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	<title>Gemeinde Gottes &#187; sünde</title>
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		<title>Wie viel Sünde ist erlaubt?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 09:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[sünde]]></category>

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		<description><![CDATA[Von den meisten, die vorgeben Christen zu sein, wird behauptet, dass niemand in diesem Leben von Sünde befreit werden kann. Würden diese Menschen uns erlauben sie zu fragen, von wie viel Sünde wir in diesem Leben errettet werden können? Nun, da Er geoffenbart worden ist, damit Er unsere Sünden wegnehme (1Jo 3:5), die Werke des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="dropcap">V</span>on den meisten, die vorgeben Christen zu sein, wird behauptet, dass niemand in diesem Leben von Sünde befreit werden kann. Würden diese Menschen uns erlauben sie zu fragen, von wie viel Sünde wir in diesem Leben errettet werden können? </p>
<p>Nun, da Er geoffenbart worden ist, damit Er unsere Sünden wegnehme (1Jo 3:5), die Werke des Teufels vernichte (1Jo 3:8), und da Sein Blut uns von jeder Sünde und Ungerechtigkeit reinigt (1Jo 1:7.9), ist es da nicht offensichtlich, dass Gott wollte, dass alle, die an Christus glauben von all ihren Sünden errettet würden? Denn wenn Sein Blut uns von aller Sünde reinigt, wenn Er die Werke des Teufels vernichtet – denn Sünde ist das Werk des Teufels – und wenn der, der aus Gott geboren ist, keine Sünde tut (1Jo 3:9), dann muss er von allen Sünden gereinigt sein. Und solange er in diesem Zustand fortfährt, lebt er, ohne gegen Gott zu sündigen, denn der Same Gottes bleibt in ihm und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist (1Jo 3:9).</p>
<p>Wie verdreht und durch Vorurteile und Systeme verblendet müssen doch Menschen sein, die es im Angesicht solcher Beweise immer noch wagen zu behaupten, dass niemand in diesem Leben von Sünde errettet werden kann, sondern täglich in Gedanken, Worten und Werken sündigen muss, wie es in der Westminster Synode beteuert wurde. Das bedeutet, dass jeder Mensch der verhängnisvollen Notwendigkeit ausgeliefert ist, auf ebenso viele Weisen gegen Gott zu sündigen, wie es der Teufel auf Grund seiner natürlichen Bosheit und Niederträchtigkeit tut. Denn selbst der Teufel kann nicht anders gegen Gott sündigen, als durch Gedanken, Worte und Werken.</p>
<p>Und doch behaupten diese, wie auch alle anderen desselben Glaubensbekenntnisses: „Selbst der Geistlichste  sündigt auf diese Art gegen Gott.“ Ihre Behauptung, heute weniger zu sündigen als früher und auch nicht mehr gewohnheitsgemäß, sondern nur noch gelegentlich, ist ein elendliches Heilmittel. Welch trauriges System! Könnte die Gnade, die sie teilweise erlöst hat, sie nicht auch völlig befreien? Könnte die Kraft Gottes, die sie von der gewohnheitsgemäßen Sünde errettete sie nicht auch von den gelegentlichen und unbeabsichtigten Sünden erretten?</p>
<p>Sollen wir annehmen, dass die Sünde – wie mächtig sie auch sein mag – so mächtig ist wie der Geist und die Gnade Christi? Dürfen wir folgende Frage zu stellen: Wenn es zur Ehre Gottes und ihrem Wohl diente, dass sie teilweise befreit wurden, würde es dann Gott nicht weit mehr verherrlichen und dem Wohl der Menschen dienen, wenn Er sie völlig erlöst hätte?</p>
<p>Aber der Buchstabe und der Geist des Wortes Gottes, der Zweck und das Ziel des Kommens Christi sind, Sein Volk von ihren Sünden zu erretten.</p>
<p>Dr. Macknight, der feststellte, dass das Wort reinigt in der Gegenwartsform geschrieben wurde, zieht aus dieser Entdeckung folgende lächerliche Schlussfolgerung: „In diesem Leben kann niemand die vollkommene Reinheit erlangen. Auf Grund dieses Textes und 1Jo 1:8 sind jene Fanatiker verdammt, die da meinen, sie könnten ohne Sünde leben.“</p>
<p>Ja, Doktor, die Menschen, die du Fanatiker nennst, glauben wahrhaftig, dass sie durch die sie reinigende und stärkende Gnade Christi, Gott von ganzem Herzen, Seele, Verstand und Kraft, und ihren Nächsten wie sich selbst lieben können, und leben, ohne den Geist Gottes zu betrüben, und ohne gegen ihren himmlischen Vater sündigen zu müssen. Und sie glauben, dass es ihre eigene Schuld ist, wenn sie nicht auf diese Art erlöst sind. Aber ein blinder Mensch wird eben immer ein schlechter Farbenkenner sein. </p>
<p>Adam Clarke</p>
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		<title>Was hat Paulus wirklich gelehrt?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 14:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Susan Mutch Der Teufel hat eine tödliche Lüge in den Umlauf gebracht und die Masse hat sie mit Hilfe der modernen, falschen Propheten aufgegriffen. Die christliche Erfahrung des Apostels Paulus wurde durch falsche Auslegung seiner Schriften in Römer Kapitel 7 äußerst missverstanden. Die meisten Protestanten können diese Schriftstellen wahrscheinlich auswendig sagen, denn an ihr halten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susan Mutch</p>
<p><span class="dropcap">D</span>er Teufel hat eine tödliche Lüge in den Umlauf gebracht und die Masse hat sie mit Hilfe der modernen, falschen Propheten aufgegriffen.</p>
<p>Die christliche Erfahrung des Apostels Paulus wurde durch falsche Auslegung seiner Schriften in Römer Kapitel 7 äußerst missverstanden. Die meisten Protestanten können diese Schriftstellen wahrscheinlich auswendig sagen, denn an ihr halten sie hartnäckig fest in dem Bemühen, ihre Sündenbekenntnis-Religion zu verteidigen.</p>
<p>Für diejenigen „mit den Ohren um zu hören“, lasst uns hören, was uns die Bibel über Paulus’ Erfahrung zu sagen hat.</p>
<p>„Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft; denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus&#8230;<br />
Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht. Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Ich elender Mensch! . . .“ (Röm 7:14-19, 24).</p>
<p>Was Paulus hier an die Gemeinde zu Rom schreibt, ist zum protestantischen Glaubensbekenntnis geworden. „Fleischlich&#8230; unter die Sünde verkauft&#8230; das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“ Diesem passen sie ihr Leben an, und ohne Scheu und Scham bekennen sie, dass sie unter die Sünde verkauft sind. Daraus folgt, dass wir Benennungen voll „sündigender Christen“ haben, unterstützt durch ihre sündigenden Prediger, die ihre Lehre „man-muss-sündigen, ohne-zu sündigen-geht´s-nicht“ verbreiten.</p>
<p>Ist dies das Evangelium, das Paulus verkündigte und lebte? Ist dies alles, was wir in diesem Evangeliumszeitalter erwarten können? Sollte die Verheißung in Matth 1:21, dass Jesus „sein Volk erretten wird von seinen Sünden“ unerfüllt bleiben? Hat das Blut von Golgatha die Kraft, uns ein für alle Male eine Befreiung von unseren Sünden zu erkaufen, oder müssen wir immer wieder sündigen und Buße tun, sündigen und wieder Buße tun und nur noch hoffen, dass wir irgendwann aus diesem Zustand herauswachsen und nicht mehr so viel sündigen? Ich glaube, der Apostel Paulus selbst kann uns helfen, diese Fragen zu beantworten.</p>
<p>Paulus’ persönliches Zeugnis</p>
<p>„Paulus aber blickte den Hohen Rat fest an und sprach: Ihr Brüder! Ich bin mit allem guten Gewissen vor Gott gewandelt bis auf diesen Tag“ (Apg 23:1, 60 n. Chr.).<br />
„Darum übe ich mich auch, allezeit ein gutes Gewissen ohne Anstoß zu haben vor Gott und den Menschen“ (Apg 24:16, 60 n. Chr.).<br />
„Ihr seid Zeugen und Gott, wie heilig und gerecht und untadelig wir gegen euch, die Glaubenden, waren“ (1Thess 2:10, 54 n. Chr.) .<br />
„Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin“ (1Kor 11:1, 59 n. Chr.). „Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, das tut! Und der Gott des Friedens wird mit euch sein“ (Phil 4:9, 64 n. Chr.).<br />
„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt, Christus“ (Phil 4:13).</p>
<p>In welch einem Gegensatz stehen diese Schriftstellen zu Paulus’ Worten in Römer 7! Diese Schriftstellen höre ich nicht von den Protestanten zitiert. Nun war Paulus entweder ein Heuchler, ein Lügner oder schizophren, oder man hat Römer 7 völlig falsch ausgelegt.</p>
<p>Es hört sich nicht nach einer „ich elender Mensch“-Erfahrung an! In meiner Bibel steht, dass das Zeugnis, welches Paulus in Apostelgeschichte 23:1 gibt, 60 Jahre nach Christi Geburt geschrieben wurde. Es ist dasselbe Jahr, in dem Römer 7 geschrieben wurde. Wurde eines an einem besonders guten Tag und das andere an einem schlechten Tag geschrieben?! Wie könnte er fleischlich sein und Dinge tun, die er nicht wollte und zur selben Zeit mit einem guten Gewissen vor Gott und Menschen wandeln?</p>
<p>Beachte außerdem, dass Paulus schon vor 60 n. Chr. ein glühendes, siegreiches Zeugnis hatte. Wann hast du zum letzten Mal einen heiligen, unbefleckten Wandel bezeugt? Er sagte, dass er heilig lebte und doch war er noch nicht im Himmel! Ist solch eine Gnade möglich? In Titus 2:11 und 12 sagt Paulus, dass es nicht nur möglich ist, sondern dass wir so zu leben haben. „Und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf.“ In 1Thess 2:10 steht, dass Paulus Zeugen hatte, die seinen heiligen Wandel bestätigen konnten.</p>
<p>In 1Kor 11:1 ermahnt uns der Apostel, ihm nachzuahmen, wie er Christi Nachahmer ist. Wir alle werden der gleichen Meinung sein, dass Christus keine „ich elender Mensch“-Erfahrung hatte. Und wenn Paulus nicht mehr besessen hätte, als er in Römer 7 schildert, würde er uns auffordern, jemandem nachzuahmen, der ein siegreicheres Leben führte als er.</p>
<p>In Phil 4:9 sagt er den Heiligen: „Was ihr . . . an mir gesehen habt, das tut.“ Wie konnte er so kühn sein? Lest den 13. Vers in demselben Kapitel. Hier sagte Paulus: „Alles vermag ich . . .“ Was er in Römer 7 nicht zu tun vermochte, hat er durch Christus und Seine Kraft zu tun gelernt. Paulus’ persönliches Zeugnis von der Erlösung strahlte beständigen Sieg und Kraft aus.</p>
<p>Was Paulus lehrte</p>
<p>„. . . Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade überströme? Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie sollten wir noch in ihr leben?“ (Röm 6:1-2).<br />
„Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden . . . Jetzt aber, von der Sünde frei gemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod . . .“ (Röm 6:18.22-23).<br />
„Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod . . . weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht“ (Röm 8:6-7).<br />
„Die Gnade Gottes . . . unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf“ (Tit 2:12, n. Chr. 65).<br />
„Werdet rechtschaffen nüchtern und sündigt nicht! Denn manche sind in Unwissenheit über Gott; zur Beschämung sage ich es euch“ (1Kor 15:34).<br />
„Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt, die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Ungerechtigkeit!“ 2Tim 2:19.</p>
<p>Lehrte Paulus mehr als er selber lebte? Wie könnte er bekennen, fleischlich zu sein, wenn er in Römer 8 sagt, dass die Gesinnung des Fleisches Feindschaft wider Gott ist? Verlangte er von den anderen etwas, was er selbst zugegebenermaßen nicht tun konnte? In Römer 2:1 gibt er solchen einen scharfen Verweis, die andere in Dingen richteten, die sie selber taten.</p>
<p>Wenn Paulus tatsächlich das meinen sollte, was die Protestanten heutzutage unter Römer 7 verstehen, könnte er unmöglich ein Prediger des Evangeliums Jesu Christi sein. Und wenn das Evangelium nicht mehr als das zu bieten hätte, welche Kraft hätte dann die Erlösung?</p>
<p>Der Apostel Johannes schrieb in 1Joh 3:6-10: „Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt . . . Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel . . . Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte. Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist. Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels: Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt.“</p>
<p>Wenn nun Johannes Römer 7 als Paulus’ persönliche christliche Erfahrung betrachten würde &#8211; „das Böse, das ich nicht will, das tue ich“ &#8211; wie die Prediger, die an dieser Lehre festhalten, heute sagen, dann würden diese beiden Brüder zwei verschiedene Evangelien predigen und nicht in Einheit miteinander stehen. Johannes würde Paulus keinesfalls als einen erlösten Bruder im Herrn anerkennen, mit der Begründung, dass ein Mensch, der sündigt, Gott nicht erkannt hat und vom Teufel ist. Johannes wusste, dass Jesus gesagt hatte: „Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave. Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein“ (Joh 8:34.36) und: „Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!“ (Joh 8:11b).</p>
<p>Römer 7 im Kontext</p>
<p>Nun, warum drückte sich Paulus so aus, wie es in Römer 7 steht? Immerhin hatte er es geschrieben. Ja, er hat es getan, aber an wen war es gerichtet? Lasst uns diese Schriftstellen im Zusammenhang betrachten. Lesen wir den ersten Vers dieses Kapitels. „Ich rede zu denen, die das Gesetz kennen . . .“ Paulus schreibt im Bezug auf das alttestamentliche Gesetz und bezieht sich hier auf sein Leben, als er noch unter diesem levitischen Gesetz lebte.</p>
<p>Paulus drückt sich in Römer 7 in der Gegenwartsform aus. Das ist für keinen von uns etwas Ungewöhnliches, wenn wir selbst gelegentlich von irgendeinem Erlebnis aus der Vergangenheit in der Gegenwartsform berichten &#8211; „Da gehe ich gerade auf der Straße und wen sehe ich auf einmal? &#8230;“</p>
<p>Das Gesetz zeigte ihm zwar seine Sünden, konnte ihn aber nicht von seiner sündigen Natur befreien. „Denn als wir im Fleisch waren, wirkten die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz erregt wurden in unseren Gliedern, um dem Tod Frucht zu bringen.“</p>
<p>Kein Wunder, dass er darunter stöhnte: „Ich elender Mensch!“ Er war ein strenggläubiger Pharisäer, der das Rechte tun wollte und doch immer wieder zu kurz kam. Keine Kraft. Er ruft aus: „Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“ Ja, wer würde es tun? Begegnete er nicht Ihm auf dem Weg nach Damaskus? „Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.“ In Röm 7:25 äußert er, dass er unter „dem Gesetz der Sünde“ sei und erklärt weiter in Römer 8, dass Christus ihn frei gemacht habe. „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus hat mich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, tat Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt des Fleisches der Sünde und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte.“ Gott sei Dank! Was die Opfertiere der Leviten nicht zu tun vermochten, ist durch das teure und mächtige Blut Jesu Christi möglich geworden. Paulus konnte seine alttestamentliche Erfahrung fahren lassen und durch Glauben und Gehorsam zu Christus eine neutestamentliche Erfahrung der Erlösung erlangen. Er wurde „eine neue Kreatur“. Alte Dinge (sein altes Zeugnis mit eingeschlossen) sind vergangen und alles ist neu geworden (2Kor 5:17).</p>
<p>Dies will jedoch nicht meinen, dass er nun außerstande war, einen Fehler zu machen oder etwas falsch zu beurteilen (was keine Sünde ist), sondern es meint, dass er imstande war, entsprechend der vielen Schriftstellen der Bibel, die in diesem Aufsatz nicht erwähnt werden, nach seiner Bekehrung ein sündenfreies Leben zu führen. Wir sind entweder ein Heiliger oder ein Sünder. Wenn du ein Leben der Übergabe und des Gehorsams zu Gott führst, ist Er imstande, dich „ohne Straucheln zu bewahren und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Jubel hinzustellen“ (Jud 24).</p>
<p>Die Warnung des Apostels</p>
<p>Paulus predigte ein reines Evangelium, welches „völlig erretten kann“. Paulus warnt uns in 2Kor 11:4 vor solch einer Sündenreligion, die heute so weit verbreitet ist. Es ist in der Tat die Predigt eines „anderen Evangeliums“ und ein „anderer Jesus“, den Paulus nicht gepredigt hatte. Geliebte, wenn jemand einem anderen Evangelium zum Opfer gefallen ist, das „eine Form der Gottseligkeit [hat], deren Kraft aber verleugnet: Von diesem wende dich weg!“ Dies ist Paulus’ Warnung an dich. Fliehe vor dem Irrtum und flüchte dich zu dem Befreier, zu dem, der dafür starb, um uns von der Sünde frei zu machen. Auch du kannst eine wirkliche Erfahrung der Erlösung bekommen und mit Paulus bezeugen, dass du einen heiligen, gerechten und unbefleckten Wandel in dem jetzigen Zeitlauf führst.</p>
<p>Des Sünders Los</p>
<p>„Der Lohn der Sünde ist der Tod . . .“ (Röm 6:23).<br />
„Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? [Sieh, wir sind doch auch Christen!] Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt [Wie auch Johannes sagte: „Jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt“] Weicht von mir, ihr Übeltäter! [ganz gleichgültig, ob es eine Sünde war oder hundert Sünden]“ (Matth 7:22- 23).</p>
<p>Ein abschließendes Wort</p>
<p>„Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehren.<br />
Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht!“ (Gal 1:6-8).</p>
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		<title>Untersuchung der Schlupflöcher für die Wiederverheiratung geschiedener Personen</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 14:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David F. Myer Heutzutage könnte man den Ehebund fast als eine vom Aussterben bedrohte Gattung klassifizieren. Ein vor einigen Jahren populärer Film trug den Titel „Das letzte verheiratete Paar“. Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt wird es in vielen Staaten leichter, mit der Scheidung durchzukommen. Und wir wissen nie, wann wir von dem nächsten Paar erfahren, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David F. Myer</p>
<p>Heutzutage könnte man den Ehebund fast als eine vom Aussterben bedrohte Gattung klassifizieren. Ein vor einigen Jahren populärer Film trug den Titel „Das letzte verheiratete Paar“. Von Jahrzehnt zu Jahrzehnt wird es in vielen Staaten leichter, mit der Scheidung durchzukommen. Und wir wissen nie, wann wir von dem nächsten Paar erfahren, das sich scheiden lässt. Die meisten von uns haben in unserem eigenen unmittelbaren Familienkreis jemanden, der in ein Scheidungs-Wieder-verheiratungsverhältnis verwickelt ist. Ohne Zweifel ist es wichtig, dass die Gemeinde einen klaren Ausspruch darüber macht, was die Bibel über Ehescheidung und Wiederverheiratung zu sagen hat. Wir müssen entscheiden, ob wir uns auf die Schriftstellen des Neuen Testaments stützen, die sich mit dem Thema beschäftigen, oder auf die vielen unterschiedlichen Meinungen. </p>
<p>Zu Jesu Zeit war es sehr leicht, sich scheiden zu lassen. Die Pharisäer kamen zu Jesus und fragten Ihn hierüber und Er antwortete ihnen (Mt 19:4-5), indem Er zurück zum ersten Buch Moses ging und aus 1Mo 2:24 zitierte: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau  anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden.“ Das ist Gottes Idealvorstellung von der Ehe. Dies ist der ursprüngliche Plan und du wirst feststellen, dass für das Beenden der Ehe kein Raum gelassen wurde. </p>
<p>Heutzutage enden immer mehr Ehen mit der Scheidung. Was ist passiert? Hat sich Gottes Idealvorstellung für die Ehe geändert? Die Hauptursache für den Wandel liegt meiner Beurteilung nach daran, dass die Kirche ihre Maßstäbe, was Scheidung und Wiederverheiratung betrifft, herabgesetzt hat. Wir haben versucht, die Bibel an unsere Zeit anzupassen und das ist immer ein Fehler. Wir müssen danach trachten, unsere Zeit mit der Botschaft der Bibel in Einklang zu bringen. Während wir uns für das Evangelium engagieren, geraten wir in manch heikle Lagen. Wir berufen Konferenzen und Diskussionen ein und stellen Untersuchungen an über dieses Thema und versuchen herauszufinden, ob da nicht ein Weg ist, die Schrift so zu interpretieren, dass es manche „Schlupflöcher“ gibt, welche die Scheidung und die Wiederverheiratung von geschiedenen Personen (deren Partner noch leben) erlauben. Viele in der Gemeinde haben um dieses Thema herumgeredet und gesagt: „Gott kann einen Alkoholiker heilen; Gott kann einen Drogensüchtigen heilen; Gott kann einem das Verlangen nach Prostitution wegnehmen – aber o weh – wenn ein eheliches Problem aufkommt, das zu einer Trennung führt, kann man von einer jungen Ehefrau doch nicht erwarten, ohne einen Ehemann durch das Leben zu gehen.“ Und so geht die Suche nach Schlupflöchern weiter. Wir wollen nun einige der Schlupflöcher untersuchen, die in den letzten Jahren vorgebracht wurden, und mit denen versucht wurde, die Wiederverheiratung geschiedener Personen zu rechtfertigen. </p>
<p>1. Die Ausnahmeregelung, die an zwei Stellen in dem Buch des Matthäus gefunden wird. </p>
<p>In Mt 5:32 heißt es: „Jeder, der seine Frau entlassen wird, außer auf Grund von Hurerei, macht, dass mit ihr Ehebruch begangen wird; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.“ Mt 19:9 wiederholt dieselbe Ausnahme. Diese Ausnahmeregelung („außer auf Grund von Hurerei“) wird gewöhnlich so verstanden, dass Scheidung und Wiederverheiratung in Ordnung sind, wenn sexuelle Untreue von Seiten eines der verheirateten Partner  vorgekommen ist. Bevor wir allerdings zu tief auf die Bedeutung der Worte eingehen, ist es wichtig, dass wir berücksichtigen, an wen das Matthäus-Evangelium geschrieben ist. Das Evangelium nach Markus wurde in erster Linie an die Römer geschrieben und die Ausnahmeregelung wurde hier ausgelassen. Das Buch des Lukas war an die Griechen geschrieben und die Ausnahmeregelung wurde ausgelassen. Matthäus wurde in erster Linie an die Juden geschrieben und die Ausnahmeregelung ist eingeschlossen.</p>
<p>Zweifellos hatte Matthäus den jüdischen Heiratsbrauch im Sinn. Wenn ein junger Mann ein Mädchen heiraten wollte, reiste er zu dem Haus der zukünftigen Braut, handelte einen Preis für das Mädchen aus, richtete einen Bund der Verlobung ein und kehrte dann für eine Zeit von ungefähr zwölf Monaten zurück zu seines Vaters Haus. Die verlobte Braut und der Bräutigam wurden „Ehemann“ und „Ehefrau“ genannt, obwohl es physisch noch keine Vereinigung gab. Die Heiratszeremonie (und physische Vereinigung) geschah erst nach der zwölfmonatigen Zeit der Trennung. Und die Ausnahmeregelung, die an zwei Stellen in Matthäus gefunden wird, bezieht sich nicht auf die Ehescheidung, sondern auf die Auflösung der Verlobung. Wenn der junge Mann herausfinden würde, dass seine zukünftige Braut während der Zeit der Verlobung untreu gewesen ist, könnte er sie mit einem Scheidungsschreiben zu ihrem Vater zurückbringen. </p>
<p>Die Ausnahmeregelung war in Markus und Lukas nicht mit eingeschlossen, weil die römischen und griechischen Hochzeitsbräuche die Einrichtung der Verlobung nicht anerkannten und so war es für sie nicht nötig, die Ausnahme überhaupt zu erwähnen. </p>
<p>Nimm trotz allem zur Kenntnis, dass das verwendete Wort in der Ausnahmeregelung „Hurerei“ lautet – nicht „Ehebruch“. Hurerei spricht von sexuellen Verhältnissen zwischen zwei unverheirateten Menschen. Es gibt Stellen in der Schrift, wo „Hurerei“ dazu gebraucht wird, um von allen verbotenen Beziehungen zu sprechen, aber bemerke, dass in diesem speziellen Abschnitt der Schrift, die Worte „Hurerei“ und „Ehebruch“ im Gegensatz zueinander verwendet werden (innerhalb eines Abschnitts). Wenn das in der griechischen Sprache geschieht, können die zwei Worte nicht dasselbe bedeuten. Somit erkennen wir, dass Jesus hier nicht sagt, dass Scheidung und Wiederverheiratung in Ordnung sind, wenn sich nach der Ehe sexuelle Untreue entwickelt hat, sondern was Jesus klar zum Ausdruck bringt ist, dass die Verlobung aufgelöst werden kann, wenn während der Verlobungszeit sexuelle Untreue vorgekommen ist. </p>
<p>Dies ist die Vorkehrung, von der Josef Gebrauch machen wollte, als er herausfand, dass Maria ein Kind erwartete (siehe Mt 1:18-20). So erkennen wir, dass Jesus in dem ersten (so genannten) Schlupfloch, keinen Platz für Scheidung und Wiederverheiratung schuf (wenn sexuelle Untreue vorkam), nachdem die Eheschließung vollzogen worden ist, sondern die Ausnahme ist eine Bestimmung für die Auflösung einer Verlobung (wenn sexuelle Unmoral aufgetreten ist). </p>
<p>2. Die Frage, ob Ehebruch ein Zustand oder eine einzelne Handlung ist.</p>
<p>In der Bibel heißt es klar, dass wann immer eine Wiederverheiratung stattfindet, Hurerei die Folge davon ist und von fast jedem Bibelleser wird dies so ziemlich akzeptiert. An jeder Stelle, wo die Wiederverheiratung von geschiedenen Personen erwähnt wird, ist Ehebruch festgestellt worden. Die wichtige Frage aber ist diese: Tritt der Ehebruch nun mit der Handlung des Wiederverheiratens ein oder existiert er in dem Zustand des Wiederverheiratet-seins? Wenn Ehebruch nur die Tat der Wiederverheiratung ist, dann kann ein Paar, das wiederverheiratet ist, zum Herrn gehen, diese Sünde bekennen und Vergebung erlangen und weiterhin zusammenleben und des Ehebruchs nicht schuldig sein, und dies dann bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich wieder trennen, um dann erneut hinzugehen und zu bekennen. Wenn Ehebruch nur eine einzelne Handlung ist, dann kann diese Vorgehensweise so funktionieren. Die Tat kann vergeben werden, wie jede andere Sünde vergeben werden kann. </p>
<p>Nimm zur Kenntnis, dass in den Berichten der Bibel Matthäus, Markus und Lukas alle den Begriff Ehebruch „begehen“ („begeht“) verwenden. Der Satz steht im Präsens, was im Griechischen fast immer eine ununterbrochene Handlung bezeichnet. Röm 7:2-3 verwendet eindeutig diese Zeitform für eine ununterbrochene Handlung, wenn es heißt: „So wird sie nun … eine Ehebrecherin genannt.“ Außerdem wird uns hier gesagt, warum die Wiederverheiratung von geschiedenen Personen Ehebruch ist. Sie ist Ehebruch, weil die erste Ehe immer noch bindet. Die Menschen sprechen heutzutage von dem „Beenden“ einer Ehe. Das kannst du nicht tun. In Röm 7:2 heißt es eindeutig, dass die Ehefrau an ihren Ehemann gebunden ist, solange er lebt. Nicht die Scheidung, sondern der Tod beendet Ehen. Die Scheidung einer Ehe lässt lediglich den Ehebruch in den Augen der Regierung legal erscheinen. Solange ein früherer Partner am Leben ist, ist das ursprüngliche Ehebündnis in Gottes Augen sicher gestellt, und das ist ein Zustand der Ehe. </p>
<p>Wenn einer der verheirateten Partner sich von dem anderen trennt und sich mit jemand anderem verbindet, befreit ihn das nicht von dem Stand der Ehe, in dem er sich befindet, sondern bringt ihn stattdessen in den Stand des Ehebruchs. Ehebruch wird hierbei zuerst durch die Tat der Wiederverheiratung, und dann durch den Stand der Wiederverheiratung dargestellt. So wie die Handlung verheiratet zu werden einen in den Ehestand versetzt, so ist die Handlung wiederverheiratet zu werden Ehebruch, welche einen dann in den Stand einer ehebrecherischen Beziehung versetzt. </p>
<p>Dies ist nicht die populärste Ansicht, aber so sieht es die Bibel. Wenn du ehrlich sein wirst und achtsam Röm 7:2-3 liest, kannst du zu keiner anderen Schlussfolgerung kommen. Ich weiß, dass Paulus hier nicht speziell das Thema Scheidung und Wiederverheiratung anspricht, aber er gebraucht eine Illustration von unserem Verhältnis zum Gesetz. Dennoch ist die Wahrheit über Scheidung und Wiederverheiratung klar. </p>
<p>Die ehebrecherische Beziehung, als Resultat einer zweiten Heirat, ist eine weiterführende intime Beziehung und deswegen keine einmalige Handlung des Ehebruchs, sondern ein andauernder Zustand des Ehebruchs. </p>
<p>3. Der Fall der Wiederverheiratung, bevor das Paar zu Christen wurde. </p>
<p>Was tun wir in dem Fall, wo ein junger Mann oder eine Frau geheiratet und sich scheiden lassen haben, um danach wieder zu heiraten (vielleicht sogar drei- oder viermal) und dann erst den Herrn als Erlöser kennenlernten? Argumentiert wird jetzt, dass wir ihnen das natürlich nicht anrechnen können, weil sie es getan haben als sie keine Christen waren; zweifellos vergibt Gott das alles. Mk 10:5-9 weist uns aber darauf hin, dass die Ehe eine göttliche Einrichtung ist, die von Anfang an von Gott bestimmt war und keine speziell christliche Einrichtung ist. In Mk 10:6-9 heißt es: „Von Anfang der Schöpfung an aber hat er sie als Mann und Frau geschaffen. ‚Darum wird ein Mensch seinen Vater und seine Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein’ … Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.“ Jesus sagt, dass die Ehe bindend ist in allen Fällen und so war es von Anfang an, nicht erst seit Beginn des christlichen Zeitalters.</p>
<p>Ein Begriff, der dabei hilfreich ist, die alles einschließende Natur von Gottes Ehegesetzen zu klären, ist das Wort „jeder“. Das Wort „jeder“ wird in Bezug auf Ehe und Scheidung und Ehebruch im Neuen Testament siebenmal benutzt. Es wird im Neuen Testament häufig in Bezug auf Erlösung verwendet und jedes Mal, wenn es gebraucht wird, meint es immer „alle einschließend, irgendjemand, jedermann“. (Beachte die Verwendung des Wortes in Joh 3:16.) Es spielt keine Rolle, ob jemand aus Asien, Europa, den Inseln des Meeres oder einem kleinen amerikanischen Dorf kommt – jeder, der die Bedingungen der Erlösung erfüllt, braucht nicht verloren zu gehen. Es schließt alle ein. Und genauso, wenn die Bibel das Wort in Verbindung mit der Ehe benutzt – und davon spricht, dass  „Jeder, der seine Frau entlassen wird … und wer eine Entlassene heiratet, &#8230; Ehebruch“ begeht – schließt es ebenso alle ein. Das ist wahr, obgleich die Person aus einer Kultur kommt, die gegen die Wiederverheiratung von geschiedenen Personen gesprochen hat oder aus einer Gesellschaft stammt, in der die Wiederverheiratung nicht missbilligt wurde. Die Eheversprechen sind bindend für alle, ob sie Christen sind oder nicht. </p>
<p>Manche zitieren 1Kor 7:17.20.24 und sagen, dass die Bibel einer Person vorschreibt, in demselben Zustand zu bleiben, in dem sie war als sie sich bekehrt hat. Dies wird zu einem Schlupfloch gemacht, um die Wiederverheiratung geschiedener Personen zu rechtfertigen, die wieder geheiratet hatten, als sie noch unbekehrt waren. Aber wir müssen den Textzusammenhang der Stelle in 1Kor 7 betrachten. Paulus spricht von zwei Dingen – Beschneidung und Dienststand. Er sagt, dass wenn Gott dich beruft und du nicht beschnitten bist, dann sorge dich nicht darum, beschnitten zu werden. Und falls du, wenn du den Herrn kennen lernen wirst, ein Diener (ein Sklave) bist, sorge dich nicht um den Versuch, frei zu werden. Bleib wo du warst als du berufen wurdest. Paulus spricht nicht über Sünde und falsche Lebensweise. Er sagt nicht: „Wenn du ein Mörder bist, sei einfach weiter ein Mörder.“ Er sagt nicht: „Wenn du ein Lügner bist, lüge weiter.“ Er sagt nicht: „Wenn du ein Unzüchtiger warst, bleibe in deiner Unsittlichkeit – das ist in Ordnung.“ Spr 28:13 macht es deutlich, dass Gott will, dass ein jeder von uns sich von seiner sündigen Lebensweise abkehrt.</p>
<p>Johannes der Täufer hat für die Verteidigung dieses Grundsatzes seinen Kopf verloren. Mk 6:17-18 berichtet wie Johannes der Täufer gesagt hatte, dass es für Herodes nicht rechtmäßig war, die Frau seines Bruders zu haben. Herodes war kein Jude. Herodes war kein Christ. Herodes war ein typischer Vertreter der Kultur des Nahen Ostens. Johannes sprach von Gottes ewigem Gesetz – dem Gesetz, dass von Anfang an ein Mann und eine Frau im Eheverhältnis waren. Johannes sagte zu Herodes: „Es ist nicht rechtmäßig, dass du sie hast.“ </p>
<p>Die Ehe ist bindend für alle – ob Christ oder Nicht-Christ. In Hebr 13:4 steht es so geschrieben. Es ist wichtig zur Kenntnis zu nehmen, dass weder Markus noch Johannes Herodes zweite Ehe als rechtsgültig anerkannten. Markus (in Mk 6:17) beschreibt die Frau als „Frau seines Bruders Philippus“. Hier sehen wir, wessen Frau sie war, obwohl Herodes sie daraufhin geheiratet hatte (Mk 6:18). Sie war nicht Herodes Frau. Herodes lebte mit ihr im Ehebruch. Sie war Philippus Frau. Gott erkennt die zweite Ehe nicht an, weil die erste Ehe bis zum Tod bindet. Dies ist als ein ewiger Grundsatz in den ewigen Ratschlüssen Gottes geregelt. Die Ehe ist nicht nur eine christliche Einrichtung; sie ist eine umfassende, allgemeine Institution und ist deswegen bindend, ob du geheiratet hast als du 14 warst und in den Ghettos von New York City lebtest, oder ob du im Alter von 25 in der Ehe verbunden wurdest in einer typischen Hochzeitszeremonie der Brüdergemeinde. In Gottes Augen sind alle Ehen bindend und können nur durch den Tod gebrochen werden. </p>
<p>4. Der Streitpunkt, dass eine unschuldige Partei gewisse Freiheiten hat.</p>
<p>Zu allererst muss gesagt werden, dass es zweifelhaft ist, dass es in einem Ehestreit überhaupt eine „unschuldige Partei“ gibt. Ich weiß von keinem Fall, wo es bei einer ehelichen Trennung eine Seite gab, die völlig unschuldig war. Ich stimme damit überein, dass es unterschiedliche Maße von Schuld gibt, aber zu sagen, dass jemand unschuldig sei, ist eine ziemlich starke Aussage. Es gibt Ausnahmen von der allgemeinen Regel, und somit sollten wir uns anschauen, wie die Bibel sich mit dem Streit befassen würde, falls jemand in der Tat unschuldig ist. </p>
<p>Was ist mit der Person, die das Scheitern der Ehe erlebt hat und völlig unschuldig irgendeiner Missetat, die zu der Scheidung führte, zu sein scheint? Ist es angemessen, dass diese Person wieder heiratet? Der letztere Teil von Mt 19:9 gibt die Worte Jesu wieder: „… und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.“ Jesus sagt nicht, weshalb die Frau geschieden war. Vielleicht hat sie nicht richtig gekocht, oder sie ist vielleicht mit einem anderen Mann davongelaufen, oder sie mag ihr Haar in einer Weise gekämmt haben, die ihrem Mann missfiel. Auf jeden Fall macht sich einer, der jemand anderen heiratet, der geschieden ist, einer ehebrecherischen Beziehung teilhaftig. Gott sagt, dass das eheliche Verhältnis so heilig ist, dass es da keine Ausnahmen gibt – sogar wenn einer der Parteien unschuldig ist. In 1Kor 7:11 heißt es, dass wir die Ehe unversehrt halten müssen, denn in der Ehe sind wir in ein Bündnis getreten, und wir müssen unseren Teil des Bundes halten, auch wenn die andere Partei seinen oder ihren bricht. Sogar wenn es so etwas wie eine „unschuldige Partei“ in einem Ehestreit gibt, ist das immer noch kein Freibrief, um wieder zu heiraten. </p>
<p>Manche zitieren 1Kor 7:15 und schlussfolgern, dass die Bibel sagt, dass Menschen in bestimmten Situationen „nicht gebunden“ sind. Diese Leute würden behaupten, dass wenn du mit einem Ungläubigen verheiratet bist und der Ungläubige weggeht, du frei von dem Band der Ehe bist – so frei als ob du nie verheiratet gewesen wärst. Worüber Paulus aber an dieser Stelle spricht, ist dass wir nicht gebunden sind, der weggegangenen Person nachzufolgen und ihr als ein Sklave zu dienen. Wenn du mit einem Ungläubigen verheiratet bist und der Ungläubige sich dazu entscheidet dich zu verlassen, dann musst du dich nicht ehelich dazu verpflichtet fühlen, da du eine christliche Ehefrau bist, ihm überall hin nachzufolgen, an seine Tür zu klopfen und zu sagen: „Ich bin hier. Ich will dein Abendessen kochen; letzten Endes ist das meine Verpflichtung und Verantwortung. Ich bin deine Ehefrau.“ Er schlägt die Tür zu, zieht in eine andere Wohnung und verschafft sich eine nicht verzeichnete Telefonnummer, und irgendwie findest du heraus wie diese lautet; du rufst ihn an und sagst: „Wo wohnst du? Ich muss kommen.“ Nein, die Bibel sagt, dass du frei davon bist, wenn der ungläubige Partner weggeht und nichts mit dir zu tun haben will; lass ihn dann einfach gehen. Du bist nicht gebunden, ihm weiterhin nachzufolgen, ihm zu dienen und ihm hinterher zu hetzen. Lass ihn gehen! Gott hat uns zum Frieden berufen. </p>
<p>Diese Stelle auf irgendeine andere Weise zu deuten, würde anderen Versen in demselben Kapitel (1Kor 7) widersprechen. In Vers 11 heißt es zum Beispiel: „So bleibe sie unverheiratet.“ Etwas Bindendes liegt in der ersten Ehe. Die verheiratete Person muss der Versöhnung die Tür immer offen lassen. Weiter unten in Vers 39 des Kapitels lesen wir, dass die Frau gebunden ist solange der Ehemann lebt, ungeachtet dessen wie er sie behandelt oder was er ihr antut. Der Tod allein schließt eine Ehe ab. Folglich bedeutet das Wort „gebunden“ in Vers 15 (von 1Kor 7) nicht, dass einer frei ist von dem Bund der Ehe, falls ein ernsthafter Konflikt entsteht. </p>
<p>Es gibt einen biblischen Weg, Gottes Segen zu erfahren, wenn verwirrende Eheverhältnisse vorliegen. Es muss eine freiwillige Trennung stattfinden zwischen den Partnern, die zu Unrecht verheiratet sind. Es ist wahr, die wiederverheirateten Geschiedenen scheinen manchmal glücklich zusammen zu sein. Sie haben eine Familie und ein Heim. Dennoch ist die wahre Lösung, sich zu trennen. </p>
<p>Wir werden gewahr, dass das Volk Israel in sündhafte eheliche Verhältnisse verwickelt war und in Esra 10:11 heißt es, dass sie folgendermaßen angewiesen wurden: „Sondert euch ab … von den ausländischen Frauen!“ In Esra 10:44 heißt es, dass manche dieser Familien bereits Kinder hatten. Es waren wahrscheinlich auch einige junge Männer und Frauen in dem Lager, die inniglich ineinander verliebt waren, dennoch müssen alle von uns daran erinnert werden, dass „der Weg der Treulosen … ihr Unglück“ ist. Manchmal gibt es keinen einfachen Ausweg. </p>
<p>Einen wichtigen Grundsatz, der mit manchen der schwierigen Angelegenheiten im Leben zusammenhängt, finden wir in 1Petr 2:19-21. In Vers 20 heißt es: „Wenn ihr aber ausharrt, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist Gnade bei Gott.“ Wir werden dazu ermutigt, um der Gerechtigkeit willen zu leiden. Es ist natürlich nie angenehm, das Leiden zu ermutigen. Unser natürliches Fleisch schreckt vor Leiden zurück, aber dennoch verlangt Gottes Plan dies manchmal von uns. In dieser gegenwärtigen Welt werden wir um der Gerechtigkeit willen leiden. Ich glaube das ist Gottes vollkommener Wille. Gott erkannte aber auch, dass es Menschen geben wird, die diesem nicht gewachsen sein werden. Deswegen gibt der Herr in 1Kor 7:10-11 eine ausgiebige Anweisung in Bezug auf die Ehe: „Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht von dem Mann scheiden lassen soll – wenn sie aber doch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann – und dass ein Mann seine Frau nicht entlasse.“ Gott erlaubt verheirateten Partnern, sich zu trennen, wenn das Verhältnis zwischen ihnen zu angespannt geworden ist. Wenn die Trennung geschieht, gibt es jedoch nur zwei Möglichkeiten: entweder unverheiratet zu bleiben oder sich mit dem verheirateten Partner zu versöhnen. Noch einmal, es gibt keine Berechtigung für Scheidung und Wiederverheiratung. Ebenfalls sprach Jesus von einer „Verschnittenen-Lösung“ für Eheprobleme (Mt 19:10-12). Manche sind als Verschnittene „geboren“ – geboren ohne die Fähigkeit oder das Verlangen, mit einer anderen Person sexuell involviert zu sein. Andere sind „verschnitten worden“ – sexuell unfähig gemacht von Ärzten, sodass sie bestimmte Fähigkeiten haben, um nützlich zu sein für ihre Herren. Ebenso gibt es welche, „die sich selbst verschnitten haben“ um des Reiches Gottes willen. Oftmals sagen wir, dass es von einer Person zu viel verlangt sei, durchs Leben gehen zu müssen, ohne die Segnungen der Ehe genießen zu können. Paulus aber sagt in 1Kor 7:8, dass Ehelosigkeit zu wählen eine gute Wahl ist. Er begründet es in 1Kor 7:32-34. Gott beruft manche Menschen dazu, um des Reiches Gottes willen Verschnittene zu bleiben. Wir sollten unsere jungen Leute auf diese Einstellung aufmerksam machen. Gott hält reichlichen Segen  für diejenigen bereit, die diese Richtung einschlagen. Jes 56:4-5 unterrichtet uns darüber, dass Gott einen besonderen Platz in Seinem Herzen innehält für diejenigen Menschen, die gewillt sind, auf manche der ansonsten annehmbaren Freuden dieses Lebens um des Reiches Gottes willen zu verzichten. </p>
<p>Wenn Gott besondere Segnungen und Gnade für diejenigen hat, die um des Reiches Gottes willen ein Leben der Ehelosigkeit wählen, dann wird ohne Zweifel auch ausreichende Gnade da sein für diejenigen, die unglückselige Ehen gehabt haben und nun entschieden sind, durch das Leben zu gehen, ohne wieder zu heiraten (solange ihr Partner lebt). Jeder treue Anhänger Christi sollte darum bemüht sein, Scheidungsopfer mit dem Entschluss, den Weg der Wiederverheiratung nicht zu wählen, zu ermutigen und ihnen zu helfen. </p>
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		<title>Wer wird mich befreien?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Susan Mutch „Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“ Röm 7:23-24 Im siebten Kapitel des Römerbriefes teilt der Apostel Paulus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susan Mutch</p>
<p>„Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?“ Röm 7:23-24 </p>
<p><span class="dropcap">I</span>m siebten Kapitel des Römerbriefes teilt der Apostel Paulus sein Zeugnis, in welchem er Einblick in seinen Zustand gewährt, in dem er sich befand, als er noch unter dem Gesetz des Mose war und die Bekehrung durch Jesus Christus noch nicht erfahren hatte. Entgegen seinem Verlangen, das Gute zu tun und trotz all seiner religiösen Übungen unterlag er immer wieder der Macht der Sünde. </p>
<p>O SÜNDE – verfluchter Tyrann! Problem der ganzen Menschheit! Kann jemand ihrem schrecklichen Klammergriff entfliehen? Kann niemand in diesem Leben frei von Sünde sein? Kann diese Knechtschaft niemals gelöst werden? </p>
<p>Der Apostel führt die Leser genau zu dieser Frage, als er ausruft: „Wer wird mich retten?“ Oh, wie sich seine Seele danach sehnte, frei von Sünde zu sein! Dann, eines herrlichen Tages, traf er seinen Erretter auf dem Weg nach Damaskus, und zu Seinen Füßen niederfallend, rief er: „Was muss ich tun, dass ich errettet werde?“ </p>
<p>O lieber Leser, wahre Reue mit Demut wird dich zu den Füßen Jesu Christi bringen und dir den Weg zu einer mächtigen Erlösung öffnen. Nach dieser Erfahrung erstand Saulus, der einst ein sündigender Religionsmensch war, zur Neuheit des Lebens, um nie wieder ein „elender Mensch“ in Sünde zu sein! „Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.“ Mit triumphierender Freude setzt Paulus sein Zeugnis in Römer 8 fort, das er in Kapitel 7 begonnen hat: „Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich (engl. mich) frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ Wer wird mich retten? Herrlich! Erhebt den Namen Jesu! Oh, welch ein Heiland! „Er wird sein Volk erretten von seinen Sünden.“ (Mt 1:21b). </p>
<p>„&#8230;dass er geoffenbart worden ist, damit er die Sünden wegnehme&#8230;Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht&#8230;Kinder, niemand verführe euch&#8230;Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte“ (1 Joh 3:5-8). </p>
<p>Es besteht kein Zweifel daran, dass Jesus den Zweck erfüllt hat, für den Er gekommen ist. </p>
<p>Zu sagen, dass man nicht frei von Sünde leben kann, heißt die Macht Jesu Christi zu verleugnen. Und doch überwiegt heute weit und breit das Zeugnis bekennender Christen, dass die Sünde über sie herrscht und dass es eine Unmöglichkeit sei, frei von Sünde zu leben, solange wir in dieser Welt sind. Was für eine abscheuliche Verunehrung für den mächtigen Sohn Gottes! Was für eine Entstellung des herrlichen Evangeliums Jesu Christi! Was für eine jämmerliche Botschaft, die man der sündenbeladenen Menschheit vermittelt! Soll das die große Freude für alle Menschen sein, die die Engel so priesen? NEIN! </p>
<p>Der Apostel Paulus gebrauchte das Wort „retten“. „Wer wird mich retten?“ (andere Üs: „Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft befreien?“) Er sagte nicht, wer wird mir vergeben, obwohl er natürlich auch Vergebung brauchte. Er erkannte, dass ein Heilmittel nötig war, um an das Geschwür der Sünde zu gelangen und sie mit der Wurzel zusammen herauszuziehen. Ja, die Sünde musste besiegt werden. Paulus fand den Überwinder Jesus Christus und war nie mehr derselbe geblieben. </p>
<p>Lies einmal die Schriften von Paulus. Elend und gebunden vor der Erlösung, konnte er später bezeugen und lehren, dass wir in Christus mehr als Überwinder sind. Er lebte heilig und gerecht und untadelig, hatte ein Gewissen, frei von Vergehungen gegen Gott und Menschen, war frei gemacht von Sünde und gab bekannt: „Sollen wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme? Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?“ (Röm 6:1-2). </p>
<p>Ist es nicht erstaunlich, dass wenn die Bibel fragt: „Sollen wir in der Sünde verharren?“, die bekennende religiöse Welt darauf besteht: „Ja, wir müssen!“, obwohl die Bibel die Antwort gibt: „Dies sei ferne!“? Und wie kommt es, dass wenn die Bibel feststellt, ein Christ müsse der Sünde gestorben sein, die meisten Bekenner noch immer in der Sünde leben? Wir können hierbei nur den Schluss ziehen, dass die „Hauptrichtung Christentum“ überhaupt kein Christentum ist, sondern das Ergebnis eines „anderen Evangeliums“ und eines „anderen Jesus“. </p>
<p>„Gott ist wahrhaftig, jeder Mensch aber Lügner.“ „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde.“ </p>
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		<title>Heilige die sündigen?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[H. Sweeten Die Feindschaft der Welt wider Christus und Seiner Religion ist ohne Zweifel die natürliche Folge der allgemeinen Sündhaftigkeit der Menschheit; wie der Apostel Paulus sagt: „Wir waren von Natur Kinder des Zorns.“ Deswegen ist der natürliche Mensch grundsätzlich uneins mit Gott und Seiner heiligen Religion. Vielen ist eine Form der Religion recht, doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H. Sweeten</p>
<p><span class="dropcap">D</span>ie Feindschaft der Welt wider Christus und Seiner Religion ist ohne Zweifel die natürliche Folge der allgemeinen Sündhaftigkeit der Menschheit; wie der Apostel Paulus sagt: „Wir waren von Natur Kinder des Zorns.“ Deswegen ist der natürliche Mensch grundsätzlich uneins mit Gott und Seiner heiligen Religion. Vielen ist eine Form der Religion recht, doch wenn es heißt, die heiligen Grundsätze Gottes in die Tat umzusetzen, werden viele, die einerseits die Formen und Rituale der Religion bewundern, die größten Gegner der praktischen und erfahrungsgemäßen Seiten einer konsequenten Erlösung. Viele möchten eine Religion, solange sich diese nicht in ihr Tun einmischt. Fordert diese keine Disziplin, kein Opfer, keine Unannehmlichkeiten, keine Verpflichtung, dann ist sie wünschenswert. Werden diese Menschen aber damit konfrontiert, konsequent die Grundsätze der göttlichen Wahrheit zu praktizieren, dann sieht die Sache ganz anders aus. </p>
<p>Schon immer hatte „Herr Weltklug“ die Art, die Schrift derart zu verleugnen oder zu verdrehen, dass sie das meint, was er glauben möchte, anstatt was er glauben sollte. Es ist tatsächlich tragisch, zu beobachten wie oft das Evangelium, welches die Kraft Gottes zum Heil ist, machtlos gemacht wurde durch die verzweifelten Versuche solcher, die es populär machen möchten. Im allgemeinen müsste man jegliche Verpflichtung zum Gehorsam und zur Opferbereitschaft aufheben, damit das Evangelium bei einer fleischlich gesinnten und die Gnade abweisenden Welt gut ankommt. Dadurch wird es ohne Zweifel beliebt, jedoch auch kraftlos, denn das Evangelium des Neuen Testaments soll „die Kraft Gottes zum Heil“ sein, und die Menschheit von den Fesseln und der Knechtschaft der Sünde befreien. </p>
<p>Um den Unterschied zwischen einem Heiligen und einem Sünder festzustellen, und ob Sünde und Heiligkeit miteinander vereinbar sind, müssen wir ein klares Verständnis über die Sünde haben. Viele nehmen eine sehr extreme und unbiblische Haltung ein, wenn sie Sünde definieren. Manche sind der Ansicht, dass jeder Fehler, jedes Versagen und jegliche menschliche Fehlbarkeit Sünde ist. Solche Haltung ist weder vernünftig noch biblisch. </p>
<p>Der Apostel Johannes definiert eindeutig die Sünde in seinem Epistel, wenn er folgendes sagt: „Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ Wir wollen an diese Auslegung denken und nun die Frage erörtern, ob Heilige sündigen müssen oder nicht. </p>
<p>Der Schreiber schließt nicht aus, dass man nicht sündigen kann, aber wir glauben, dass der normale Stand eines beständigen Christenlebens ein Leben ist, welches siegreich über jegliche bekannte und bewusste Übertretung von einem oder allen Gesetzen Gottes ist. Es mögen Fehler im Leben eines Christen sein, die aber nicht als Sünde gelten sollten. Sie sind die Folge menschlicher Begrenztheit, fehlerhaftes Urteilen und anderem, jedoch nicht ein vorsätzliches Übertreten des Gesetzes Gottes. Sollten diese als Sünde bezeichnet werden, dann können weder Heilige noch Sünder recht leben, denn solche Fehler sind das gemeinsame Erbe aller Sterblichen. In aller Demut lehnen wir es ab, solche als Sünden zu bezeichnen. Wenn diesem so wäre, dann wäre die Bibel voller Widersprüche, denn sie sagt: „Das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.“ Werden diese Dinge aber als Sünde bezeichnet, dann reinigt das Blut uns nicht von aller Sünde, denn kein Sterblicher ist fehlerfrei. </p>
<p>Es mag sein, dass Fehler oft Vergehen gegenüber Gott sind, aber sie stammten aus einem reinem Beweggrund und Gott schaut auf die Absicht und das Motiv der Tat. Aus den vielen Ermahnungen der Heiligen Schrift, welche ein Verlassen der Sünde fordern, geht hervor, dass diese Dinge nicht als Sünde betrachtet werden, damit Gott sich nicht äußerst lächerlich machte, indem Er von Seinen Untertanen etwas Unmögliches forderte. Wenn jedes Versagen und alle Fehler der Menschheit als Sünde bezeichnet werden sollten &#8211; und es gibt keinen Menschen ohne dieselben &#8211; dann müssen wir daraus ziehen, dass Gott keine Kinder hat, außer solche, die dem Teufel angehören, denn „wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel“. Um zu sündigen und sich dadurch auch schuldig zu machen, muss man Willens werden, die Dinge zu tun, von denen wir wissen, dass sie gegen Gottes Willen sind, und trotz dieses Wissens bewusst darin weiter beharren. Fahren wir aber fort, gegen besseres Wissen, oder gegen Gottes Willen und Seine Gebote etwas zu tun, dann können wir sicher sein, dass wir gesündigt haben. Niemand kann sich derart benehmen und ein Christ sein. Wenn wir von einem sündenfreien Leben sprechen, dann meinen wir einfach, dass die Religion Jesu Christi beides, willens und fähig ist, es denen, die sie besitzen, durch die Gnade Gottes zu ermöglichen, so zu leben, dass sie nicht mutwillig gegen Gottes Gebote verstoßen, denn „jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.“ </p>
<p>Die Ursünde unserer Voreltern war kein Fehler, noch ein fehlerhaftes Urteilen , sondern ein vorsätzlicher Ungehorsam gegen Licht, Wissen und Pflichtbewusstsein. In gleicher Weise ist jede Sünde ein vorsätzlicher Ungehorsam gegen besseres Wissen. </p>
<p>Unter den fehlerhaften Widersprüchen einer bekennenden christlichen Welt, ist keine so tragisch und beklagenswert, wie die einer Religion, die lehrt, dass man sündigen muss. Damit sagen sie, dass sie Christus als ihren Erlöser annehmen aber in der Sünde weiterleben, weil sie es für unmöglich halten, in dieser Zeit anders zu leben. Wird jemand von dieser Idee ergriffen, dann wird er sicherlich jetzt in seinem christlichen Leben unterliegen und später gewogen und zu leicht erfunden werden. </p>
<p>Die Armut unserer Zeit entspringt dem Zweifel, dass Gott völlig von Sünde befreien kann. Viele sind durch einen Wirrwarr widersprüchiger Belehrungen irregeführt worden. Gibt es keinen Weg, wie ein Mensch unfehlbar sicher gehen kann? Gibt es keinen Maßstab, nach dem man wissen kann, ob man den erwünschten Forderungen der göttlichen Autorität nachkommt? Gibt es einen Weg, wie man erkennen kann, ob man auf dem richtigen oder auf dem verkehrten Weg ist? Gott sei Dank, es gibt einen Weg, wie wir mit Sicherheit unseren Lauf feststellen und gewiss sein können, ob wir uns den Forderungen dessen fügen, der unser Schicksal in Seinen Händen trägt. Dieser Weg wird im Worte Gottes geoffenbart. </p>
<p>Wer seine Zuflucht hat bei dem ewigen Gott, und dessen Schild und Schutzwehr Seine Wahrheit ist, wird in den stürmischen Szenen des Endgerichts bestehen und im Hafen der himmlischen Glückseligkeit ankern. Sein Wort ist die einzige zuverläßige Quelle der Information; es offenbart uns die göttlichen Forderungen und Vorkehrungen für einLeben, das uns für das Jenseits vorbereitet. Die Wahrhaftigkeit und Autorität der Worte „So spricht der Herr“ kann nicht genug betont werden. Was sagt die Bibel über das Problem der Sünde? Sie ist das Entscheidende in der ganzen Sache. </p>
<p>Das Fundament wahrer Religion wird durch unsere Einstellung zur Sünde bestimmt. Die liberale Theoligie und die wahre Religion treffen und scheiden sich an dem Wegschild, genannt „Sünde“. Ein Weg führt zum Kreuz und zur Erlösung, der andere zu verschiedenen menschlichen Erfindungen, Ersetzungen und zur Niederlage. Einer führt zum Himmel, der andere zur Hölle. Wir zweifeln daran, ob jemals ein größerer Fehler der modernen „Kirche“ verbreitet wurde, als die Idee, dass für ein Kind Gottes die Sünde unumgänglich ist; aber wir sind gewiss, dass nichts für den geistlichen Fortschritt einen Christen schädlicher ist als diese Theorie. </p>
<p>Indem wir die vielen sichtbaren Zukurzkommen bekennender Christen zugeben, sind wir aber nicht willig zuzugeben, dass unser Pflichtbewusstsein auf dem unbeständigen Leben dieser gegründet ist, sondern aus den Worten „So spricht der Herr“ stammen und nicht aus dem Leben derer, die die Vorrechte der neutestamentlichen Christen durch ihre Niederlage und Demütigung im Kampf falsch darstellen. Zu viele bekennende Christen sind es nur dem Namen nach, und geben sich wenig oder überhaupt keine Mühe, so zu leben, wie es einem wahren Christen geziemt. </p>
<p>Starb Christus tatsächlich für nichts besseres, als dass wir weiter sündigen sollten? Der Apostel Paulus stellte dieselbe Frage. „Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren?“ Und sofort gibt er ganz eindeutig die Antwort: „Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie sollten wir noch in ihr leben?“ Oh, dass die bekennende christliche Welt von der Sündhaftigkeit der Sünde, sowie von der gewaltigen Macht Jesu Christi zu erlösen, überzeugt wäre. Mögen wir es nie aus dem Auge verlieren, dass eine Religion, die uns hier nicht von Sünde erlösen kann, nicht genügen wird, uns hernach von der Strafe der Sünde zu befreien. </p>
<p>Der Gnadenstand kennt keine Neutralität (Matt 12:30). Wird die Seele von Gott regiert, dann muss die Sünde weichen. Regiert der Satan, entfernt sich Gott. Wir können nicht zwei Herren dienen (Matt 6:24). Deswegen „wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, dessen Sklaven seid ihr, dem ihr gehorcht“ (Röm 6:16). Niemand lasse sich verführen und meine, er wäre ein Christ, wenn er ein Sklave der Sünde ist, denn ein siegreiches Leben ist ein markantes Merkmal der Jüngerschaft Jesu. „Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel“ (1Joh 3:8). „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde“(1 Joh 3:9). „Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels“ (1Joh 3:10). Worin? In dem, dass der eine sündigt und der andere nicht. Der, der Sünde tut, gehört dem Teufel, während der, der Gott angehört, nicht sündigt. Wenn aus diesem Wortlaut nicht hervorgeht, dass zwischen einem Kind Gottes und einem Kind des Teufel unterschieden wird, weil das eine sündigt und das andere nicht, ist es dem Leser dann möglich, eine andere Sprache zu erfinden, die diesen Gedanken hervorbringt? Die geistliche Geburt setzt dem Sündigen ein Ende. </p>
<p>Es wäre unvernünftig anzunehmen, dass Gott in Seinem Erlösungsplan eine Religion vorgesehen hat, die das Sündigen duldet. Das ist nicht Gott ähnlich und für den Menschen unzureichend. Wer kann sich vorstellen, dass ein Gott, dessen Erlösung grenzenlos ist, der die Sünde mit einem verzehrenden Hass verabscheut, Seinen Sohn nach Golgatha schickte, nur damit die Menschheit in ihrer Sünde beharrt? Wer könnte sich vorstellen, dass Gott, der die Bedürfnisse der Menschheit kennt, in Seiner Weisheit einen Erlösungsplan hervorbringt, der dort versagt, wo er am meisten nötig wäre? Einen Gott, der Seinen Sohn in die Welt schickt, um „ Sein Volk zu erretten von ihren Sünden“ und es ihnen nur ermöglicht, in ihren Sünden weiter zu beharren? Gott sei Dank, dies ist nicht das Evangelium, welches der Apostel Paulus den Heiden verkündigen sollte, denn als er sich vor Agrippa verantwortete, nahm er Bezug auf seine Berufung indem er sagte, dass er gesandt wurde „ihre Augen aufzutun, dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Macht Satans zu Gott.“ Hier ist von der Befreiung aus der Macht Satans die Rede. </p>
<p>Lasst uns daran denken, dass niemand, der mit Gott nicht im Einklang steht, eine Hoffnung auf den Himmel haben kann, außer einer falschen Hoffnung. Desgleichen kann niemand mit Gott im Einklang stehen, der das liebt, was Gott hasst, und hasst, was Gott liebt. Sünde ist für Gott überaus abscheulich und es entspricht Seiner Intelligenz, Seiner Macht und Seinem Charakter, dass in Seinem Erlösungsplan keine andere Vorkehrung getroffen worden ist, außer der, völlig von Sünde zu befreien. Diener der Sünde können durch keine Einbildung Diener Gottes werden, denn Jesus ist Anfänger einer ewigen Erlösung denen, die Ihm gehorchen. Zählt der Leser sich zu denen, die jeden Tag sündigen, in Gedanken, Wort oder Tat? Dann zähle dich nicht zu denen, die wiedergeboren sind, denn „wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel“ und „jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde,“ denn „wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, &#8230; dessen Sklaven (ihr) seid, dem ihr gehorcht“ und „niemand kann zwei Herren dienen“. Können wir Diener der Sünde und Kinder Gottes sein? Die Sünde disqualifiziert uns, ein Kind Gottes zu sein. </p>
<p>Viele haben keine höhere Vorstellung vom Erlösungsplan, als dass dem Sünder zwar vergeben wurde, er aber noch im gewissen Sinne von der Sünde gefesselt bleibt. Daher reden sie viel darüber, dass sie „begnadigte Sünder“ sind und meinen dabei, dass sie durch die Gnade errettet sind, aber dennoch sündigen. Tatsache aber ist, dass wir nie durch die Gnade errettet werden, bis wir die Sünde aufgeben und ihr den Rücken kehren und der Vergebung eine Umwandlung folgt. Sünder werden nicht in ihren Sünden errettet, sondern von ihren Sünden. Paulus sagt: „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm 8:2). </p>
<p>Hatte Christus ausgerufen: „Es ist vollbracht“, um später festzustellen, dass der Erlösungsplan noch nicht verwirklicht wurde und eine Erlösung doch unmöglich wäre? Wenn im gegenwärtigen Evangeliumsplan keine erlösende Kraft wäre, dann wäre er unvollkommen. Soll das christliche Leben nur ein tägliches Sündigen und Buße-tun sein? Solch ein „Evangelium“ ist so viel wert, wie ein Krankenhaus, das nie einen Kranken heilt. Ist dieses das Ergebnis von Golgatha? Gibt es keine Erlösung , die von den Fesseln der Sünde befreit? </p>
<p>Die Sünde ist mächtig, aber Christus ist allmächtig. Der Apostel bezeugt: „Die Sünde wird nicht über euch herrschen.“ Das ist eine wunderbare Verheißung des Allmächtigen, wenn Er sagt: „Er wird Sein Volk erretten von ihren Sünden.“ Welch eine aufregende Kunde brachte der Täufer, als er sagte: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.“ Es bleibt in den Worten des Paulus kein Raum zur Debatte, ob man sündigen muss oder nicht, wenn er folgendes sagt: „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ Wie kann ein Mensch behaupten, sündigen zu müssen, wenn er folgende Schriftstellen liest: „ &#8230; der sich selbst für unsere Sünden hingegeben hat, damit er uns herausreiße aus der gegenwärtigen bösen Welt nach dem Willen unseres Gottes und Vaters“ (Gal 1:4). „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Lüste verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf“ (Titus 2:11-12). „Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden“ (Röm 6:18). „ &#8230; stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit. Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade“ (Röm 6: 13-14). „Denn ihr seid teuer erkauft; darum so preiset Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes“ (1Kor 6:20 &#8211; Luth. Üs.). „Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein“ (Joh 8:36). </p>
<p>Diese und viele andere Schriftstellen sollten sogar einen religiösen Menschen, der da sündigt, überzeugen, dass er nicht im Einklang mit Gottes Wort steht. Leuchtet es nicht jedem Menschen ein, dass man nicht „verkehrt“ leben kann und dann „recht“ sterben? Auch wenn du die Sünde zudeckst und sie als angenehm und zulässig darstellst, bleibt sie doch Gottes Widersacher und des Menschen Erzfeind. </p>
<p>Wenn die Gemeinde ein Deckmantel für sektiererische Abtrünnige sein soll, welche die Form eines gottseligen Lebens haben, aber ihre Kraft verleugnen, dann kann die Lehre „ohne Sünde kann man nicht leben“ Erfolg haben. Soll aber die Gemeinde dem Volk Gottes ein Zuhause sein, den Bedürfnissen der Menschheit dienen und den Allmächtigen und Seine Kraft, zu erlösen, verherrlichen, dann sollte diese Lehre zurück zur Hölle verbannt werden, von wo sie kommt. Gottes gnädige Verheißung lautet: „Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt“ (1Kor 10:13). </p>
<p>Jesus selbst bezeugt: „Mir ist gegeben alle Gewalt, im Himmel und auf Erden.“ Meinte Er dabei alle Gewalt, außer der Gewalt, von Sünde zu erlösen? Sagte Er, dass Ihm alle Gewalt auf Erden gegeben wurde, außer die Gewalt, genau das zu tun, wozu Er auf diese Welt kam (1Joh 3:8)? Zu viele verlassen sich auf die Barmherzigkeit Gottes, dass diese sie in der Stunde des Gerichts erretten wird, und richten sich nicht nach den Bedingungen, diese Barmherzigkeit in Anspruch nehmen zu können. </p>
<p>Manche Menschen haben keine höhere Vorstellung über die Gnade, als die, dass sie täglich in Gedanken, Wort und Tat sündigen müssen, um dann am Abend wieder alles gut zu machen. Solch ein Verständnis des Christentums bietet dem Christen wenige Vorteile über dem Sünder, nur ein Bekenntnis. Wenn beide, der Christ sowie der Sünder, Sklaven der Sünde sind, wie kann der Christ dann mehr, oder eine bessere Hoffnung haben? Wenn Jesus Christus nicht die Kraft Gottes zum Heil ist, dann wäre das Christentum nicht besser als die heidnischen Religionen der Welt. Solch eine Auffassung macht Jesus nicht zu einem Erlöser, sondern zu jemanden, der Ablass erteilt, der nicht von dem Ausüben der Sünde befreit, sondern von der Strafe. Berechtigt uns das Sich-Fügen in bestimmte religiöse Ordnungen zu einem Sonderrecht, ungehorsam und untreu zu sein; zu einem Sonderrecht, uns zu rühmen, nicht recht vor Gott zu leben und dennoch Sein Wohlgefallen zu haben? Wenn ein Gemeindemitglied, das sündigt, in den Himmel kommt, was kann dann jeden Sünder davon abhalten? Wie kann Gott den Menschen von der Hölle erlösen, außer dass Er ihn von seiner Sünde erlöst? Wenn ein Mensch jeden Tag in Gedanken, Wort und Tat sündigen kann, was muss er dann tun, um Gottes Missfallen zu haben und verdammt zu werden? </p>
<p>Können wir uns als Christen bezeichnen und täglich sündigen? Wenn die Befreiung von der Sünde den Christen vom Sünder nicht unterscheidete, wo haben wir dann den Unterschied zu suchen? </p>
<p>Wie der Allmächtige mit Wohlwollen auf solchem Hohn im Namen Seiner heiligen Religion herabschauen kann, übersteigt unser Verständnis. Es ist uns unvorstellbar, wie man sich für eine solche Religion begeistern kann. Sich zu entschuldigen und wieder zu unterliegen gehört nicht zum Verhalten eines neutestamentlichen Christen. Jemand mag unterliegen, darüber Buße tun und wieder zu Gott kehren, aber wenn jemand für die gleichen Dinge Woche für Woche um Verzeihung bitten muss, dann ist er entweder ein armer, unwissender Schwächling, oder ein absichtlicher und unaufrichtiger Heuchler. Gehorsam ist besser denn Opfer und dadurch wird Gott immer erfreut. Der Sieg ist das rechte Erbe eines jeden aus dem Geist geborenen Kind Gottes. Gott sei Dank, das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus kann dich frei machen von dem Gesetz der Sünde und des Todes. </p>
<p>Nichts ist zu diesem Zeitpunkt notwendiger, als eine klare Überzeugung der Sünde, sowie eine Entrüstung über dieselbe. Sie wird viel zu viel belächelt und entschuldigt. Versäumt die Gemeinde, eine kompromisslose Haltung gegenüber der Sünde einzunehmen, dann wird sie auch ihren bestimmten Zweck in dieser Welt versäumen. </p>
<p>Wenn Christus nicht die „Gemeinde“ von den Banden der Sünde und von den Lockungen der Welt befreien kann, wie können wir Sünder dazu ermuntern, diese Dinge zu verlassen? „Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte (d.h. dich davon befreie).“ Wenn dieses nicht zustande kommen kann, dann scheitert der Plan gerade dort, wo er am nötigsten ist. </p>
<p>Wenn die Einstellung des Schreibers in dieser Sache als zu extrem betrachtet wird, dann hätte Johannes, als er sagte: „Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde“, hinzufügen müssen: „Glaubt diesem nicht, es ist blanker Fanatismus, denn niemand kann in dieser Welt leben, ohne täglich in Gedanken, Wort und Tat zu sündigen.“ </p>
<p>Wenn kein anderes Evangelium gepredigt werden kann, außer dem, dass man sündigen muss, dann ist es besser, gar keins zu predigen. Es wäre besser, dass Menschen für sich selbst lesen, denn wie unwissend sie auch sein mögen, sie könnten die Wahrheit kaum mehr zu ihrem eignen Verderben verdrehen, als wie es durch solche Lehren von der Kanzel geschieht. Das ist gefährlich, sagst du? Gefährlich, Befreiung von der Sklaverei und Macht der Sünde zu lehren? Gefährlich, ein siegreiches Leben zu lehren? Wenn wir dieses nicht lehren können, bitte schön, was ist der Zweck des Evangeliums und welchen Wert hat es? War Paulus ein gefährlicher Lehrer, als er sagte: „Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“? </p>
<p>War Jesus ein gefährlicher Lehrer und ein Förderer des Fanatismus, als Er der Frau sagte: „Gehe hin und sündige nicht mehr“? Oder meinte Er: „Gehe hin und sündige nicht mehr ganz so viel“? Wenn wir nicht die Befreiung von Sünde durch unseren Herrn Jesus Christus lehren können, warum sollten wir das Evangelium verkündigen? Sicherlich muss das Evangelium, welches eine„gute Kunde“ bringt, auch die Nachricht einer Befreiung bringen. Wenn der „Weg des Übertreters hart ist“, und „der Lohn der Sünde der Tod“ ist, und „die Seele, die da sündigt, sterben muss“, dann ist es alles andere, als eine gute Kunde, zu erkennen, dass keiner so leben kann. Weg mit solch einem Hohn auf das Evangelium Jesu Christi! Weg mit solch einem Unsinn, denn das Evangelium ist die Kraft Gottes zum Heil. </p>
<p>Sieg über die Sünde ist die Regel christlichen Handelns. Die Regel eines christlichen Lebens ist die des Sieges und nicht der Niederlage. Das ist Gottes Plan, dazu hat Er Vorkehrungen getroffen und nun erwartet Er es von uns. Sündigt jemand, dann kommt er diesem Vorrecht und der Erwartung Gottes an ihn zu kurz. Versäumt er es, seine Übertretung einzusehen, Buße zu tun und dieselbe dann zu verlassen, mit der Absicht, sie nicht zu wiederholen, wird er sein Kindschaftsrecht und seine Gemeinschaft mit Gott einbüßen. </p>
<p>Christus in dir, die Hoffnung der Herrlichkeit, ist das Geheimnis des Überwinderlebens, „weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist“. Das ist die Regel eines neutestamentlichen christlichen Leben, „damit ihr nicht sündigt“. </p>
<p>Wenn die Frage gestellt wird, wie es oft im Spott geschieht: „Wer in dieser Welt lebt ohne Sünde?“, dann mögen wir mit den Worten Johannes antworten: „Wer aus Gott geboren ist.“ Oder der Apostel Paulus kann die Frage für uns beantworten: „Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ Der Apostel Johannes sagt: „Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten.“ Wie viel derber könnte es noch zum Ausdruck gebracht werden, als mit den Worten dieses Apostels: „Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit“ (1Joh 2:4). </p>
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		<title>Eure Sünden scheiden euch von eurem Gott</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Agnes E. Wallace „Siehe, des Herrn Hand ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könne; und seine Ohren sind nicht hart geworden, dass er nicht höre; sondern eure Untugenden scheiden euch und euren Gott voneinander, dass ihr nicht gehört werdet.“ Teure sündenkranke Seele, du bist bekümmert, deine Seele ist voll Mühe und Unruhe. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Agnes E. Wallace</p>
<p>„Siehe, des Herrn Hand ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könne; und seine Ohren sind nicht hart geworden, dass er nicht höre; sondern eure Untugenden scheiden euch und euren Gott voneinander, dass ihr nicht gehört werdet.“ </p>
<p><span class="dropcap">T</span>eure sündenkranke Seele, du bist bekümmert, deine Seele ist voll Mühe und Unruhe. Ein trauriges, sündbeflecktes Herz bedrückt dich und ein schuldiges Gewissen macht dir Vorwürfe. Du bist des Lebens so müde, dass du deinem Dasein gerne ein Ende machen würdest. Aber du wagst es nicht, weil du zu gut weißt, was deiner wartet. </p>
<p>Vielleicht bist du durch einen Todesfall in deiner Familie freudlos geworden und fühlst dich verlassen. Du suchst jemand, der dich liebt, jemand, der dein trauriges Herz trösten würde. Gott kann dich jetzt nicht trösten, denn deine Sünden verbergen Sein Angesicht vor dir, so dass du nicht gehört wirst. </p>
<p>Elender Mensch, der du auch bist, es ist noch Hilfe für dich! Höre die Worte Jesu: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ O süße Ruhe, selige Ruhe der Seele! Dich verlangt nach dieser Ruhe. Erkenne nun, dass Gott die Liebe ist. Mit Sehnsucht und Verlangen wartet Er, dich zu empfangen. Sein liebevolles Herz sehnt sich nach dir; es scheint mir, als hörte ich Ihn sagen: „Wie oft habe ich euch sammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt.“ </p>
<p>„Ihr habt nicht gewollt.“ Liebe Seele, suche des Herrn Angesicht heute. Suche Ihn, solange Er zu finden ist. In Jesus wirst du Ruhe finden. Es ist wahr, dass „die Gottlosen sind wie ein ungestüm Meer, das nicht stille sein kann“, aber Jesus will dir Ruhe, Freude und Frieden, der alle Vernunft übersteigt, geben. In Ihm wirst du Trost finden für jede trübe Stunde, und Frieden, der das Verlangen deiner Seele stillen wird.</p>
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		<title>Eine reine Gemeinde</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 13:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mabel C. Porter Gott hat eine vollkommene Gemeinde. Er hat keine andere und Er anerkennt auch keine andere; in keiner anderen offenbart Er Seine Macht. Eine geistliche Gemeinde ist eine reine Gemeinde. Es liegt so viel an der persönlichen Aufrichtigkeit eines jeden einzelnen Gliedes derselben. Eine Körperschaft von Leuten mag sich vereinigen; sie mögen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mabel C. Porter</p>
<p><span class="dropcap">G</span>ott hat eine vollkommene Gemeinde. Er hat keine andere und Er anerkennt auch keine andere; in keiner anderen offenbart Er Seine Macht. Eine geistliche Gemeinde ist eine reine Gemeinde. Es liegt so viel an der persönlichen Aufrichtigkeit eines jeden einzelnen Gliedes derselben. Eine Körperschaft von Leuten mag sich vereinigen; sie mögen sich „Gemeinde Gottes“ nennen; sie mögen biblische Lehren predigen, ihre Glieder mögen sich dem Anschein nach nach biblischen Regeln richten und doch mag dieselbe geistlich tot und von Gott nicht anerkannt und geehrt sein. </p>
<p>Allein das Wort Gottes zu predigen ist nicht genug. Gottes Geist muss dasselbe begleiten und es muss in Kraft gesetzt und befolgt werden, nachdem es gepredigt ist. Gottes Geist ist nie in einem Gefäß zu finden, das nicht rein ist, sei es nun ein Mensch oder eine Körperschaft von Menschen, in der sich auch nur eine unvollkommene Seele befindet. </p>
<p>Wenn wir eine Gemeinde von Männern und Frauen finden, deren Geist vollkommen ist vor Gott, so finden wir Gottes Geist und Gottes Macht in dieser Gemeinde. Der Geist und die Kraft sind unzertrennlich und mit diesem stimmt das Wort Gottes überein. </p>
<p>Gott lässt es oft zu, wie wir es nennen, dass Er eher Seine Sache leiden lässt, als dass Er Seine Kraft in einem unreinen Körper offenbaren würde. Gott würde eher jeden Prediger und jeden, der im Evangelium arbeitet oder jeden, der bekennt, ein Christ zu sein, opfern, als es gestatten, dass sich Unreinheit in Seiner Kirche oder Gemeinde befindet. Gott will Seine Gemeinde um jeden Preis rein haben. In solchen Gemeinden, wo diejenigen, die sich als Heilige ausgeben und in äußerlich sichtbaren Stolz und in Weltlichkeit hineingeraten sind, ist die Abwesenheit des Geistes Gottes in trauriger und auffallender Weise bemerkbar. </p>
<p>Wie sehr lieben wir die himmlische Atmosphäre einer reinen Gemeinde und die herrlichen Offenbarungen der Wunder Gottes und Seiner Kraft! Aber das kann nur in einem Leib geschehen, der vom Geist geboren, der Welt abgestorben und ohne Flecken und Tadel ist. Dieses ist unmöglich, es sei denn, dass jedes Glied fleckenlos und ohne Tadel ist. </p>
<p>Lasst uns die Zeit in Erinnerung rufen, als die Israeliten vor Ai geschlagen wurden. Sie hatten durch Gottes Kraft viele wunderbare Siege errungen. Als sie vor dem Angriff der Stadt Ai standen, schien es so einfach zu sein, diese zu erobern, dass sie Josua sagten, er solle nur wenig Volk senden. Aber ach, sie wurden geschlagen. Bitte, betrachte diesen Punkt! Eine Niederlage war für sie keine Kleinigkeit. Gott gebe, dass mehr Heilige dieses heutzutage erkennen und die Folgen einer Niederlage in einem geistlichen Kampf zu ermessen vermöchten. </p>
<p>Josua ging nicht weiter, sondern er und die Ältesten Israels fielen vor Gott auf ihr Angesicht und bedeckten ihre Häupter mit Staub (Jos 7:6). </p>
<p>Satan flüsterte: „O, dass ihr nicht über den Jordan gegangen wäret!“ Heute flüstert er: „Ihr könntet ebenso gut im Sektentum geblieben sein.“ </p>
<p>Aber Gott hatte sie recht geführt und der Geist Gottes hatte sie nicht verlassen noch vergessen. Israel hatte gesündigt, das war die Ursache ihrer Niederlage. Das ganze Volk? Nein, nur ein Mann in dem ganzen Lager. Was taten sie? Sie suchten Gott und Er befreite sie. Sollten wir uns zufrieden geben, indem wir nur Nachzügler bleiben, oder mit einem Mangel an Geistlichkeit oder schwachen Offenbarungen des Geistes? </p>
<p>Möge Gott uns helfen, einen solchen Hass gegen alle Sünde, Stolz, Förmlichkeit, Weltlichkeit und ein Abweichen von Seinem Wort zu bekommen, dass Er uns geistliche Unterscheidung zuteil werden lassen kann, so dass jeder Achan entdeckt wird, und dass Er uns Gnade verleiht und genug Liebe für Seelen, dass wir diesen zu Tode steinigen und mit Feuer verbrennen (Jos 7:25). </p>
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		<title>Die Hölle</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 12:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinde Gottes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Susan Mutch Selbsternannte Prediger sagen den Menschen heute nicht die Wahrheit. Folglich werden Millionen von Seelen, die da meinen, einmal in den Himmel einzugehen, tief erschüttert in der Ewigkeit erwachen und mit unbeschreiblichem Entsetzen die endlosen Qualen der Hölle beklagen. Den Menschen wurde die Wahrheit über die Sünde und die Hölle, zu der die Sünde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susan Mutch</p>
<p><span class="dropcap">S</span>elbsternannte Prediger sagen den Menschen heute nicht die Wahrheit. Folglich werden Millionen von Seelen, die da meinen, einmal in den Himmel einzugehen, tief erschüttert in der Ewigkeit erwachen und mit unbeschreiblichem Entsetzen die endlosen Qualen der Hölle beklagen.</p>
<p>Den Menschen wurde die Wahrheit über die Sünde und die Hölle, zu der die Sünde sie unweigerlich hinführt, vorenthalten. Anstatt sie zu warnen, sich von jeglicher Bosheit abzuwenden, um dem Zorn Gottes zu entfliehen, versprechen falsche Propheten ihnen Sicherheit, obwohl sie weiter in der Sünde verharren. Daher machen sie „das Herz des Gerechten mit Lüge verzagt“ und stärken „die Hände des Gottlosen, damit er nicht von seinem bösen Weg umkehrt, sich am Leben zu erhalten“ (Hes 13:22) und „sie stärken dabei noch die Hände der Übeltäter, damit sie nicht umkehren, jeder von seiner Bosheit.“ (Jer 23:14).</p>
<p>Wenn es nicht erforderlich wäre, sich von aller Sünde abzusondern, um der Hölle zu entfliehen, warum haben wir denn die Erlösung, für die Jesus um unsertwillen starb, nötig? Warum haben wir unsere Seligkeit mit Furcht und Zittern zu schaffen, wenn nichts zu fürchten wäre? Als ob die Sünde eine Bagatelle wäre, über die Gott hinwegsehen wird, wenn sich die Himmelstore vor uns öffnen.<br />
Am Jüngsten Tag wird uns die Heilige Schrift richten. O, dass Menschen ihre teuren Seiten jetzt durchforschen möchten und diese Wahrheit erkennen.</p>
<p>Es gibt einen Ort der ewigen Bestrafung:<br />
Die Bibel nennt ihn „die Hölle“</p>
<p>„Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das EWIGE FEUER, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln &#8230; Und diese werden hingehen in die EWIGE PEIN, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ (Mt 25:41.46). „Fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle.“ (Mt 10:28b). Die Hölle wurde nicht für die Menschheit, sondern für den Teufel und seine Engel bereitet. Jesus Christus gab Sein Leben, um uns von der Sünde und der Strafe zu erlösen. Wer da will kann aufs Äußerste erlöst werden, indem das Blut des Lammes ihn heilig macht und ihn von einer ewigen Verdammnis rettet. Währenddem Seelen solch eine große Erlösung ablehnen, erwählen sie sich für alle Ewigkeit die Hölle. Das wünscht Gott keinem, sondern Er begehrt, dass alle zu Ihm kommen und gerettet werden.</p>
<p>Die meisten Menschen gehen zur Hölle</p>
<p>„Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“ (Mt 7:13-14). Jesus sprach diese Worte, und ich glaube Ihm. Er lässt uns wissen, dass die meisten Menschen zur Hölle gehen. Die Einstellung der Welt ist, dass fast jeder in den Himmel kommt und kaum jemand zur Hölle geht. Sagt man den Menschen das Gegenteil, sind sie äußerst beleidigt. Wann hört man heutzutage, dass die Menschen bei einer Trauerfeier vor der Hölle gewarnt werden? Sogar Menschen, die sich nie zum Glauben bekannten, werden heute in den Himmel „hineingepredigt“. Es hat den Anschein, als ob jeder und alle zur ewigen Herrlichkeit gehen. Aber sie mögen sagen, was sie wollen, Gottes Wort steht schon längst fest.</p>
<p>Viele sogenannte „Gläubige“ werden zur Hölle gehen</p>
<p>Jesus sagte auch: „NICHT jeder, der zu mir sagt: ’Herr, Herr!’ wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: ’Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?’ Und dann werde ich ihnen bekennen: ’Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!’ “ (Mt 7:21-23). Aus diesem erkenne ich, dass viele „Gläubige“ zu ihrem großen Erstaunen zur Hölle gehen werden! Die Hände der falschen Propheten sind mit dem Blut derer befleckt, die durch sie verführt worden sind. Nur „zur Kirche zu gehen“ wird uns nicht vor der Hölle bewahren. Haben wir keine wahre Erlösung erfahren und leben wir nicht heilig und im Gehorsam gegenüber Gottes Wort, werden wir nie in die ewige Herrlichkeit eingehen, denn Sünde gehet dort nicht ein.</p>
<p>Dinge, die dem Menschen den Himmel verschließen</p>
<p>„Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im voraus, so wie ich vorhersagte, dass DIE, DIE SO ETWAS TUN, DAS REICH GOTTES NICHT ERBEN WERDEN.“ (Gal 5:19-21). „Und alles Gemeine wird nicht in sie hineinkommen, noch derjenige, der Greuel und Lüge tut, sondern nur die, welche geschrieben sind im Buch des Lebens des Lammes.“ (Offb 21:27). In dieser Zeit behaupten falsche Propheten, dass man diese Dinge tun kann und trotzdem in den Himmel kommt. Tatsache aber ist, dass ein jeder, der solches tut, verloren geht. Obwohl sie „zur Kirche gehen“ steht ihr Name nicht im Lebensbuch des Lammes, noch gehören sie zur heiligen Gemeinde Gottes.</p>
<p>Weit verbreitet ist die Ansicht, dass nur „sehr schlimme Sünder“, wie Mörder, zur Hölle gehen! Ehebruch und Hurerei sind nur einige Werke des Fleisches, die in der bekennenden religiösen Welt zu finden sind. Der Apostel Paulus stellt diejenigen, die solches tun, unter das gleiche Gericht wie die Mörder. Es geht nicht nur um eine geringere Belohnung im Himmel. Es geht darum, in alle Ewigkeit verloren zu gehen.</p>
<p>Eine „kleine“ Lüge ist durchaus genug Sünde, damit die Seele zur Hölle geht, denn „ALLEN Lügnern ist ihr Teil in dem See, der mit Feuer und Schwefel brennt, das ist der zweite Tod.“</p>
<p>Wird nicht über diese Dinge Buße getan und davon gelassen, so sind sie nicht mit Christi Blut bedeckt. „Kehrt um und wendet euch ab von allen euren Vergehen, dass es euch nicht ein Anstoß zur Schuld wird &#8230; Ja, wozu wollt ihr sterben?“ (Hes 18:30-31). „Denn der Lohn der SÜNDE ist der Tod.“ (Röm 6:23a). „Mögen zum Scheol sich wenden die Gottlosen, alle Nationen, die Gott vergessen.“ (Ps 9:18).</p>
<p>Entgegen der allgemein verbreiteten Auffassung kommen Sünder nicht in den Himmel. Sünder kommen in die Hölle – selbst wenn sie „religiöse Sünder“ sind.</p>
<p>Der Himmel gehört denen, die durch den Glauben an das Blut Jesu Christi heilig gemacht worden sind.</p>
<p>Deine Seele ist kostbar! Sie ist ewig! Selbst im Himmel oder in der Hölle wird sie bewusst existieren. Meine Lieben, lasst euch warnen. Stirbt nicht in euren Sünden, sondern entfliehet dem Zorn, der kommen soll, um „Gott wohlgefällig [zu] dienen mit Scheu und Furcht. Denn auch unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“ (Hebr 12:28-29). „Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ (Offb 20:15).</p>
<p>J.C. Ryle schrieb einmal: „&#8230;andere schweigen über die Hölle. Das wage ich mich nicht. Ich erkenne sie deutlich in der Schrift und kann darüber nicht schweigen. Ich fürchte, dass Tausende auf dem Weg zur Hölle sind, und ich möchte sie, was das vor ihnen liegende Verderben betrifft, wachrütteln. Nenne es „Geschmacklosigkeit“, wenn du möchtest, wenn man über die Hölle spricht. Nenne es „Liebe“, die Dinge angenehm darzustellen, sanft zu reden und die Menschen friedlich einzuwiegen. Dass ich für immer von solchen Vorstellungen des Geschmacks und der Liebe befreit wäre! Meine Vorstellung von Liebe ist es, die Menschen ausdrücklich vor der Gefahr zu warnen. Meine Vorstellung von Geschmack ist es, den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen. Wenn ich nie über die Hölle sprechen sollte, würde ich meiner Ansicht nach etwas Lebensnotwendiges vorenthalten und wäre ein Komplize des Teufels.</p>
<p>Hüte dich vor neuen und sonderbaren Lehren über die Hölle und die ewige Verdammnis. Hüte dich davor, einen eigenen Gott zu erfinden, der nur „Liebe“ aber nicht „heilig“ ist, einen Gott, der für jeden den Himmel offen hält und niemanden zur Hölle schickt, einen Gott, der in dieser Zeit das Gute samt dem Schlechten nebeneinander lässt und es auch in Ewigkeit nicht voneinander trennt. Solch ein Gott ist dein eigener Götze, im wahrsten Sinne des Wortes, wie solche, die aus Ton oder Messing geformt wurden. Deine Sentimentalität hat ihn geschaffen. Er ist nicht der Gott der Bibel. Gib Acht, dass du es nicht zu spät einsiehst!“</p>
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