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	<title>Gemeinde Gottes &#187; christus</title>
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		<title>Das zweite Kommen Christi</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 14:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eschatologie]]></category>
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		<description><![CDATA[H. M. Riggle (gekürzt) Es ist eine unumstrittene Tatsache, dass die Gemeinde darauf hingewiesen wird, die Wiederkunft Christi am Himmel als bevorstehendes großes Ereignis zu betrachten. Nirgends werden wir belehrt ein vor- oder nachmilleniales Reich auf Erden zu suchen. Es gibt nur eine persönliche Wiederkunft Christi „Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H. M. Riggle (gekürzt)</p>
<p>Es ist eine unumstrittene Tatsache, dass die Gemeinde darauf hingewiesen wird, die Wiederkunft Christi am Himmel als bevorstehendes großes Ereignis zu betrachten. Nirgends werden wir belehrt ein vor- oder nachmilleniales Reich auf Erden zu suchen. </p>
<p>Es gibt nur eine persönliche Wiederkunft Christi </p>
<p>„Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus“ (2Thess 2:1). „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!“ (1Thess 5:23). „ &#8230; den der Herr Jesus &#8230; vernichten wird durch die Erscheinung seiner Ankunft“ (2Thess 2:8). „ &#8230; indem wir die glückliche Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus erwarten“ (Tit 2:13). „So wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten“ (Hebr 9:28). „Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn &#8230; Habt auch ihr Geduld, stärkt eure Herzen! Denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen“ (Jak 5:7-8). Manche Lehrer vertreten drei zukünftige Wiederkünfte des Herrn, doch die vorhergehenden Schriftstellen &#8211; und viele mehr &#8211; weisen uns auf eine einmalige Wiederkunft, die am Ende dieser Welt stattfinden wird. </p>
<p>Die Art und Weise Seines Kommens </p>
<p>Sichtbar: „Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Blicken emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie gespannt zum Himmel schauten, wie er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die auch sprachen: Männer von Galiläa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel“ (Apg 1:9-11).<br />
Das ist deutlich. „Dieser Jesus &#8230; wird so kommen“ wie Er hinaufgefahren ist. Er war leibhaftig und sichtbar aufgefahren. Sie sahen Ihn aufsteigen und „eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg“. „So“ wird Er auch vom Himmel hinabkommen. „Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde“ (Offb 1:7). „ &#8230; ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels“ (Mark 16:62). </p>
<p>Unerwartet: „Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der wacht“ (Offb 16:15). „Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht“ (2Petr 3:10). „Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! Dann kommt ein plötzliches Verderben über sie &#8230; und sie werden nicht entfliehen“ (1Thess 5:2-3). „Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht etwa beschwert werden durch Völlerei und Trunkenheit und Lebenssorgen und jener Tag plötzlich über euch hereinbricht wie ein Fallstrick! Denn er wird über alle kommen, die auf dem ganzen Erdboden ansässig sind. Wacht nun und betet zu aller Zeit, dass ihr im Stande seid, diesem allem, was geschehen soll, zu entfliehen und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!“ (Luk 21:34-35). „Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein“ (Matth 24:37-39). </p>
<p>Dies ist unmissverständlich. Das Kommen Christi ist ein großes, erhabenes und bevorstehendes Ereignis auf das die Gemeinde warten soll; sie soll dafür bereit sein. Der Tag und die Stunde sind nur dem Vater bekannt. Wenn die Himmel zerreißen werden und Seine Gegenwart enthüllt wird, wird diese Welt in dem Zustand Gomorras sein, gleich wie in vorsintflutlicher Zeit. Die Millionen dieser Erde werden dem Schlaf der fleischlichen Sicherheit verfallen sein und Tausende werden von einer tausendjährigen Herrlichkeit träumen. Oh, die Überraschung und Enttäuschung der Massen an jenem großen Tag! Seit Grundlegung der Welt wird es nicht solch einen Tag gegeben haben wie diesen, der in seiner Überraschung und seinem Schrecken über die Millionen einbrechen wird. </p>
<p>Wie gewöhnlich wird Geschäftigkeit und Vergnügen die Sinne der Menschen ausfüllen bis der vorhergehende Tag zu Neige geht. Die Sonne wird in ihrer bisherigen Majestät auf- und wieder untergegangen sein. Myriaden werden sich zur Ruhe begeben haben, von künftigen Jahren des Reichtums und Glückes träumen, doch der laute „Schall der Posaune Gottes“ wird sie wecken, um niemals wieder einzuschlafen, und erhobenen Blickes werden sie die Himmel in Flammen aufgehen sehen. Die Visionen der Weltlich-Gesinnten werden im Lichte der Ewigkeit und durch den verzweifelten Schrei: „Der Richter ist da!“ aufgelöst werden. Der Geizhals, der sein Gold zählt, wird von panischem Schrecken ergriffen durch die Totenglocke, die ihm die Wertlosigkeit des Goldes ankündet. Seine unbezahlbare Seele, die sich nach einer geplatzten Seifenblase ausstreckte, ist auf immer verloren. Der zaudernde Zweifler, der von Barmherzigkeit nach Jahren des Weltvergnügen träumte, wird bestürzt feststellen, dass der Tag der Gnade vorüber ist. Der geschäftige Kaufmann, der lechzend dem Ziel des Reichtums zustrebte, ohne einen Gedanken an Gott oder die Ewigkeit zu verschwenden, wird mit Schrecken erfüllt werden, wenn seine trügerischen Illusionen im grellen Schein der lodernden Himmel und in der Katastrophe einer zerstörten Welt untergehen. Die „Demasse“, die Ihn aus Liebe zur Welt verlassen haben, die „Judasse“, die Ihn verraten haben und alle Abtrünnigen und Gotteslästerer, die Seinen Namen verachtet und Sein Blut mit Füßen getreten haben, werden entgeistert dastehen, wenn der Tag Seines Zorns auf sie hereinbrechen wird. </p>
<p>Es war ein Tag des Zorns als die Flut auf die entartete Welt hereinbrach und den überstürzten Millionen ein gemeinsames Grab bereitete. Dieser Tag wird jedoch alle anderen übertreffen, denn an diesem Tag wird die Zeit ihren Lauf vollendet haben, allgemeine Vergeltung wird zugesprochen werden und Gott selbst wird erscheinen, um Rache zu üben an denen, die Ihn nicht kennen, und Er wird die Erde in eine Feuerbrunst einhüllen. </p>
<p>Im gesamten Neuen Testament werden die ernstesten Warnungen an die Gemeinde gerichtet, für dieses große und schreckliche Ereignis bereit zu sein. „Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. Deshalb seid auch ihr bereit! Denn in der Stunde, in der ihr es nicht meint, kommt der Sohn des Menschen“ (Matth 24: 42.44). Währenddem den Massen das Kommen Christi eine Überraschung sein wird, „erwartet und beschleunigt“ Seine treue Gemeinde „die Ankunft des Tages Gottes“. „Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Also lasst uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!“ (1Thess 5:4-6). </p>
<p>Mit Seinen Heiligen: „ &#8230; wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen“ (1Thess 4:14). „ &#8230; bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen“ (1Thess 3:13). An jenem Tag werden ihre Geister wiederkehren und die auferstandenen Leiber aufs Neue beleben. </p>
<p>Mit einem Befehlsruf: „Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel“ (1Thess 4:16). </p>
<p>Plötzlich: „Denn wir der Blitz ausfährt von Osten und bis nach Westen leuchtet, so wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein“ (Matth 24:27). „So wacht nun &#8230; damit er nicht, wenn er plötzlich kommt euch schlafend finde“ (Mark 13:35-36). „Ja, ich komme bald (engl. Üs.: plötzlich). Amen, komm, Herr Jesus!“ (Offb 22:20). </p>
<p>Der Zweck Seines Kommens </p>
<p>I. Die allgemeine oder universale Auferstehung aller Toten<br />
Es werden Millionen von Menschen, gute und schlechte, auf dieser Erde leben, wenn Christus wiederkommt. Diese, sagt Paulus, werden den Tod nicht schmecken, sondern „werden &#8230; alle verwandelt werden, in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich sein, und wir werden verwandelt werden“ (1Kor 15:51-52). Es kann niemand leugnen, dass der Apostel hier von einer Auferweckung spricht, welche die Gemeinde einschließt und dass der Posaunenschall, welcher sie ruft, die „letzte Posaune“ genannt wird. Daher müssen wir verstehen, dass alle Toten, sowohl Gerechte als auch Ungerechte, zu diesem Zeitpunkt hervorkommen werden, denn wie könnte ein anderer Posaunenschall die Ungerechten tausend Jahre nach dem die „letzte Posaune“ erschallen ist, rufen? Das ist absurd. Die Ausdrucksweise ist einfach. „Denn posaunen wird es (die letzte Posaune), und die Toten werden auferweckt werden &#8230; und wir (die Lebenden) werden verwandelt werden.“ </p>
<p>„Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein“ (1Thess 4:13-17). </p>
<p>Hier wird uns deutlich gesagt, dass die Auferstehung der Toten zum gleichen Zeitpunkt stattfindet, wenn „der Herr selbst &#8230; beim Befehlsruf &#8230; bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen [wird] vom Himmel“ &#8211; beim Schall der letzten Posaune. Die Folge der Auferstehung ist ebenso deutlich angesagt. All „die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, [werden] den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen. Denn &#8230; die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.“ Conybeare und Howson übersetzen hier wie folgt: „Wir, die am Leben bleiben und die Ankunft des Herrn miterleben, werden nicht vor den Verstorbenen in Seine Gegenwart treten.“ Das ist klar und eindeutig. Die Heiligen, die auf Erden leben wenn Christus wiederkommt, werden den verstorbenen Gerechten nicht zuvorkommen. Sie werden erst auferstehen ehe wir in die Gegenwart des Herrn treten werden. Nach diesem werden wir „zugleich mit ihnen“ entrückt werden und allezeit bei dem Herrn sein. </p>
<p>Der Grund, warum die Bösen in dieser Schriftstelle nicht erwähnt werden, ist, weil der Apostel hier die Hoffnung der Gemeinde behandelt. Wenn aber der Herr am Himmel bei einem Befehlsruf erscheinen wird, werden nicht nur die im Herrn Verstorbenen Seine Stimme vernehmen, sondern die Bösen werden zur gleichen Zeit hervorkommen. „Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben zur Auferstehung des Gerichts“ (Joh 5:28-29). Diese Schriftstelle macht endgültig die Theorie zunichte, nach der zwischen der Auferstehung der Gerechten und der der Ungerechten ein Zwischenraum von tausend Jahren liegt. </p>
<p>Christus sagte ausdrücklich, dass alle, die in den Gräbern sind, Gute und Böse, Seine Stimme hören werden und zu gleicher „Stunde“ hervorkommen werden. Daniel, als er mit prophetischem Blick in die Zukunft schaute, erblickte diese universale Auferstehung und beschrieb sie wie folgt: „Und viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen: die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu“ (Dan 12:2). Dieser Text wird in der Young’s Literal Translation folgendermaßen wiedergegeben: „Und die Menge derer die im Staube der Erde schlafen, werden auferwecken, manche zu immer-dauerndem Leben, andere zur Schande, zu immer-dauerndem Abscheu“. Hier wird wiederum gelehrt, dass die Menge der Toten &#8211; Gerechte und Ungerechte &#8211; am Jüngsten Tag hervorkommen werden. </p>
<p>Als Paulus sich vor Felix verantworten musste, behauptete er unerschrocken, dass es „eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten sein wird“ (Apg 24:15). Wie viele Auferstehungen? Eine Auferstehung. Wen schließt diese Auferstehung ein? Beide, die Gerechten und die Ungerechten. So bestimmt lehrt es das unveränderliche Wort der Wahrheit. Könnte noch deutlicher ausgedrückt werden, dass es nur eine Auferstehung gibt für beide, Gerechte und Ungerechte? </p>
<p>Der Schreiber der Offenbarung sagt, dass wenn Er in den Wolken kommen wird, Ihn jedes Auge sehen wird, auch die, die Ihn durchstochen haben (Offb 1:7). Das ist ein klarer Beweis dafür, dass beide Klassen der Menschheit zu der Zeit auferstehen werden. Dagegen kann kein Einspruch erhoben werden. „Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen“ (Offb 20:11-15). </p>
<p>Hier sehen wir wiederum, wie alle Toten vom Land und vom Meer hervorkommen, und das sich diesem sofort anschließende Gericht, die Scheidung der Gerechten und Bösen. „ &#8230; und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Leben, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ Das deutet unmissverständlich darauf hin, dass an jenem großen Prüfungstag manche im Buch des Leben gefunden werden und andere nicht. „Er wird auferstehen in der Auferstehung am letzten Tag“ (Joh 11:24). Wer &#8211; außer solche, die durch Betrug verblendet worden sind &#8211; kann hier nicht erkennen, dass in diesen Schriftstellen nur von einer Auferstehung die Rede ist, „die Auferstehung der Toten“ &#8211; aller Toten; und dass diese Auferstehung „am letzten Tag“ stattfinden wird? </p>
<p>„Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Christus; sodann die, welche Christus gehören bei seiner Ankunft; dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat“ (1Kor 15:22-25). Dieser Text und klar und eindeutig. (1) Das gesamte Geschlecht Adams wird von den Toten auferstehen. (2) Dies wird bei der Wiederkunft Christi stattfinden. (3) Darauf folgt das Ende. Wortwörtlich: „Dann das Ende.“ Die Verfechter des Tausendjährigen Reiches behaupten, dass nach der Auferstehung derer, die in Christus sind, ein Reich aufgerichtet wird, in dem Christus mit Seinen Heiligen tausend Jahre regieren wird. Dann folgt die Auferstehung der Ungerechten. Darauf wird in diesem Text aber auf keinerlei Weise hingewiesen. Ganz im Gegenteil. Mit der Auferstehung derer, die in Christus sind, kommt das Ende. „Dann das Ende, wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt“ (und nicht aufrichtet). „Dann das Ende“ &#8211; das Ende der Zeit, das Ende der Bewährung, das Ende dieser Welt. </p>
<p>Bald wird Christus Seinen Vermittlerthron für den Richterthron tauschen. Dann bleibt der Welt kein Fürsprecher mehr, kein Heiland, keine Gelegenheit mehr zum Heil. Der Erlösungsplan wird dann abgeschlossen sein. Das Opfer für die Sünde wurde gebracht; das Evangelium wurde unter allen Nationen bekannt gemacht; Christus erscheint in den Wolken; Gericht wird gehalten und ewige Strafe oder ewige Belohnung wird jedem zugeteilt; Christus übergibt dem Vater das Reich. 1Kor 15:22-28 macht der Ketzerei des Tausendjährigen Reichs ein Garaus, denn anstatt dass Christus ein Reich aufrichtet, heißt es definitiv, dass Er das Reich, das Ihm jetzt gehört und in dem Er jetzt herrscht, „übergeben“ wird. Die Zusammenfassung der vorhergehenden Schriftstellen lehrt folgendes: </p>
<p>1. Es wird eine buchstäbliche Auferstehung aus buchstäblichen Gräbern stattfinden.<br />
2. Diese Auferstehung wird in dem Augenblick stattfinden, wenn Christus wiederkommt.<br />
3. Sie wird eine universale Auferstehung sein. „Alle, die in den Gräbern sind, hören seine Stimme.“<br />
4. Weil sie universal ist, schließt sie beide Klassen der Menschheit ein &#8211; „die das Gute getan haben und die das Böse getan haben“. </p>
<p>Da es nun bewiesen worden ist, dass die universale Auferstehung aller Toten in demselben Augenblick der Wiederkunft Christi stattfinden wird, wollen wir nun nachweisen, dass das Gericht umgehend darauf folgt. </p>
<p>II. Das allgemeine Gericht, die Belohnung der Gerechten, die Strafe der Ungerechten<br />
„ &#8230; die dem Rechenschaft geben werden, der bereit ist, Lebende und Tode zu richten“ (1Petr 4:5). „Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und eindringlich zu bezeugen, dass er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und der Toten ist“ (Apg 10:42). Wann wird dieses Gericht stattfinden? „Ich bezeuge eindringlich vor Gott und Christus Jesus, der Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich. Fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir als Belohnung geben wird an jenem Tag: nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen liebgewonnen haben“ (2Tim 4:1.8). </p>
<p>Gott sei Dank für dieses klare Zeugnis. Anstatt ein Tausendjähriges Reich aufzustellen wird eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass Christus die Lebenden (die, welche eben verwandelt worden sind) und die Toten (die eben aus den Gräbern auferstanden sind) bei Seiner Erscheinung richten wird und dass der Apostel, sowie alle, die Sein Erscheinen liebgewonnen haben, gekrönt werden. </p>
<p>„So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und Absichten der Herzen offenbaren wird! Und dann wird jedem sein Lob werden von Gott“ (1Kor 4:5). „Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben? Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun“ (Matth 16:26-27). „Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken“ (Röm 2:5-6). „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und der Unreine verunreinige sich noch, und der Gerechte übe noch Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich noch!“ (Offb 22:12-11). </p>
<p>Die Auffassung, dass ein Tausendjähriges Reich dem zweiten Kommen Christi folgen wird ist dadurch widerlegt. Wenn Jesus am Himmel erscheinen wird, dann wird das allgemeine Gericht stattfinden &#8211; die Belohnung der Gerechten und die ewige Verdammnis der Gottlosen. Wir wollen kurz die vorhergehenden Schriftstellen näher betrachten. Wie schon festgestellt, beweist 2Tim 4:1.8, dass Christus die Lebenden und Toten bei „Seiner Erscheinung“ richten wird (nicht tausend Jahre später). An diesem Tag werden auch die Gerechten gekrönt werden. 1Kor 4:5 beweist ebenso, dass das Gericht stattfinden wird, wenn der Herr kommt und dass Er „das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen“ wird. Ja, lieber Leser, an jenem Tag wird Gott „jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen“ (Pred 12:14). Und „dass die Menschen von jedem unnützen Wort, das sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts“ (Matth 12:36). </p>
<p>Matth 16:26-27 ist eine niederschmetternde Warnung an alle, dass Christus in der Herrlichkeit Seines Vaters erscheinen wird „und dann (zu diesem Zeitpunkt) wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun“. Dann wird kein Entkommen der Sünde mehr möglich sein, sondern die Seele der Gottlosen wird auf immer verloren sein. Röm 2:5-6 ist eine ernste Warnung an Gottlose, die der Wahrheit widerstehen und Gottes Barmherzigkeit verachten. Solchen wird das Erscheinen Jesu Christi am Himmel ein Tag des Zorns sein, wenn Gott „einem jeden vergelten wird nach seinen Werken“. Offb 22:11-12 bringt auch Beweis dafür, dass das Schicksal aller Menschen, ob rein oder unrein, in dem Augenblick, wenn der Herr erscheinen wird, besiegelt sein wird. Amen. Die Tatsache, dass alle &#8211; die Gerechten sowie die Ungerechten &#8211; zum gleichen Zeitpunkt gerichtet werden, macht die Lehre des Tausendjährigen Reichs zunichte. So lautet das klare Zeugnis der Schrift. </p>
<p>„Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen“ (Offb 20: 12-15). Hier wird die Art und Weise des Gerichts geschildert. </p>
<p>Erstens. Wenn Christus kommen wird, wird Er auf einem „großen weißen Thron“ sitzen und die Toten werden vor Gott stehen. „Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses“ (2Kor 5:10). „Wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden. Also wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben“ (Röm 14:10-12). Gott sei Dank für den Hammer der Wahrheit, der alle falschen Lehren des Teufels zerstört. Oh, wie ist das Zeugnis der Schrift so unmissverständlich! Die Toten &#8211; alle Toten &#8211; kleine und große, gute und schlechte, werden alle an jenem großen Tag „vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden“. Und dann, sagt der Apostel, „wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben“, „damit jeder empfange, was er durch den Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses“. Was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. </p>
<p>Zweitens. Bücher werden aufgetan und die Toten werden gerichtet werden, nach ihren Werken, die in den Büchern aufgezeichnet wurden. </p>
<p>Drittens. Wer nicht im Buch des Lebens gefunden wurde, wurde in den Feuersee geworfen. Das lässt erkennen, dass bei dem letzten Verhör, manche im Buch des Lebens gefunden werden und andere nicht. „ &#8230; bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, in flammendem Feuer. Dabei übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen; sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen Heiligen verherrlicht und in allen denen bewundert zu werden, die geglaubt haben“ (2Thess 1:7-10). Diese Schriftstelle bestätigt ebenfalls, dass die Gottlosen bestraft und die Gerechten belohnt werden „bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel“. Anstatt ein Reich und eine tausendjährige Herrschaft aufzurichten, damit die Millionen, die Seine Barmherzigkeit in diesem Leben verschmäht haben, sich noch bekehren könnten, kommt Er in flammendem Feuer und „übt Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchten“. Beachte, dieses soll dann stattfinden „wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen Heiligen verherrlicht und in allen denen bewundert zu werden, die geglaubt haben“. Somit wird die Belohnung der Gerechten und die Bestrafung der Gottlosen zum gleichen Zeitpunkt stattfinden, nämlich bei der Wiederkunft Christi. Darauf steht das Wort Gottes. Wer auch immer Gegensätzliches lehrt, widerspricht diesen, sowie auch allen anderen angeführten Schriftstellen. </p>
<p>An verschieden Stellen wird erwähnt, dass Christus „in Kraft und großer Herrlichkeit“ kommen wird, in „der Herrlichkeit des Vaters“. Die vorhergehende Schriftstelle ist Beweis dafür, dass diese Ehrfurcht gebietende Herrlichkeit die Gottlosen aus Seiner Gegenwart in die Flammen des ewigen Verderbens stürzen wird. Niemand kann sich der Gemeinschaft und Gesellschaft des Schöpfers erfreuen, der nicht schon in diesem Leben Seiner Natur und Heiligkeit teilhaftig geworden ist. Wie kann eine Seele, an der noch der leichteste Schmutz der Sünde haftet, hoffen an jenem schrecklichen Tag der Wiederkunft und des Gerichts vor Gott zu stehen? Oh, wie klar und ernst warnt Gott die Menschheit, im Hinblick auf jenen Tag, wenn alle in der Gegenwart Seiner Majestät und Herrlichkeit entweder stehen oder fallen werden! Kein Unheiliger vermag die Gegenwart Gottes und Seine göttliche Herrlichkeit zu ertragen. </p>
<p>„Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird“ (Luk 17:28-30). Dieser Text braucht keine weitere Erklärung. „Denn wenn Gott &#8230; die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah &#8230; als er die Flut über die Welt der Gottlosen brachte; und wenn er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte und denen ein Beispiel setzt, die künftig gottlos sein würden &#8230; der Herr weiß &#8230; die Ungerechten aber aufzubewahren für den Tag des Gerichts, wenn sie bestraft werden“ (2Petr 2:4-9). </p>
<p>Ist es nicht erstaunlich, dass Menschen angesichts solcher Schriftstellen derart betört werden, die Lehre zu verbreiten, dass Christus ein buchstäbliches Reich aufrichten wird, zur Bekehrung der Welt? Im Namen der Vernunft, wie können Menschen solcher Lehre Glauben schenken, wenn in der Bibel keine Schriftstelle dieses lehrt? </p>
<p>An jenem Tag, wenn die Toten gerichtet werden, kommt beides: der Zorn Gottes über die Gottlosen und Sein Lohn über die Heiligen; und dieses wird, wie schon vorher bewiesen worden ist, beim Kommen Christi stattfinden. „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das Euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an &#8230; Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln &#8230; Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben“ (Matth 25:31-46). Warum etwas in Schriftstellen hineinlegen, das nicht dort steht? Nirgendwo wird erwähnt, dass ein Reich aufgerichtet wird, in dem tausend Jahre regiert wird. Solcher Glaube entstammt nicht dem Glauben der Bibel. Im Gegenteil, wie lautet die klare Lehre Jesu? Eine endgültige und ewige Trennung der Gerechten und Gottlosen, eine Belohnung der Gerechten, und eine ewige Bestrafung der Gottlosen werden dann stattfinden, „wenn &#8230; der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit“. </p>
<p>III. Die vollkommene Vernichtung der Erde<br />
Sowohl das Alte wie auch das Neue Testament lehren, dass diese Erde ein Ende haben wird; dass sie schließlich aufhören wird zu existieren. „Du hast einst die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden umkommen, du aber bleibst“ (Ps 102:25-26). „Erhebet zum Himmel eure Augen und blickt auf die Erde unten! Denn die Himmel werden wie Rauch zerfetzt werden, und die Erde wird zerfallen wie ein Kleid“ (Jes 51:6). „Der Himmel und die Erde werden vergehen“ (Matth 24: 35). Wie deutlich sind diese Aussagen! Dieser Ort, der Erde genannt wird, wird vergehen. </p>
<p>Wann wird dieses stattfinden? Antwort: „Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen &#8230; und die Toten wurden gerichtet“ (Offb 10:11-15). Das ist deutlich. Die Wiederkunft Christi, das Hervorkommen der Toten vom Land und aus dem Meer, das Gericht und die Verdammnis der Gottlosen im Feuersee wird dann stattfinden, wenn diese Erde vergehen und „keine Stätte für sie gefunden“ wird. Mögen alle Leser für diese Katastrophe bereit sein, denn so wahr wie Gott geredet hat, sie wird in Erfüllung gehen. Die „Himmel“, von denen hier die Rede ist, sind die Himmel in der Luft. </p>
<p>Nun wollen wir die Art und Weise dieses Geschehens zur Kenntnis nehmen. „Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen &#8230; Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen. Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und Werke auf ihr im Gericht erfunden werden. Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit, indem ihr die Ankunft des Tages Gottes erwartet und beschleunigt, um dessentwillen die Himmel in Feuer geraten und aufgelöst und die Elemente im Brand zerschmelzen werden! &#8230; Deshalb Geliebte, da ihr dies erwartet, befleißigt euch, unbefleckt und tadellos von ihm im Frieden befunden zu werden! Und seht in der Langmut unseres Herrn die Rettung“ (2Petr 3:7-15). </p>
<p>Wie deutlich drückt die Schrift dies aus! Nicht nur werden die Werke der Erde aufgelöst werden, sondern die Erde selbst wird „im Gericht erfunden“, „aufgelöst“ werden und „im Brand zerschmelzen“. Jener Tag des Feuers, der diese Erde vernichten wird, „der Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen“ wird der Tag des zweiten Kommens des Herrn sein. </p>
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		<title>Wohin führt dein Weg?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bill O’Shea „Und nun, so spricht der Herr der Heerscharen: Richtet euer Herz auf eure Wege!“ Haggai 1:5 Das ist ein Aufruf, der sich an die gesamte Menschheit richtet. Damit ist gemeint, dass du innehalten und über den Weg nachdenken solltest, den du im Leben eingeschlagen hast. Wohin führt mich der Weg, auf dem ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bill O’Shea</p>
<p>„Und nun, so spricht der Herr der Heerscharen: Richtet euer Herz auf eure Wege!“ Haggai 1:5 </p>
<p><span class="dropcap">D</span>as ist ein Aufruf, der sich an die gesamte Menschheit richtet. Damit ist gemeint, dass du innehalten und über den Weg nachdenken solltest, den du im Leben eingeschlagen hast. Wohin führt mich der Weg, auf dem ich mich befinde? Bin ich auf dem Weg zum Himmel? Was ist das Endziel meiner Wege? Wird dir dein Leben, wenn du es an Gottes Wort misst, ewiges Leben geben oder wird es deine Seele in der Hölle verdammen? </p>
<p>Es gibt nur zwei Wege. Der eine Weg führt zum Himmel, der andere zur Hölle. Du magst fragen: „Wie weiß ich, auf welchem Weg ich bin?“ Wenn du ein sündenfreies Leben führst, wirst du es wissen. Wenn nicht, dann bist du auf dem falschen Weg. Die Bibel lässt uns in 1Joh 3:8 wissen: „Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel.“ </p>
<p>Du stellst vielleicht die Frage: „Was ist Sünde?“ Die Bibel liefert uns dafür in Jak 4:17 eine gute Auslegung: „Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.“ Zu sündigen meint demnach, dem Wirken Christi zu widerstehen und Seine Gnade mit Füßen zu treten. </p>
<p>Lasst uns zunächst den Weg der Sünde betrachten. Dieser Weg befriedigt nie. In Hag 1:6 steht: „Ihr habt viel gesät, aber wenig eingebracht; &#8230; ihr trinkt, aber seid noch durstig; ihr kleidet euch, aber es wird keinem warm, und der Lohnarbeiter erwirbt Lohn in einen durchlöcherten Beutel.“ Trifft diese Beschreibung auf dein Leben zu? Hast du Befriedigung in der Sünde gesucht? Du wirst sie dort nicht finden. Der Weg der Sünde ist ein beschwerlicher Weg. Du wirst ihn nicht gehen können, ohne den Verlust alles Guten zu erleiden. Die Sünde wird niemals bleibende Freude geben. Sie verspricht viel, hält jedoch nur wenig ein. All ihre Versprechungen sind leer. Die Freuden der Sünde sind von kurzer Dauer (Hebr 11:25). Nicht nur fügt sie dir hier Schmerzen zu, sondern auch ihr Ausgang ist ewige Pein ohne jegliche Hoffnung auf ein Ende derselben. Das Risiko, sich auch nur einen Augenblick auf diesem Weg zu befinden, ist zu groß! </p>
<p>„Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.“ (Mt 7:13). „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ (Röm 6:23). </p>
<p>Gott sei gedankt, dass wir nicht ohne Hoffnung geblieben sind! Es gibt einen anderen Weg. Du kannst den Weg der Heiligkeit erwählen. In Mt 7:14 sagt uns die Schrift, dass es zwar ein schmaler Weg ist, der aber zum ewigen Leben führt. Dieser Weg wird deine Seele zufrieden stellen. In Joh 4:14 steht geschrieben: „Wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt.“ </p>
<p>Sehnst du dich nach etwas, das dir wahre Freude und Zufriedenheit geben kann? Wenn du durch die enge Pforte eingehst, wirst du finden, wonach du suchst. Es ist der beste Weg. Der Lohn ist groß. Du wirst es nie bereuen, dich für diesen Weg entschieden zu haben. </p>
<p>Du fragst vielleicht: „Wie gelange ich auf diesen schmalen Weg?“ Apg 3:19 fordert zur Buße und Umkehr auf, damit die Sünden ausgetilgt werden. In Jes 1:18 heißt es: „ ‚Kommt denn und lasst uns miteinander rechten!‘, spricht der Herr. Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, &#8230; wie Wolle sollen sie werden.“ Auch Joh 3:7 sagt, dass wir von Neuem geboren werden müssen. </p>
<p>Du musst wirklich bußfertig sein und göttliche Reue haben. 2Kor 7:10 sagt: „Denn die Betrübnis nach Gottes Sinn bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.“ Eine göttliche Reue wird eine Umwandlung in deinem Leben bewirken. Wenn du voll göttlicher Reue Buße tust, wirst du nicht mehr in deinen Sünden fortfahren. Sie wird eine Vorsicht in dir bewirken. Die Betrübnis der Welt dagegen bewirkt den Tod, indem sie trügerisch deine Seele in eine falsche Ruhe bringt und dir gute Gefühle vorgaukelt. 1Joh 5:18 sagt: „Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborene bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an.“ </p>
<p>Welchen Weg wirst du einschlagen? Wirst du weiter, trotz der sanften Mahnung des Geistes Gottes, deinen gegenwärtigen Kurs halten und zu denen gehören, die in die ewige Pein gehen? Oder wirst du einer von denen sein, die da glauben zur Errettung ihrer Seelen und die Gabe des ewigen Lebens in Christus Jesus erlangen? </p>
<p>O Seele, sei vorsichtig in deiner Wahl! Dies ist die wichtigste Entscheidung, die du je treffen wirst. Wirst du das Leben erwählen? Oder wirst du dich für den Tod entscheiden? Es ist deine Wahl. Wähle Christus! Er ist DER WEG, die Wahrheit und das Leben. </p>
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		<title>Weshalb bist du kein Christ?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liegt es daran, dass &#8230; &#8230; du die Meinung der anderen fürchtest? „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird der Sohn des Menschen sich schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.“ Lk 9:26. „&#8230; dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liegt es daran, dass &#8230; </p>
<p>&#8230; du die Meinung der anderen fürchtest? </p>
<p>„Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird der Sohn des Menschen sich schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit und der des Vaters und der heiligen Engel.“ Lk 9:26.<br />
„&#8230; dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst.“ Röm 10:9. </p>
<p>&#8230; du unaufrichtige Bekenner siehst? </p>
<p>„Also wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“ Röm 14:12.<br />
„Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leib vollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses.“ 2Kor 5:10. </p>
<p>&#8230; du fürchtest, ein zu großer Sünder zu sein? </p>
<p>„Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten &#8230;“ 1Tim 1:15.<br />
„Daher kann er die auch völlig erretten, die sich durch ihn Gott nahen, weil er immer lebt, um sich für sie zu verwenden.“ Hebr 7:25. </p>
<p>&#8230; du zweifelst, angenommen zu werden? </p>
<p>„Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ Joh 6:37.<br />
„Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst!“ Offb 22:17. </p>
<p>&#8230; du nicht willig bist, für Christus alles aufzugeben? </p>
<p>„Denn was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und sein Leben einzubüßen?“ Mk 8:36.<br />
„So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.“ Lk 14:33. </p>
<p>&#8230; du fürchtest, nicht bestehen zu können? </p>
<p>„Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt!“ Eph 6:11.<br />
„Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Jubel hinzustellen vermag &#8230;“ Jud 24. </p>
<p>&#8230; du nicht willig bist, deine Sünden zu bekennen und zu lassen? </p>
<p>„Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben; wer sie aber bekennt und lässt, wird Erbarmen finden.“ Spr 28:13.<br />
„Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Mann der Bosheit seine Gedanken! Und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn er ist reich an Vergebung!“ Jes 55:7. </p>
<p>&#8230; du denen nicht vergeben willst, die sich an dir verschuldet haben? </p>
<p>„Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben.“ Mt 6:14-15. </p>
<p>&#8230; du nicht bereit bist, begangenen Schaden wieder gut zu machen? </p>
<p>„So dass der Gottlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Ordnungen, die zum Leben führen, lebt, ohne Unrecht zu tun, so soll er am Leben bleiben, er soll nicht sterben.“ Hes 33:15.<br />
„Siehe, der von euch vorenthaltene Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor die Ohren des Herrn Zebaoth gekommen.“ Jak 5:4. </p>
<p>&#8230; du der Meinung bist, du führest ein moralisches Leben und Gott müsse mit dir zufrieden sein? </p>
<p>„Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von Neuem geboren werden.“ Joh 3:7.<br />
„Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden.“ Jak 2:10.<br />
„Deswegen müssen wir um so mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa am Ziel vorbeigleiten. Denn wenn das durch Engel verkündete Wort fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing, wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten? Sie ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, dass sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben, wobei Gott zugleich Zeugnis gab durch Zeichen und Wunder und mancherlei Machttaten und Austeilungen des Heiligen Geistes nach seinem Willen.“ Hebr 2:1-4. </p>
<p>Oder schiebst du diese Angelegenheit ohne bestimmten Grund auf? </p>
<p>„Die ihr nicht wisst, wie es morgen um euer Leben stehen wird; denn ihr seid ein Dampf, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet.“ Jak 4:14.<br />
„Rühme dich nicht des morgigen Tages! Denn du weißt nicht, was ein Tag gebiert.“ Spr 27:1. </p>
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		<title>Bist du ein Christ?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 12:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wilhelm Ebel Es ist leider eine unumstößliche Wahrheit, dass die große Mehrzahl der sogenannten Christen bei weitem nicht dem biblischen Maßstabe gleichkommt. Sie leben weit unter ihren heiligen Vorrechten und Pflichten. Ganze Mengen besitzen nur den Namen; ihnen fehlt sogar der Schein der Gottseligkeit, während Tausende den Schein haben, aber die Kraft Gottes verleugnen. Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wilhelm Ebel </p>
<p><span class="dropcap">E</span>s ist leider eine unumstößliche Wahrheit, dass die große Mehrzahl der sogenannten Christen bei weitem nicht dem biblischen Maßstabe gleichkommt. Sie leben weit unter ihren heiligen Vorrechten und Pflichten. Ganze Mengen besitzen nur den Namen; ihnen fehlt sogar der Schein der Gottseligkeit, während Tausende den Schein haben, aber die Kraft Gottes verleugnen. Ihr Leben ist ein sündhaftes, frei von Gottseligkeit, Heiligkeit und Frömmigkeit. Das Leben Jesu sucht man vergeblich bei ihnen. Es ist weder im Familienkreise, noch im Geschäftsleben, bei der Arbeit oder in ihren Gottesdiensten zu finden. Sowohl Prediger als auch Laien haben im Allgemeinen nur einen schwachen Begriff von dem, was Gott von ihnen fordert und was Gottes Wort lehrt. In Wirklichkeit sieht es überaus traurig in der sogenannten Christenheit aus. Hunderterlei Glauben und Glaubensbekenntnisse, tausenderlei religiöse Ansichten und Gesinnungen finden sich vor. </p>
<p>Wo ist der Eine Glaube, der Eine Sinn, das Eine Herz, die Eine Lehre und der Eine Weg? Wo findet man das heilige Leben Jesu, den Glauben, der den Heiligen übergeben ist? Wo sind die Zeichen, Wunder und Krankenheilungen, die denen, die da glauben, folgen sollen? Vergeblich sucht man in dem großen Sektentum nach diesen Dingen. Verwirrung, Unordnung, Meinungsverschiedenheiten, falsche Lehren, Ketzereien, Habsucht, Hochmut und andere Früchte des Fleisches sind die Dinge, die das große Babylon aufzuweisen hat. Jeder aufrichtige Mensch, der nur ein wenig Erkenntnis hat vom wahren Christentum, muss beim ersten Blick den großen Mangel an Geistlichkeit, der in dem großen Kirchentum zu finden ist, erkennen. </p>
<p>Mein lieber Leser, weißt du, dass es nur einen Weg gibt, und dass dieser Weg schmal ist und die Pforte eng? Hast du schon vernommen, dass nicht alle, die da „Herr, Herr“ sagen, ins Himmelreich eingehen, dass nicht alle Israeliten sind, die von Israel sind und dass es nicht das Bekenntnis ist, sondern was man in der Wahrheit und der Tat ist? Gottes Wort lehrt uns, dass wir uns selbst prüfen sollen, ob wir im Glauben sind. Gottes Wort ist die Richtschnur und der Prüfstein, so lasst uns ein wenig Selbstprüfung anstellen und sehen, wo wir uns befinden und was wir sind. </p>
<p>Laut Gottes Wahrheit gibt es nur zweierlei Klassen von Menschen, nämlich Sünder und Heilige, die Gottlosen und Ungerechten oder die Gerechten und Frommen. Wir gehören zu einer oder der anderen Klasse. Um vor Gott und Seiner Wahrheit bestehen zu können, müssen wir eine Erfahrung in der Seele haben, die in vollkommener Übereinstimmung mit der Bibel ist. Wir müssen von Gott geboren werden. Eine Neugeburt oder Wiedergeburt muss dem inneren Menschen zuteil werden. Durch dieselbe wird man zu einem neuen Geschöpf, und diese Erfahrung befähigt den aus Gott Geborenen, einen sündlosen und heiligen Lebenswandel zu führen. </p>
<p>„Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde.“ (1 Joh 3:9).<br />
„Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt; sondern der aus Gott Geborene bewahrt ihn, und der Böse tastet ihn nicht an.“ (1 Joh 5:18).<br />
„Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.“ (1 Joh 5:4). </p>
<p>Diese Geburt aus Gott, die der Herr selbst in uns schafft, erlangt man nach rechtschaffener Buße durch den Glauben an Jesum und hierdurch wird man ein Christ. Es gibt eben keinen anderen Weg als den eben erwähnten, um ein Christ zu werden. Die Annahme eines religiösen Glaubensbekenntnisses, sich taufen und konfirmieren zu lassen, zum Abendmahl zu gehen, aus der Kirche ausgeschlossen zu werden oder dergleichen macht uns nicht zum Christen, sondern allein die Geburt aus Gott – die nicht von dem Geblüt, noch von dem Willen des Fleisches, noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. Alle anderen Wege, um das zu werden, was Gott von uns fordert, sind Wege des Irrtums, eitel Lug und Trug und führen zum Verderben. Wohl magst du vorgeben, du seiest bekehrt oder von Gott geboren, aber beweise durch deinen Wandel, dass dein Bekenntnis der Wahrheit entspricht, zeige durch deine Werke, dass du ein Christ, ein Nachfolger Jesu bist, der keine Sünde getan hat, noch Betrug in Seinem Munde gefunden ward. Man muss ein Täter des Wortes sein. Lasst uns ein wenig in dein Familienleben blicken und sehen, ob dasselbe mit deinem Bekenntnis übereinstimmt. Liebst und achtest du deine Frau wie du solltest? </p>
<p>„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat &#8230; jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst.“ (Eph 5:25.33).<br />
„Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“ (Kol 3:19).<br />
„Ihr Männer ebenso, wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, als dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden.“ (1Petr 3:7). </p>
<p>Wenn du nach Hause kommst und das Essen ist nicht fertig, wirst du dann mürrisch, schiltst und zankst du? Und wenn es dir nicht schmeckt, hast du dann allerlei auszusetzen und zu klagen? Wenn die Kinder ungehorsam sind, kannst du sie in aller Ruhe, ohne zornig oder ärgerlich zu werden, ermahnen und strafen? Wenn du ein wahrer Christ bist, kannst du alles mit Geduld ertragen, auch die Widerwärtigkeiten des Lebens. Wenn in deinem Geschäftsleben alles verkehrt zu gehen scheint, Verluste sich einstellen, oder du gar betrogen und übervorteilt wirst, kannst du dennoch den Frieden Gottes bewahren und wirst weder Hass noch Feindschaft in dir Raum geben? </p>
<p>Christen besitzen die göttliche Liebe, und diese Liebe ist „langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, &#8230; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht niemals.“ (1Kor 13:4-8). </p>
<p>Nun wollen wir die christliche Hausfrau ein wenig betrachten: „Die Frauen [seien untertan] den eigenen Männern als dem Herrn!“ (Eph 5:22). </p>
<p>„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt.“ (Kol 3:18). „Ebenso die alten Frauen in der Haltung, wie es der Heiligkeit geziemt, nicht Sklavinnen von vielem Wein, Lehrerinnen des Guten; damit sie die jungen Frauen unterweisen, ihre Männer zu lieben, ihre Kinder zu lieben, besonnen, keusch, mit häuslichen Arbeiten beschäftigt, gütig zu sein, den eigenen Männern sich unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert werde.“ (Tit 2:3-5).<br />
Man lese noch 1 Petr 3:1-6. </p>
<p>Auch sie kann alle Widerwärtigkeiten des Lebens in Liebe und mit Geduld und Sanftmut ertragen. Im christlichen Heim geht es friedlich, freundlich und lieblich zu. Zank, Streit, Zwietracht, Uneinigkeit, Lieblosigkeit, Grobheit und harte Worte werden dort nicht zu finden sein. Liebe, Geduld, Langmut, Freundlichkeit, Ergebenheit, Sanftmut, Erbarmen, Keuschheit, Friede und Demut sind die geistlichen Früchte eines wahren Christen. Dort steigen inbrünstige, geistliche Gebete zu Gott empor. Das Formwesen ist dort ebenso wenig zu Hause, wie in den geistlichen Versammlungen der wahren Heiligen. Außerdem pflegt man das verborgene Gebet und vernachlässigt nicht das Lesen der Bibel. Auch die Kinder werden darin unterrichtet. Der Wandel vor der Welt ist ehrbar und wird in Sanftmut geführt. </p>
<p>Die Furcht Gottes ist dem Christen stets vor Augen und im Herzen. Er wird seine Seligkeit mit Furcht und Zittern schaffen. </p>
<p>O mein lieber Leser, wer du auch bist und wo du dich auch befinden magst: Bist du ein Christ? Ist dein Wandel heilig, dein Leben rein? Hast du ein reines Herz? Bist du erlöst von aller Sünde, Hochmut, Geld- und Weltliebe, der weltlichen Gleichstellung in der Kleidung? Wem lebst du? Dir selber oder dem Herrn? Sammelst du dir Schätze im Himmel, oder sparst du sie auf für deine alten Tage? </p>
<p>Möge sich jeder Leser ernstlich mit diesem beschäftigen und wohl zusehen, dass er das ist und besitzt, was Gott von uns fordert und uns durch Jesum Christum, unsern Herrn und Heiland, erworben hat. </p>
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