licht, Hitze und Bewegung wurden der Elektrizität entnommen, und alte Bräuche und Anwendungen wurden revolutioniert. Aus Pfingstens Dynamo schossen auch Licht, Liebe und Kraft hinaus in die geistliche Welt, was eine Menge von Menschen veranlasst, von den alten, mit Kerzen beleuchteten Postkutschen der Formen, Zeremonien, trockenen Überzeugungen und betrügerischen Erfahrungen wegzueilen, hin zu dem glanzvoll beleuchteten, schnell angetriebenen Zug der vollen Erlösung, der seine Insassen durch göttliche Kraft triumphierend weiter und höher trägt, von „Herrlichkeit zu Herrlichkeit“.</p>
<p>Sie schrecken auf. Blitze schrecken durch ihre Helligkeit, Intensität und tödliche Kraft auf. Zu allen Zeiten haben Blitze aus Pfingstens Lüften die Nationen aufgeschreckt. Das Gebet des Schreibers ist, dass diese Blitze alle aufschrecken und erwecken mögen, die nicht fest auf dem Felsen, den keine Stürme erschüttern können, bauen.</p>
<p>Sie treffen. Blitze treffen immer irgendwo. Das Wetterleuchten unterhält durch seine Schönheit und die Tatsache, dass es ein “Spiel des Blitzes“ ist, aber Blitze treffen immer. Gott sendet sie weder in die natürliche noch in die geistliche Himmelswelt zur reinen Unterhaltung. Zu Pfingsten trafen sie diejenigen, die Jesus gekreuzigt hatten, und auch danach fielen sie mit schadenfroher Wut auf die Pharisäer und Heuchler.</p>
<p>Sie erwecken. Der Donner, der aus dem Blitz entspringt, ist ein mächtiges, erweckendes Werkzeug. So auch das Leben, die Kraft und der Eifer, die von Personen wie Paulus, Wesley oder Finney ausgehen, welche ein Blitz der Kraft Pfingstens geworden sind und oft Tausende aus dem Schlaf der Sünde erwecken und in das Reich Gottes führen.</p>
<p>Sie offenbaren umliegende Dinge. Ihr klares Licht vertreibt die Finsternis und offenbart jeden Feind, der unter ihrem Schatten lauert. Der herumstreifende Wolf, der feige Meuchelmörder, die heimtückische Falle sowie auch der Ort der Sicherheit werden von ihrem prüfenden Licht aufgedeckt. In der dunklen Nacht der Sünde, der Formalität, der Weltlichkeit und des Irrtums, in der die „Gemeinde“ benebelt ist, bewirken Blitze überraschende und oft erschreckende Enthüllungen. Sie zeigen verlorenen Menschen, wo sie sich befinden und warnen sie vor geistlichen Feinden, und sie offenbaren den, der allein retten kann.</p>
<p>Sie ängstigen. Menschen fürchten sich vor ihrem Zorn. Sie haben Angst, getroffen zu werden. Dennoch werden sie von einem Gott der grenzenlosen Liebe erzeugt, welcher fortfährt, sie dort auszuwerfen, wo Er möchte, dass sie niederfallen sollen. Genauso fürchten Menschen geistliche Blitze. Hier entspringt der Widerstand gegen Prediger, die mit ihnen geladen sind. Menschen, die Pfingstens Schutzvorkehrung nicht haben, fürchten sich vor den Blitzen und vor den Sturmzentren der Prediger Pfingstens, von welchen sie oftmals ausgehen.</p>
<p>Sie sehen die Person nicht an. Sie treffen trotz der Hautfarbe, der Gegend, des Glaubensbekenntnisses und der sozialen, politischen oder kirchlichen Stellung, damit der Tod und das Schicksal dort einschlagen, wo Gott es für richtig ansieht; auch bitten sie weder um Erlaubnis noch rechtfertigen sie sich. In gleicher Weise schlagen Blitze dort ein, wo Betrug und Sünde zu finden sind, und senden – unabhängig von ihrem Namen oder Glaubensbekenntnis – all jenen Licht und Trost, die der Vernichtung des Irrtums entgegensehen.</p>
<p>Sie erschüttern Menschen. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sie nahe ihrem Wohnort einschlagen. Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren fürchterlich erschüttert, als diese Blitzart zum ersten Mal einschlug. Genauso betroffen sind Formalisten, Kinder dieser Welt und Heuchler, während Gottes wahre Kinder „den wildesten Stürmen trotzen können, mit Seiner Herrlichkeit in der Seele; sie können inmitten der Versuchung ausrufen: ‚Preist den Herrn!’“ (frei übersetzt).<br />
Es ist ein himmlisches Feuerwerk, mit dem Gott Seine Kinder unterhält, während andere von seinem wahren, geistlichen Charakter und der Art, wie es sich auf sie auswirkt, in Kenntnis gesetzt werden.</p>
<p>Manchmal töten sie. Wenn dies geschieht, beschuldigen wir weder sie noch Gott, der sie sendet, sondern sagen: „Er hat alles wohl gemacht.“ So fielen sie auf Achan, Hananias und Saphira, zum Schrecken der Übeltäter und zur Verteidigung des Volkes Gottes, und so fallen sie manchmal auch heute noch in gleicher Weise herab, mit ähnlichen Folgen.<br />
Sie erregen Aufsehen. Blitze erregen allgemeines Aufsehen. Der darauf folgende Donner lässt alles nah und fern erzittern. So verhält es sich auch mit geistlichen Blitzen. Das Heulen der Menschen, die getroffen werden, hallt dann oftmals durch eine ganze Stadt, und mit Unterstützung der Resonanzböden der Presse durch eine ganze Nation. Dies sorgte in den Tagen Jesu für einen Aufruhr in Jerusalem, und füllt auch heute noch das moderne Jerusalem, indem sie voller Zorn genau die Kinder derer treffen, die damals vernichtet wurden.</p>
<p>Sie sind unbeliebt. Blitze sind unbeliebt. In der Regel fürchten Menschen sie. Sie erwecken, schrecken auf und vernichten in alarmierender Weise, und dennoch sind sie ein Teil des Planes Gottes und verrichten Dinge, die keine andere Macht verrichten könnte. Die Blitze der Christenheit sind aus ähnlichen Gründen ebenso unbeliebt, und doch sind sie so nötig. Die Blitze entspringen der großen Gewitterwolke der göttlichen Wahrheit, die ihren Ursprung in Gottes Wort hat.</p>
<p>Sie entschuldigen sich nicht. Es macht nichts aus, wer getroffen wird, wie viele oder wie furchtbar die Menschen „erschüttert“ oder getadelt werden – sie nehmen nichts zurück. Denn bei den Blitzen der göttlichen Wahrheit, die dem Wort Gottes entspringen, gibt es keine Entschuldigungen, egal wie ernst und durch wen getadelt wird.</p>
<p>Sie erscheinen grausam. Ihr Werk hat oftmals einen grausamen und tödlichen Anschein. So mag es dem kurzsichtigen, menschlichen Auge erscheinen. Am Maßstab Gottes gemessen verhält es sich jedoch nicht so. Denn sowohl in der physischen als auch in der geistlichen Welt entspringen die Blitze nur der Quelle grenzenloser Liebe.</p>
<p>Sie kommen unerwartet. „Blitzschnell“. In gleicher Weise ereilt die Wahrheit ihre Feinde, bis sie erkennen, dass sie sich „in bitterer Galle…und in Fesseln der Ungerechtigkeit“ befinden; oder sie werden – wie im Fall des Hananias – kurzerhand zu einem höheren Gericht als dem hier auf Erden vorgeladen; oder es ergeht ihnen wie dem Heer Pharaos, das plötzlich im Roten Meer ertrank, während jene, die sie zu vernichten suchten, am Ufer Siegeslieder sangen; oder aber sie erkennen – wie die vorsintflutliche Welt – ihre Torheit zu spät und versinken in ihren Sünden.</p>
<p>Sie sind unveränderlich. Sie sind heute genauso wie zur Zeit Adams, Moses und der Urgemeinde. In gleicher Weise verhält es sich auch mit dem elektrischen Strom der Wahrheit Pfingstens. Dieselben Leitungen, die den Wagen der Erlösung Licht, Wärme und Bewegung verliehen, in welchen Erzväter, Propheten und Apostel triumphierend zum Himmel eilten, werden auch ihre Kinder dieses Zeitalters zu denselben perlenbesetzten Pforten tragen. Die Blitze, die damals falsche Propheten, Völker und pharisäische Heuchler trafen, schlagen auch heute mit gleichartigem Zorn bei ihren Nachfolgern ein.</p>
<p>Sie erscheinen frevlerisch. Oft schlagen sie in Kirchen ein und töten dabei manchmal sogar Prediger. Dazu laden die hohen Kirchtürme vieler moderner Kathedralen sie geradezu ein. In gleicher Weise ziehen trügerische Kirchen und Prediger die Blitze des brennenden Tadels und der Bloßstellung von Pfingstens Himmel an. Keine fälschlichen Bittgesuche heiliger Stätten und Ämter können sie davon abhalten. Kein Ort ist heilig, an dem man Gott nicht gehorcht und an dem Er gekränkt wird; und kein Mensch ist heilig, der sein Amt durch den Missbrauch heiligen Vertrauens entweiht. Solche Stätten und Prediger sind und waren schon immer Zielscheibe der göttlichen Blitze gewesen.</p>
<p>Schutz wird geboten. Es gibt vollkommenen Schutz vor ihnen. Eine Person, die vollständig geschützt ist, bleibt sowohl im Gewitter wie auch im Sonnenschein unversehrt. Blitzableiter eines gefälschten Bekenntnisses wurden für diesen Zweck erfolglos erprobt, weil sie den Blitz vielmehr anziehen, anstatt ihn abzuleiten; alle jedoch, die durch die Erfahrung des Heiligen Geistes vor der Welt geschützt sind, fürchten sich vor keinen Blitzen, ob sie von oben oder von unten kommen mögen. Wenn du erschüttert oder getötet wirst, liegt es daran, dass du nicht richtig geschützt bist.</p>
<p>Sie kündigen erfrischende Regengüsse an. Diese Regengüsse vertreiben Dürre, erfrischen die Natur und sind ein vom Himmel gesandter, kostbarer Segen. So sind auch die Regengüsse der Erlösung, die die gewaltigen Blitze begleiten. Aus einer Sahara der Formalität wird ein blühender Garten christlicher Erfahrung und Wirksamkeit; indem die Malaria der Weltlichkeit und Sünde vertrieben wird, wird eine frische und heilsame geistliche Atmosphäre geschaffen, die mit der Schönheit und dem Duft des Himmels erfüllt ist. </p>
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		<title>Der Tod – Ein Erlöser?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 02:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[befreiung]]></category>
		<category><![CDATA[erlösung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.“ (1Kor 15:26). Dieser Vers entblößt den Tod eindeutig als das, was er ist: der Feind der Menschheit. Kaum war die Sünde in die Welt gekommen, war der Tod ihr auch schon auf den Fersen. Und so spricht Gott zum ersten Menschen: „Denn du bist Staub, und zum Staub [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.“ (1Kor 15:26).</p>
<p>Dieser Vers entblößt den Tod eindeutig als das, was er ist: der Feind der Menschheit. Kaum war die Sünde in die Welt gekommen, war der Tod ihr auch schon auf den Fersen. Und so spricht Gott zum ersten Menschen: „Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren!“ (1Mo 3:19). „Denn gleichwie in Adam alle sterben …“ (1Kor 15:22). Er ist ein Produkt des paradiesischen Fluchs der Sünde, und deshalb ist „der Tod zu allen Menschen hingelangt…weil sie alle gesündigt haben“. (Röm 5:12). </p>
<p>Der Tod war nicht Gottes ursprünglicher Plan für die Existenz des Menschen. Er ist das Ende aller irdischen Bewährung, eine Versiegelung der Taten der Menschen bis zum Tag der Auferstehung und des Gerichts. Er ist die Vereitelung aller menschlichen Hoffnungen auf das Leben und die Vitalität. Er zerreißt die Banden der Freundschaft und Familie. Der Tod hat unaussprechliches Leid über Scharen von Hinterbliebenen gebracht, und noch schrecklicher ist die immerwährende Qual unzähliger Milliarden, seitdem er dem Einzug der Sünde folgte. </p>
<p>Und dennoch gibt es im Angesicht all dessen tatsächlich Menschen, die dem Tod als einem Freund und Erlöser zujubeln. Sie heißen den Tod willkommen als ein Ende des Elends und des Sündenfluches, während er selbst ein Fluch der Sünde ist! Wie entsetzlich der Tod auch ist, dennoch sehnen sie sich danach, weil sie meinen, nur durch den Tod die Sünde in ihrem Leben loswerden zu können. Als ob der Tod sie von dem reinigen würde, von dem sie sich hier nicht trennen konnten (oder besser gesagt, nicht wollten)! Solchen ist das Leben nicht lang genug, um die überzeugende Gewissheit der Erlösung zu erlangen. Auch meinen sie, nicht zur christlichen Vollkommenheit gelangen zu können, als nur durch die Geißelung des Todes. </p>
<p>Dies ist eine absurde Lehre – eine, die absolut keine Gewährleistung in der Heiligen Schrift findet. Satan versucht, die Verführung, die er erstmals im Garten einführte, aufrecht zu erhalten. Diese Lehre verdreht ein Endprodukt der Sünde, den verdorbensten Fluch, der je die Geschichte des Menschen beschmutzte, in einen Segen. Welch ein „Segen“! Zu hoffen, dann von Dingen befreit zu werden, von denen man mit aller Gewissheit jetzt schon befreit werden kann und werden muss? Den Tag der Erlösung aufzuschieben, indem man behauptet, er könne bis dann nicht erlebt werden; all die dringenden Warnungen der heiligen Apostel und Propheten gegen die Sünde vollkommen zunichte machend; Lauheit und ausgesprochene Kälte und Desinteresse der lebendigen Religion in der Seele des Menschen fördernd? </p>
<p>Lieber Leser, der Tod wird keine Metamorphose der Seele herbeiführen. Niemand kann durch den Tod von dem Unrecht, das er im Leben getan hat, gereinigt werden. „Und wenn ein Baum fällt, ob nach Süden oder nach Norden – an dem Ort, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen.“ (Pred 11:3b). Dies ist ein Grundsatz, der sich in jedem Deut des Geistlichen wie auch des Natürlichen bewahrheitet. Der Tod, der Feind deiner Seele, wird deinen geistlichen Zustand besiegeln, nicht verändern. Wenn Sünde im Leben beherbergt wird, wird sie dich im Tod vernichten. </p>
<p>„Aber dem ist nicht so“, mag jemand sagen, „denn Paulus hat gesagt: ‚Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn.’ (Phil 1:21).“</p>
<p>Halt einmal inne! Der Tod ist dir nur dann ein Gewinn, wenn du auch Paulus’ Zeugnis hast: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt.“ (2Tim 4:7). Und wie kannst du dieses Zeugnis wirklich haben, es sei denn, du bist wie Paulus „mit Christus gekreuzigt“ (Gal 2:20) und in diesem Leben „für die Sünde tot“ (Röm 6:11)? Wie kann der Tod ein Gewinn sein für diejenigen, deren offensichtliches Zeugnis ist, dass sie noch Sünder sind und mehr oder weniger jeden Tag weiter in der Sünde verharren? Was? Du hast einen guten Kampf gekämpft, während du jeden Tag deines Lebens von der Sünde bezwungen wurdest? Dies ist ganz bestimmt eine seltsame Rede! Der Tod, das Kind der Sünde, ein Gewinn für die Seele, die sündigt? Als ob die Sünde selbst ein Segen sei und kein Fluch! </p>
<p>Ich wünschte, dass diejenigen, welche diese schädliche Lehre unterstützen, das Ausmaß der Auffassung, die sie innehaben, erkennen würden! Sie erhebt den Tod über Christus und macht ihn somit anstelle von Christus zum Erlöser. Sie gibt dem Tod die Macht, die allein der Dreieinigkeit vorbehalten ist, und beschämt den heiligen Sohn Gottes, indem sie dem Tod mehr Macht zuspricht als Ihm. „Wir können nicht vollkommen sein“, sagen sie, „bis wir sterben. Niemand kann während seines Lebens über der Sünde stehen.“ Sie machen sich nichts daraus, dass Christus „das Lamm Gottes [ist], das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ (Joh 1:29), und dass Er derjenige ist, der „zum Fürsten und Retter…erhöht“ (Apg 5:31) ist. Nein, sondern sie werden den Tod das tun lassen, was sie dem Christus nicht erlauben, hier für sie zu tun.</p>
<p>Warum ist dies so, liebe Seele? Liegt der Grund darin, weil dir die Sünde noch lieb ist? Liegt es daran, weil du dich davor fürchtest, jetzt schon ein gerechtes und heiliges Leben zu führen? Sind irdische Dinge so wertvoll, dass du ungern ihretwegen benachteiligt sein willst, indem du ein wahrer Christ nach der Bibel bist? </p>
<p>Hör die Worte des Herrn Jesus, des Bezwingers der Sünde und Eroberers des Todes: „Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.“ (Joh 8:34). Er ist nicht einer Seiner Knechte. Und „wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit?“ (Röm 6:16). Deswegen ist der Tod (in diesem Fall der zweite Tod oder die ewige Strafe) mit der Sünde verbunden, und die Sünde gewähren zu lassen, macht dich zu ihrem Knecht und einem Teilhaber ihrer Konsequenz. Aber „wenn euch nun der Sohn frei machen wird“, ein Knecht der Sünde zu sein, „so seid ihr wirklich frei.“ (Joh 8:36). Wirklich! Aber bedient Er sich des Todes, um jemanden von der Sünde zu befreien? Sicherlich nicht, denn hör Ihn noch einmal: „Sündige hinfort nicht mehr!“ und „Geh hin und sündige nicht mehr!“ (Joh 5:14; 8:11). Er ist der Erlöser, und Befreiung von der Sünde wird in Ihm während des Lebens gefunden und nicht im Tod. </p>
<p>Sünde ist ein geistliches Prinzip und ein Zustand. Da folglich die Seele in sich selbst ewig ist und mit dem physischen Tod nicht stirbt, bleibt nichts anderes übrig, als dass die Sünde in der Seele mit dem Leib auch nicht sterben kann. Der Tod beinhaltet kein reinigendes Element. Die Reinigung der Seele kann nur durch Christi Blut erlangt werden. Der Tod ist weder Sein Werk noch Sein Mittel, um mit dem Problem der Sünde fertig zu werden. Dafür ist Golgatha da. </p>
<p>Gottes Empfinden gegenüber dem Tod ist so nachdrücklich, dass Er entschlossen ist, ihn und alles, was mit ihm verbunden ist, zu zerstören. Dies schließt deine Seele ein, denn „die Seele, die sündigt, soll sterben.“ (Hes 18:4). </p>
<p>„Deine Hoffnung nicht setz’,<br />
dass im Tode dir werd’<br />
Trost, Frieden und völliges Heil;<br />
Findest du’s nicht schon hier<br />
unter’m Kreuze des Herrn,<br />
wird ewige Pein dir zuteil.“</p>
<p>Teure Seele, fliehe jetzt zu Christus, um von aller Sünde gereinigt zu werden! Der Tod ist kein Erlöser! Es gibt nur eine Hoffnung für deine Seele: Neues Leben kann jetzt erlangt werden!</p>
<p>„Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“ (2Kor 5:17). „…Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“ (2Kor 6:2).</p>
<p>Br. Daniel Eichelberger</p>
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		<title>Hütet euch vor den Götzen!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 02:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[„Kinder, hütet euch vor den Götzen! Amen.“ (1Joh 5:21). Diese Warnung gilt für uns genauso wie für diejenigen, an die Johannes schrieb. Wir stehen in der Tat weder in der Gefahr, uns vor Götzen niederzuwerfen, noch uns an gröberen Formen des Götzendienstes zu beteiligen. Und dennoch mögen wir in keiner geringeren Gefahr stehen als jene, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Kinder, hütet euch vor den Götzen! Amen.“ (1Joh 5:21). </p>
<p>Diese Warnung gilt für uns genauso  wie für diejenigen, an die Johannes schrieb. Wir stehen in der Tat weder in der Gefahr, uns vor Götzen niederzuwerfen, noch uns an gröberen Formen des Götzendienstes zu beteiligen. Und dennoch mögen wir in keiner geringeren Gefahr stehen als jene, an die Johannes schrieb, indem wir unsere Zuneigung anderen Dingen widmen, die den Platz des wahren Gottes einnehmen, weil wir ihnen unsere Zeit und Zuneigung schenken, die eigentlich Ihm gebühren.</p>
<p>Es ist möglich, dass wir unsere Kinder mit solch einer Anhänglichkeit lieben, dass der wahre Gott erfolgreich aus dem Herzen verdrängt wird. Die Welt – ihren Wohlstand, ihre Vergnügungen und Auszeichnungen – können wir in einem Maße ergeben lieben, wie es sogar ein Götzenanbeter kaum seinen Götzen gegenüber tun würde; und all die Zeit, die er sich zur Verrichtung seiner Anbetung in einem Götzentempel nimmt, mögen wir mit gleicher Hingabe dem Dienste der Welt widmen.</p>
<p>Götzendienst wird überall auf der Welt praktiziert, sowohl in nominellen christlichen Ländern, als auch unter den Heiden; in Familien, die keinen anderen Gott außer dem Wohlstand und der Mode anerkennen, und in den Herzen von Massen Individueller, die den Gedanken, an einem heidnischen Altar anzubeten, verabscheuen würden. Ja, er ist sogar in den Herzen vieler zu finden, die vorgeben, den wahren Gott zu kennen und ein Erbe des Himmels zu sein.</p>
<p>Gott sollte den ersten Platz in unseren Zuneigungen einnehmen. Die Liebe zu allem anderen sollte der Liebe zu Ihm streng unterordnet sein. Er sollte in unseren Herzen regieren, und in unseren Kleiderschränken, in unseren Familien und an dem Ort der öffentlichen Anbetung Anerkennung finden. Ihm sollte man sich zu jeder Zeit als einem solchen unterwerfen, der das volle Recht hat, über uns zu verfügen und uns zu leiten. Seinem Willen, den Er uns durch Sein Wort, durch Seine Vorsorge und durch Seinen Geist kund werden lässt, sollte Gehorsam geleistet werden. Er sollte so geliebt werden, dass wir willig wären, uns von dem, was wir am meisten lieben, ohne Einwand zu trennen, wenn Er es von uns nimmt. Und demzufolge werden wir seinen Gesandten, „den Engel des Todes“ voller Freude und Triumph willkommen heißen, wenn Er kommen wird, um uns in Seine Gegenwart abzurufen.</p>
<p>Möge Gott allen, die diese Betrachtung des Briefes des „geliebten Jüngers“ lesen, diese unschätzbare Segnung und Ehre gewähren.</p>
<p>Albert Barnes</p>
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		<title>Ein himmlisches Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 14:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wem ist es nicht bekannt, dass es besser ist, rein und heilig zu sein als lediglich über Reinheit und Heiligkeit zu reden? Wer weiß nicht, dass ein Mensch nicht als rein, heilig oder gerecht gelten sollte, es sei denn er ist im alltäglichen Lauf seines Lebens rein, heilig und gerecht? Wenn dieses eindeutig ist, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wem ist es nicht bekannt, dass es besser ist, rein und heilig zu sein als lediglich über Reinheit und Heiligkeit zu reden? Wer weiß nicht, dass ein Mensch nicht als rein, heilig oder gerecht gelten sollte, es sei denn er ist im alltäglichen Lauf seines Lebens rein, heilig und gerecht? Wenn dieses eindeutig ist, dann ist es ebenso verständlich, dass es besser ist, heilig zu sein als heilige Gebete aufzusagen.</p>
<p>Jeder besonnene Leser wird ohne Probleme erkennen, dass ich nicht beabsichtige, den wahren und hohen Wert der Gebete  ob in der Öffentlichkeit oder im Privaten  zu mindern, sondern dass ich lediglich zeigen möchte, dass diese  im Vergleich zu einem geweihten Leben  nur einen geringen Teil der Hingabe ausmachen.</p>
<p>Gebeugte Knie, während du mit Stolz umkleidet bist; himmlische Gebete, während du dir Schätze auf Erden ansammelst; heilige Andachten, während du in den Torheiten der Welt wandelst; Gebete voller Demut und Liebe, während dein Herz der Thron der Bosheit und der Missgunst ist; stundenlange Gebete, während du deine Tage und Jahre mit Zeitvertreib, belanglosen Besuchen und törichten Vergnügungen vergeudest, sind genau solche sinnlosen, unzulässigen Gottesdienste vor Gott, wie diverse Formen der Danksagung von einer Person, die in Missmut und Unzufriedenheit lebt.</p>
<p>Es sei denn, dass unser alltäglicher Wandel dem allgemeinen Geist unserer Gebete entspricht, sind unsere Gebete weit entfernt von dem wahren oder ausreichenden Maß der Hingabe und werden zu einem leeren Lippenbekenntnis oder  was noch schlimmer ist  zu einer notorischen Heuchelei.</p>
<p>Dies sollte uns davon überzeugen, dass alle Menschen sich bemühen und darum bestrebt sein sollten, nach dieser äußersten Vollkommenheit eines christlichen Lebens zu trachten.</p>
<p>So wie es deshalb feststeht, dass dieselbe Heiligkeit der Gebete auch dieselbe Heiligkeit des Lebens voraussetzt, so gewiss ist es auch, dass alle Christen zu demselben heiligen Wandel berufen sind.</p>
<p>Ein Geschäftsmann ist nicht dazu berufen, das Evangelium zu predigen; jedoch muss sich jeder Geschäftsmann ebenso sehr dazu verpflichtet fühlen, ergeben, demütig, heilig und himmlisch gesinnt zu sein in allen Bereichen seines alltäglichen Lebens, wie auch ein Geistlicher verpflichtet ist, eifrig, treu und arbeitsam in allen Bereichen seines Berufes zu sein.</p>
<p>Alle Christen haben als Christen ein und dieselbe Berufung, nämlich entsprechend der Vortrefflichkeit der christlichen Wesensart zu leben und die erhabenen Grundsätze des Evangeliums zur Richtschnur und zum Maßstab ihres alltäglichen Lebens zu machen. Was für den einen nötig ist, muss auch für jeden anderen von Bedeutung sein.</p>
<p>Der Sohn Gottes kam nicht vom Himmel herab, um zu den einzelnen Lebensweisen, die es bereits in der Welt gibt, eine äußerliche Form des Gottdienens hinzuzufügen, und die Menschen so leben zu lassen, wie sie es zuvor taten, in ihren Launen und Vergnügungen, die von der Mode und dem Geist der Welt gutgeheißen werden. Als Er vollkommen göttlich und himmlisch in Seinem ganzen Wesen vom Himmel herabkam, geschah dies, um die Menschheit zu einem göttlichen und himmlischen Leben zu berufen; zu einer vollkommenen Umwandlung ihres ganzen Wesens und Temperaments; um vom Heiligen Geist neu geboren zu werden; um in der Weisheit, dem Licht und der Liebe Gottes zu wandeln und Ihm mit all ihrer Kraft ähnlich zu sein; um all den plausiblen Wegen der Welt sowie ihrer Größe, Geschäftigkeit oder ihrem Vergnügen zu entsagen, damit ihre angenehmsten Leidenschaften zunichte gemacht werden, und sie in  solch einem Maße der Weisheit, Reinheit und Heiligkeit leben, um in alle Ewigkeit die Freude des Herrn glorreich genießen zu können.</p>
<p>Daher sollte nichts Törichtes, Unsinniges, Eitles, Weltliches oder Lüsternes im Leben eines Christen vorhanden sein. Das wären Flecken und Verunreinigungen, die mit Tränen der Buße weggewaschen werden müssten. Wenn sich also irgendetwas dieser Art im Laufe unseres Lebens zeigt und wir uns in Dinge einlassen, die entweder eitel, töricht oder lüstern sind, wird unser Bekenntnis dadurch vereitelt.</p>
<p>So gewiss, wie Jesus Christus Weisheit und Heiligkeit war, und wie Er kam, um uns Ihm ähnlich zu machen und mit Seinem Geist zu taufen, so sicher ist es auch, dass keiner seine christliche Berufung bewahren kann, es sei denn, dass er mit aller Macht ein weises, heiliges und himmlisches Leben führt. Dies und nur dies allein ist wahres Christentum; eine universale Heiligkeit in jedem Bereich des Lebens und himmlische Weisheit in all unseren Handlungen, die sich dem Geist und den Launen der Welt nicht anpassen.</p>
<p>William Law</p>
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		<title>Online Radio</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 17:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.diegemeindegottes.com/media/online-radio"><img src="http://www.diegemeindegottes.com/wp-content/uploads/online-radio.jpeg" alt="Online Radio" width="260" height="164" /></a>

<a href="http://www.diegemeindegottes.com/media/online-radio">Online Radio der Evangeliums Posaune</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.diegemeindegottes.com/media/online-radio"><img src="http://www.diegemeindegottes.com/wp-content/uploads/online-radio.jpeg" alt="Online Radio" width="260" height="164" /></a>

<a href="http://www.diegemeindegottes.com/media/online-radio">Online Radio der Evangeliums Posaune</a>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Aufruf an aufrichtige Seelen</title>
		<link>http://www.diegemeindegottes.com/artikel-gemeinde-gottes/ein-aufruf-an-aufrichtige-seelen</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 15:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast du ein Problem damit, dass wir behaupten: „Biblisch gesehen hat Gott nur eine Gemeinde, und wir sind diese Gemeinde“? Wenn du aufrichtig bist, dann bedenke bitte Folgendes mit uns: 1. Kannst du wirklich durch Gottes Gnade sagen, dass es einen Moment in deinem Leben gab, als du vom geistlichen Tod zum geistlichen Leben übergingst? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">H</span>ast du ein Problem damit, dass wir behaupten: „Biblisch gesehen hat Gott nur eine Gemeinde, und wir sind diese Gemeinde“? Wenn du aufrichtig bist, dann bedenke bitte Folgendes mit uns:</p>
<p><strong>1.</strong> Kannst du wirklich durch Gottes Gnade sagen, dass es einen Moment in deinem Leben gab, als du vom geistlichen Tod zum geistlichen Leben übergingst? Als du dir bewusst wurdest, dass du wirklich von neuem geboren wurdest? Als das Sündigen tatsächlich aufhörte und ein Leben der Heiligkeit begann? Als du voller Staunen von der Frucht des Geistes überzeugt wurdest, dass „das Alte…vergangen [ist], siehe, es ist alles neu geworden“? Genießt du jetzt diesen Zustand der Gnade?</p>
<p><strong>a.</strong> Wenn du fest davon überzeugt bist durch das direkte Zeugnis der Schrift, durch  Gottes Geist und durch die Frucht deines Lebens, dann hast du die geistlichen Augen, um die zweite Frage zu beantworten.</p>
<p><strong>b.</strong> Wenn du dich jetzt nicht in dem Genuss dieses gesegneten Zustandes der Gnade befindest, dann musst du zur Gemeinde Gottes kommen, um zu sehen, wie man dieses Leben erlangt und lebt. 1Kor 6:9-11 legt den Unterschied klar dar. Die Verse 9 und 10 sagen zu denen, die sich noch außerhalb dieses gesegneten Zustandes befinden: „Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.“ Vers 11 beschreibt den Zustand eines jeden Gliedes der gesegneten Gemeinde Gottes: „Und solche sind etliche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und in dem Geist unseres Gottes!“ </p>
<p>Du kannst die Blutgewaschenen, die Erkauften, die Gerechtfertigten nicht außerhalb der biblischen Definition der Gemeinde Gottes finden!</p>
<p><strong>2.</strong> Lehrt die Bibel, dass es nur einen Leib gibt, eine Gemeinde und dass nur Christus selbst ihr Glieder hinzufügt, nachdem Er sie erlöst und in diesen Zustand der Gnade, der in unserer ersten Frage aufgeführt ist, versetzt hat?</p>
<p><strong>a.</strong> Wenn du dieses deutlich in der Schrift sehen kannst, erwäge die dritte Frage.</p>
<p><strong>b.</strong> Wenn du dieses in der Schrift nicht sehen kannst, gehe zurück zu Frage eins, denn nur die, welche von der Herrschaft der Finsternis errettet und in das Reich des Sohnes Seiner Liebe versetzt wurden (Kol 1:13) können diese Wahrheit sehen. In Joh 3:3 heißt es: „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!“ 1Kor 2:14 sagt uns deutlich: „Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.“</p>
<p><strong>3.</strong> Kann jemand, der sündigt (ein Sünder) ein Glied dieses gesegneten Leibes sein?</p>
<p><strong>a.</strong> Wenn du glaubst, dass eine Person sündigen und gleichzeitig auch ein Mitglied dieses einen gesegneten Leibes sein kann, dann bedenke bitte, was Gottes Wort zu diesem Thema sagt. In Gal 5:19-21 heißt es, nachdem die offenbar gewordenen Werke des Fleisches aufgezählt werden: „…wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.“ Eph 5:5 sagt uns: „Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist), ein Erbteil hat im Reich des Christus und Gottes.“ In 1 Joh 3:6 heißt es: „Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt.“ In 1Kor 6:15 heißt es: „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder des Christus sind? Soll ich nun die Glieder des Christus nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne!“  Wenn du mehr darüber wissen möchtest, lies bitte Eph 5:5-12, 2Tim 2:19, Jak 4:4, 1Joh 3:6-10, 1Joh 5:18, Offb 21:27 und 22:15.</p>
<p><strong>b.</strong> Wenn du aus der Schrift ersehen kannst, dass eine Person gegenwärtig erlöst und sündenfrei leben muss, um ein Mitglied dieses gesegneten Leibes zu sein, kannst du die vierte Frage richtig beantworten.</p>
<p><strong>4.</strong> Bist du persönlich also ein individuelles Glied an diesem gesegneten Leib, kraft der Tatsache, dass Christus dich durch die Erlösung demselben hinzugefügt hat?</p>
<p><strong>a.</strong> Wenn die Schrift dich überzeugt, dass dieses wahr ist und dein Herz und Leben dieser Tatsache entsprechen, dann ziehe bitte die fünfte Frage in Betracht.</p>
<p><strong>b.</strong> Wenn du dir dieser Tatsache nicht sicher bist, dann kannst du es wissen! Der Apostel Johannes hatte im ersten Johannesbrief die Bürde, sicherzustellen, dass wir Gewissheit haben. In diesem kurzen Buch gebrauchte er das Wort „wissen“ oder sein Äquivalent mindestens 39mal! Prüfe das Buch, und, noch wichtiger, das „Volk des Buches“. Denn wenn das Buch nur eine Philosophie oder Lehre enthielte, und Menschen wie du und ich nicht tatsächlich diese Lehre leben könnten, worin unterscheidet es sich dann von all den Myriaden anderer Philosophien dieser Welt?<br />
<strong><br />
5.</strong> Stellst du als individuelles Glied dieses einen Leibes, die biblische Definition der Gemeinde Gottes dar?<br />
<strong><br />
a.</strong> Wenn du glaubst, dass du als ein einzelnes Individuum allein die Gemeinde Gottes, den Leib Christi, ausmachst, dann bedenke bitte die folgenden Schriftstellen. Röm 12:4-5: „Denn gleichwie wir an einem Leib viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder aber dieselbe Tätigkeit haben, so sind auch wir, die vielen, ein Leib in Christus, und als Einzelne untereinander Glieder.“ 1Kor 12:12.19-20: „Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des einen Leibes aber, obwohl es viele sind, als Leib eins sind, so auch der Christus… Wenn aber alles ein Glied wäre, wo bliebe der Leib? Nun aber gibt es zwar viele Glieder, doch nur einen Leib.“ Um ein besseres Verständnis zu erlangen, lies bitte 1Kor 12:12-27!</p>
<p><strong>b.</strong> In der Schrift heißt es in Hebr 11:40, nachdem die alttestamentlichen Helden des Glaubens eingehend dargestellt worden sind: „&#8230;weil Gott für uns etwas Besseres vorgesehen hat, damit sie nicht ohne uns vollendet würden.“ Wenn du verstehst, dass du nur ein Glied dieses Leibes bist und dass du jedes einzelne der anderen Glieder dieses Leibes brauchst, dann stellen wir dir respektvoll die sechste Frage.</p>
<p><strong>6.</strong> Stellst du und der sichtbare Leib, mit dem du – um Begriffe aus 2Kor 6 zu gebrauchen – am selben Joch ziehst, oder von dem du sagst, dass du mit ihm übereinstimmst, Gemeinsamkeiten und Gemeinschaft hast, diesen Leib dar?</p>
<p><strong>a.</strong> Wenn deine Antwort „Ja“ lautet, dann kannst du wahrhaftig antworten: „Ja, wir haben jedem fremden Joch mit Ungläubigen entsagt.“ (2Kor 6:14). Wir haben nur Gemeinschaft mit den Heiligen im Licht. Wir arbeiten nicht darauf hin, noch haben wir ein Verlangen danach, irgendeinen anderen Leib als den biblischen Leib Christi aufzubauen. Obwohl wir als Leib ständig die Erlösung der Unerlösten suchen (von denen manche sich sogar unter uns in unseren Gottesdiensten befinden), gibt es keine Mitglieder unseres Leibes, die nicht erlöst sind und über der Sünde stehen.“ Wenn dieses der Fall ist, dann sprichst du die Sprache des Geistes in unseren Herzen. Wir verstehen diese Sprache. Wir ziehen in einem Joch mit diesem Geist. Der Geist in uns hat uns auch an diesen Ort gebracht. Bitte bedenke die siebte und letzte Frage.</p>
<p><strong>b.</strong> Lautet deine Antwort: „Nein, leider muss ich sagen, dass es mir scheint, als ob viele, wenn nicht sogar der größte Teil des sichtbaren Leibes, mit dem ich zusammen bin, zu der Beschreibung passen, die Gott in 2Tim 3:2-7 von den Menschen gab, die in den schlimmen Zeiten der letzten Tage leben. Christus rückhaltlos und ohne Vorbehalte ausgeliefert zu sein, wie es in  2Kor 6:4-10 beschrieben wird,  scheint  ihrem Geist völlig fremd zu sein. Mein Herz schmerzt bei all dem, was ich um mich herum wahrnehme, aber ich versuche, eine kleine brennende Kerze in der Nacht, in der ich mich befinde, zu sein.“ </p>
<p>Bruder oder Schwester, preise Gott für das Licht Christi in dir! Er möchte, dass es in dir brennt und zunimmt. Aber wie soll das geschehen? Würdest du nicht übereinstimmen, dass es nur durch einen beharrlichen, fleißigen Wandel im Lichte des heiligen Wortes Gottes möglich ist? Nur Er weiß, uns zu erhalten und zu erweitern. Und gibt Er nicht klare Anweisung in den beiden gerade erwähnten Kapiteln, wie das zustande kommen soll? In 2Tim 3:5 heißt es: „&#8230;dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!” </p>
<p>Nachdem Gott die Heiligen zu Korinth aufruft, zuzunehmen, gibt Er ihnen in 2Kor 6:14 genaue Anweisungen, wie sie es tun sollen: „Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen!“ Der Zusammenhang des Kapitels macht deutlich, dass er hier nicht hauptsächlich davon spricht, in der Ehe vereinigt zu sein, sondern davon, als ein Leib von Gläubigen, der Gemeinde Gottes, vereinigt zu sein, von dem die Ehe lediglich ein Schattenbild ist (Eph 5:25-32).</p>
<p>Wenn du durch Gottes Gnade ein heiliges Leben führst, wird deine fortwährende Anwesenheit in einer Organisation, welche diese Wahrheit nicht veranschaulicht, zum einen deinen Wandel gefährden und zum anderen rechtfertigt es – in ihren Augen – die Gruppe, von der ihr beide ein Teil seid. Gottes klarer Befehl in 2 Kor 6:17 lautet: „Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen.“ Bitte bedenke die siebte und letzte Frage.</p>
<p><strong>7.</strong> Was hindert dich daran, dich nur mit dem sichtbaren Leib aller heiligen Herausgerufenen Gottes zu identifizieren? </p>
<p><strong>a.</strong> Gerade hierfür betete Jesus in Joh 17:21-23: „Auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen, und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleichwie du mich liebst.“</p>
<p><strong>b.</strong> Satan hat viele Jahre „die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollendet“ (Dan 12:7). Joh 11:52 sagt uns, dass Jesus nicht nur für das Volk Israel starb, sondern auch, um „die zerstreuten Kinder Gottes in Eins zusammenzubringen“. Jesus sagte in Joh 10:16: „Und es wird eine Herde und ein Hirte sein.“ </p>
<p>Du sagst: „Aber ich stehe für Christus dort, wo ich bin.“ Die Schrift macht es ganz deutlich, dass es wichtiger ist, mit Christus zu stehen als für Christus. In Mt 12:30 heißt es: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!“  Nach dem Wortlaut von 2Kor 6:1: „Aber als Mitarbeiter ermahnen wir euch auch, die Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen.“ </p>
<p>Offb 22:17: „Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“ Kol 3:11: „Wo nicht Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, [noch] Barbar, Skythe, Knecht, Freier – sondern alles und in allen Christus.“ </p>
<p>Br. Ken Harger</p>
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		<title>Eine geistliche Bürde</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 13:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine geistliche Bürde ist etwas, das schwer auf dem Herzen eines Christen liegt. Sie ist keine gewöhnliche Sorge, Kümmernis oder Beunruhigung. Sie ist auch keine vorübergehende Gedankenabwesenheit. Auch ist eine geistliche Bürde nicht nur Bestandteil des Lebens eines Christen; sie ist vielmehr sein Leben. Sie ist nicht etwas, das auf seinem Herzen oder seiner Gesinnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">E</span>ine geistliche Bürde ist etwas, das schwer auf dem Herzen eines Christen liegt. Sie ist keine gewöhnliche Sorge, Kümmernis oder Beunruhigung. Sie ist auch keine vorübergehende Gedankenabwesenheit. Auch ist eine geistliche Bürde nicht nur Bestandteil des Lebens eines Christen; sie ist vielmehr sein Leben.</p>
<p>Sie ist nicht etwas, das auf seinem Herzen oder seiner Gesinnung ruht, was er jederzeit zur Seite legen oder verschieben kann. Nein! Ganz im Gegenteil! Sie ist vergleichbar mit etwas, das in das Wesen eines Christen einzieht und es durchdringt, bis sein Herz, seine Gesinnung und Seele völlig und ausschließlich davon in Besitz genommen sind. Das bedeutet, dass er seine Bürde nicht, wenn es ihm gerade passt, ablegen und zu einer späteren Zeit wieder aufnehmen kann, weil sie ein Teil von ihm geworden ist. Sie verlässt ihn nicht, sondern geht hin, wo er hingeht und macht, was er macht.</p>
<p>Eine wahre geistliche Bürde wird von Liebe getrieben. Daher kann die Liebe nicht auf einer Bürde aufgebaut werden, sondern die Liebe selbst bewirkt, dass die Bürde zunimmt. In der Tat ist die Liebe der Anfang, das Leben und das Ende einer jeden wahren Bürde gewesen, die die Männer Gottes durch die Geschichte hindurch getragen haben. Liebe ist die ausschlaggebende Quelle der Bürde. Ist die Liebe unzureichend, wird die Bürde infolgedessen Mangel leiden. Wenn die Liebe erkaltet ist, wird es keine brennende Bürde geben. Geistliche Liebe und eine geistliche Bürde gehören zueinander.</p>
<p>Ausdauer ist das Kennzeichen einer wahren Bürde. Emotionen kommen und gehen, reizende Ziele verblassen und selbst ernsthafte Bedenken sind dafür bekannt, dass sie sich wieder legen. Was jedoch die geistliche Bürde betrifft, sehen wir eine gleich bleibende, felsenfeste Beständigkeit, Stärke und Ausdauer – eine Ausdauer, die sich in der heftigsten Prüfung bewährt. Diese beständige Ausdauer setzt sich über die sich ständig verändernden Jahreszeiten hinweg, verhöhnt den Untergang der Sonne und nimmt das Kommen eines neuen Jahres nicht wahr. Der Tod ist das Einzige, das ihr überhaupt Linderung schaffen kann. In der Tat lebt und wirkt eine Bürde weiter, als wäre die Zeit etwas, das nicht existierte.</p>
<p>Eine echte Bürde kennt keine Grenzen. Ja, sie ist buchstäblich grenzenlos! Jede natürliche Grenze wird durch die feste Entschlossenheit der Bürde herausgefordert. Physische und kulturelle Hindernisse werden durch ihre Unbefangenheit überwunden. In der Tat sieht eine wahre Bürde mehr als die Unterschiede in der Rasse, Farbe, Bildung oder irgendeine andere Art der „sozialen Stellung“.</p>
<p>Geistliche Hürden haben ebenfalls keine Chance auf Erfolg, wenn sie sich einer unbeirrten, beherzten Bürde in den Weg stellen. All diese Hindernisse erscheinen wie winzige Eiswürfel, die, wenn man sie ins lodernde Feuer wirft, schnell verdampfen. Das weit blickende Auge der Bürde ist nur darauf ausgerichtet, nach der Bürde Ausschau zu halten. Eine von Gott gegebene Bürde wird sich keinem Feind unterwerfen; auch wird sie nicht vor Hindernissen haltmachen, sondern sie wird sie immer überwinden und besiegen.</p>
<p>F<code></code>olgendes Merkmal ist das mächtigste aller Merkmale: Die geistliche Bürde ist  nicht selbstsüchtig. Viele Leute behaupten, dass sie lieben, und verkünden sogar, dass sie eine aufrichtige Bürde haben. Wenn sie jedoch selbst auf dem Spiel stehen, schleichen sie feige davon und suchen, vor der Verantwortung, die eine Bürde mit sich bringt, zu fliehen. Ein Herz, das von einer Bürde erfüllt ist, denkt nicht an sich selbst. Es kann es nicht, weil es nicht der Bürde entspricht.</p>
<p>Die Seele, die eine Bürde trägt, nimmt Unannehmlichkeit, Mühe und Ungemach mit Freude auf, wenn auf diese Weise das Werk vorangetrieben werden kann. Dies ist das Einzige, was sie sieht, hört und fühlt. Alles andere ist weit entfernt und völlig bedeutungslos im Vergleich zur alleinigen Notwendigkeit – nämlich der Bürde. Eine wahre Bürde kann nur in einem selbstlosen Umfeld gedeihen. Die Eigenliebe ist ein tödlicher Krebs, der ohne Ausnahme selbst der lebhaftesten Bürde den Todesstoß versetzt. Sich selbst abzusterben, bedeutet Leben für die Bürde.</p>
<p>Der Mensch hat einen Drang zu leben. Alles nur Mögliche wird unternommen, um den Tod zu verhindern. Dennoch hat das Wohl der Bürde für einen mit einer Bürde beladenen Christen mehr Gewicht als das Wohl seines Lebens. In der Tat muss es sich lohnen, für eine Bürde zu sterben oder aber es lohnt sich nicht, für sie zu leben.</p>
<p>Erst wenn der Christ entschlafen ist – nachdem er die Bürde Gottes treu getragen hat und sicher in seinem Heim angekommen ist – wird er seine Bürde für immer ablegen. Amen.</p>
<p>Br. Thomas Tovstiga</p>
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		<title>Der Geist des Eljaschib</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 11:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„…Eljaschib, der Priester, der über die Kammern des Hauses Gottes gesetzt war, ein Verwandter Tobijas… und als ich nach Jerusalem kam, erfuhr ich von dem Bösen, das Eljaschib dem Tobija zuliebe getan hatte, indem er ihm eine Kammer in den Vorhöfen des Hauses Gottes eingeräumt hatte. Und dies missfiel mir sehr; und ich warf alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„…Eljaschib, der Priester, der über die Kammern des Hauses Gottes gesetzt war, ein Verwandter Tobijas…<br />
und als ich nach Jerusalem kam, erfuhr ich von dem Bösen, das Eljaschib dem Tobija zuliebe getan hatte, indem er ihm eine Kammer in den Vorhöfen des Hauses Gottes eingeräumt hatte. Und dies missfiel mir sehr; und ich warf alle Hausgeräte Tobijas vor die Kammer hinaus.“ (Neh 13:4.7-8).</p>
<p><span class="dropcap">D</span>ie heutige religiöse Generation handelt wie Eljaschib: Sie öffnet die Tür für Gottes Feinde, damit diese unter ihnen wohnen. Es scheint, dass sehr wenige Nehemias kritische Vision teilen und für die Reinheit des Hauses Gottes eifern. Die Schrift bezeichnet Eljaschibs Tat als „böse“. Gleich den ökumenisch Denkenden von heute mag auch er gedacht haben, dass sein Vorgehen wohltätig und großherzig war.</p>
<p><strong>I</strong>st diese „Lasst uns zusammenkommen und unsere Unterschiede vergessen“ und „Alle Wege führen zum Himmel“ Mentalität von einer reinen göttlichen Liebe inspiriert oder ist es raffinierte Subtilität des Teufels, zur Vervollständigung der List des Betrugs? In der Tat, der Teufel liebt Vermischungen: Finsternis mit Licht, Wahrheit mit Irrtum. Und genau das erhält er auch.</p>
<p><strong>W</strong>ir leben in der Zeit der generischen „Kirche“; Konfessionen, die keinen bestimmten Namen tragen, wie z.B.  „The Community Church“ (wörtliche Übersetzung: die Nachbarschafts-Kirche), „The Bible Fellowship“ (deutsch: die Bibel-Mitgliedschaft). „Glaube einfach an Jesus“ oder bete zu Maria oder glaube aufrichtig in deinem Herzen, dass Buddha oder Mohammed der richtige Weg ist, und du wirst in den Himmel kommen. Menschen wurden verleitet zu glauben, dass es unhöflich und engstirnig sei, andere religiöse Ansichten nicht zu tolerieren oder zu achten. Aber lehrt uns nicht die Bibel, dass Jesus der Weg ist? Er ist nicht einer von vielen Wegen. Man müsste diese uneingeschränkte biblische Wahrheit leugnen, um einen anderen Weg, einen anderen Geist zu akzeptieren. „Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht!“ Verkauf diese Wahrheit und du hast kein Evangelium mehr. </p>
<p><strong>W</strong>ahrheit ist absolut, nicht relativ. Wahrheit bezeichnet alles, was außerhalb derselben ist, als Lüge. Dieser ökumenische Geist möchte, dass wir Lügen akzeptieren. Die Wahrheit wird nicht nur den Irrtum nicht akzeptieren, sondern sie tadelt ihn, und freut sich, dass sie so Seelen von dem Weg, der zum Tod führt, errettet (Spr 14:12).</p>
<p><strong>D</strong>er Apostel Paulus war antiökumenisch. Er fürchtete, dass die Gemeinde zu Korinth etwas anderes als das reine Evangelium „ertragen“ würde – einen anderen Jesus, einen anderen Geist, ein anderes Evangelium. Er wusste, dass es eine Abwandlung des Wahren war (2Kor 11:3-4). Auch akzeptierte Paulus die heidnischen Vorstellungen seiner Zeit nicht als „einen anderen Weg zu Gott“. Er forderte Menschen durch die Botschaft des alleinigen und einzigen Evangeliums Jesu Christi auf, sie zu verlassen. Außerhalb der ausschließlichen Gemeinde Gottes trat er keinem Rat religiöser Führer bei, denn nur in der Gemeinde Gottes hatten sie einen Sinn und eine Lehre. Er hielt keine „Vereinigungsversammlungen“ mit Heiden und jüdischen Splittergruppen ab. Das Evangelium, für das Jesus starb, um es uns zu bringen, ist einem solchen Bündnis diametral entgegengesetzt. Eine solche Ausschließlichkeit hasst der Teufel. Und auch ökumenisch Denkende können diese Ausschließlichkeit einfach nicht verstehen.</p>
<p><strong>D</strong>iese ökumenische Bewegung ist die direkte Erfüllung der biblischen Prophezeiungen. Es ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir dem Ende der Zeit sehr nahe sind. Offb 20:7-9 zeigt uns das Ausmaß der falschen Wege, mit welchen Satan durch die Kirchengeschichte hindurch Seelen betrogen hat: Heidentum (welches im letzten Jahrhundert wieder in Form der New Age Bewegung, des Okkultismus, der Hexerei, dem Humanismus und einer Wiederbelebung der östlichen Religionen aufgelebt ist), Katholizismus und Protestantismus. Der Teufel hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat (Offb 12:12), und er tut alles, was er kann, um noch große Scharen von Menschen vor dem letzten Kommen Jesu Christi zu verführen. Dieser dreifache Irrtum ist ausgegangen, um die Nationen weltweit zu verführen. Er wurde vom Teufel ausgesandt, um die Wahrheit zu bekämpfen. Anschaulich wird er dargestellt, indem das Lager der Heiligen, die geliebte Stadt, die Gemeinde Gottes umringt wird.</p>
<p><strong>V</strong>iele werden von dieser verderblichen Bewegung betrogen, und durch ihren verblendenden und verführerischen Einfluss „wird der Weg der Wahrheit verlästert werden“ (2Pt 2:2). Die Kinder Gottes, die wie Nehemia des Feindes Werk erkennen können, und sich weigern, falsche Wege zu akzeptieren oder mit ihnen zusammenzuarbeiten,  werden als intolerant, engstirnig, lieblos, fanatisch, entzweiend, kultisch, usw. abgestempelt.</p>
<p><strong>O</strong>bwohl wir die Seelen, die in religiösem Irrtum gefangen gehalten werden, aufrichtig lieben, hassen wir jeden falschen Weg, der sie fesselt (Ps 119:104). Die Bibel verkündet, dass Jesus der Weg, die Wahrheit, das Leben ist. Wehe uns, wenn wir sagen, dass es einen anderen Weg, eine andere Wahrheit gibt.</p>
<p>Schw. Susan Mutch</p>
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